Day 36 – Ohhh what a night …

Day 36 – Ohhhhh, what a night …

Durchgefroren starten wir heute in den Tag – die Nacht im Mini Camper ohne Decken und nur mit Seidenschlafsack und Lagenlook war super unangenehm kalt, sodass wir uns in den etwas angenehmeren TV Gemeinschaftsraum mitten in der Nacht versteckten, um zumindest etwas Schlaf zu bekommen.

6.00 Uhr und endlich geht die Sonne auf, Zeit für eine warme Tasse Tee und Frühstück. Auf dem Camperplatz ist es noch ruhig.

Aufwärmen bein Frühstück

Whale watching wird heute unsere Attraktion des Tages. Nach einer kurzen Einweisung an Board geht es auf hohe See.

Auf hoher See …


Nach ca. 1 Stunde auf dem Meer entdecken wir endlich einen Pottwal im Wasser vor uns und sind beeindruckt von der Grösse und Gelassenheit des Tieres. Etwa 20 Minuten atmet der Wal úber seine Kõrperrückseite, um dann wieder abzutauchen. Gigantisch, wie er sich dann wieder kopfüber in die Tiefe des Meeres von seinen beeindruckten Zuschauern verabschiedet.

Pottwal beim Atmen

Delfine und Seevögel begleiten unseren Ausflug, der trotz Sommermonat sehr kühl u d windig ausfällt.

Der Pottwal taucht ab …

Aufgrund der extrem kühlen Nächte decken wir uns jetzt west einmal mit neuen Schlafsäcken und Decken ein und genießen die wunderschöne Küstenstrasse an der Ostseite der Südinsel.

Yogaeinheit mit Rachel am White Bay

Time for Yoga …

Rachel, eine Neuseeländerin, begleitet heute eine Schulklasse, um einen freien Tag am Strand zu verbringen.

Ich benötige etwas Überredungskunst, um sie für eine Yogaeinheit zu begeistern. Jedoch nach den ersten Atemzüge ist sie bereits in ihrem Flow und genießt das Sein.

Das gefällt mir und Krieger 1 ebenso:)

Day 35 – Aotearoa – Das Land der langen weißen Wolke

Day 35 – Aotearoa – Das Land der langen weißen Wolke

…so nennen die Maoris liebevoll ihre Heimat Neuseeland. Und es ist beeindruckend, wie wundervoll die Wolken sich am Himmel formieren und beeindruckend auf uns wirken.

Route 1 – Ostküste von Süd -Neuseeland

Heute ist es soweit und wir bekommen unseren Mini-Caravan, einen Nissan Kombi, der uns die nächsten 40 Tage auf unserer Reise auf Neuseeland begleiten wird.

Eine einfache Konstruktion macht diesen PKW zum Schlafwagen. Zwei mit Scharniere befestigte Holzbretter zum Ausklappen bilden die stabile Unterlage für zwei klappbare Matratzen.

Ein Minigasherd, eine Tasche mit Geschirr, eine Aufhängung mit Glühbirne, Handfeger und Schippe und eine Plane, um den Fuß- und Stehraum zu vergrößern.

Route 1 direkt am Meer

Wir starten von Christchurch und fahren an der Ostküste nördlich nach Kaikoura, einem kleinen Fischerdorf, bekannt für ‚Whale wachting‘.

Kaikoura

Der südliche Teil Neuseelands ist eher für gemäßigtes, doch regenreiches Klima bekannt.

Die Landschaft an der Ostküste ist von Faltgebirge, Wiesen mit Kühen und Schafen und schroffer Felsküste, verschieden Bäumen, Blumen und Palmen geprägt .

Kaikoura Hafen

Unsere erste Übernachtung wird im Holiday Park, ein Areal für Camper, auf einem Stellplatz in unserem Leihwagen stattfinden. Außer einem Seidenschlafsack für die Tropen besitzen wir noch nichts für das Abenteuer. Da die Temperaturen von 20-25 Grad am Tage, nachts in den einstelligen Bereich sinken können, wärmen wir uns erst einmal mit einem Bier auf und kleiden uns dann mit den wenigen Kleidungsstücken ein, die wir dabei haben. Und wir haben verdammt wenig dabei ….

Natur pur

Mini Camper
Boxenstopp am Hafen

Day 34 – Christchurch after earthquake

Day 34 – Christchurch after earthquake

Avon River

Unser Ausflug führt uns heute nach Lyttelton, ein ca. 445 Meter hohes Gebirge, ca. 10 km süd-östlich von Christchurch gelegen und mit wundervollen Blick auf den Hafen und das offene Meer. Eine Gondel bringt uns bequem on top of the hill.

Die aufkommenden Wolken bringen frischen und kühleren Wind mit sich und das erkunden der Anhöhe ist nur mit schnellem Schritt ertragbar.

Gondelauffahrt mit Blick auf Christchurch
Nice view

Walkway on top of the hill

Von der Central Station führt uns unser Spaziergang durch die vom 2011 teilweise stark zerstörte Stadt. Viele Häuser wurden entweder saniert, unsaniert stehen gelassen oder durch neue Häuser ersetzt. Die Promenade am Avon River säumen Restaurants und Boutiquen. Ansonsten wird das Stadtbild von viel Grün der Parks, schöner Bepflanzung der Vorgärten, Kunst und architektonisch interessanten Neubauten geprägt.

Kunst an Wänden
Join the revolution – yes we will!!!
… voll funktionsfähig … die Telefonzelle

Day 33 – Good afternoon Newseeland

Day 33 – Good afternoon Newseeland

Rise with the tide -Airport Restaurant Denpasar

Genügend Zeit, sich von Bali zu verabschieden…

Happy x-mas Dancer ..,,
Landung Brisbane

Das erste was mir auffällt während ich den Flieger betrete: Ich vermisse das Naturell der Balinesen; ihre Ehrlichkeit , Freundlichkeit und Gelassenheit. Sie sind so authentisch; so echt …

Kaum sitze ich im Flieger ist auch das Gefühl der Leichtigkeit verschwunden. Ich friere im Flieger auf dem Weg nach Brisbane und kann nicht schlafen vor Kälte.

Der Weiterflug nach Christchurch/Neuseeland wird wacklig und anstrengend. Nach einer Einreiseprozedur versagen auch noch sämtliche Geldautomaten – aber spätestens bei der Busfahrt mögen wir die Kiwis (Einwohner von Neuseeland).

Woher kommt der Stom? Keine Solaranlagen auf Neuseeland …

Unser Busfahrer erkundigt sich nach dem genauen Ziel unserer Reise – wir fahren vom Airport mit dem Stadtbus am gepflegtem Vorort von Christchurch vorbei und halten dann am legendären Hagley Park.

Arts

Shortbread im Supermarkt

Die Lebensmittel in den Supermärkten sind wirklich sehr teuer. Ob Obst, Gemüse, Brot oder Milchprodukte; die Preise sind oft mehr als doppelt so teuer als in Deutschland.

Kunst aus China – ein Statement

Wir entschließen uns nach einer Stadterkundung und hilfreichen Tipps von Bob, ein einheimischer Gast in einer Bar, für ein Abendpicknick im Park.

Wir statten uns mit Neuseeländischem Wein, Linsenbrot, Avocado und Humus aus, packen aus der Backpacker Küche zwei Glastassen als Weinglasersatz ein und suchen uns ein Plätzchen im Park. Der typische Sonnenuntergang bleibt aus und es wird schnell frisch, dafür ist der Himmel noch lange in Twilight gehüllt.

Die erste Nacht im 6-Bettzimmer ist spannend. Bereits um 22.30 schlafen alle anderen Gäste. Mit Taschenlampen suchen wir unsere sieben Sachen, achten darauf, dass wir nicht so laut sind und begeben uns dann in unsere Stockbetten zum wohlverdienten Schlaf.

Day 32 – Goodbye Indonesia – Neuseeland is calling

Day 32 – Goodbye Indonesia – Neuseeland is calling

Grandmas Airport Hotel Bali

Unsere Reise führt uns heute von Bali über Brisbane in den südlichen Pazifik auf den Inselstaat Neuseeland.

Unsere Route

Wir werden in Christchurch, gelegen an der Ostküste der Südinsel, mit unserer 6 wöchigen Rundreise starten; der Camper ist bereits gemietet.

Vor Abflug haben wir Gelegenheit, noch etwas Zeit in Kuta, süd-westlich unterhalb von Canggu auf Bali gelegen, zu verbringen. Unser Airport Hotel Grandma liegt vor Denpasar direkt an einer Schnellstraße. Das Überqueren dieser Straße stellt uns vor eine große Herausforderung, es scheint unmöglich bei diesem starken Verkehr zu sein; bis plötzlich eine einheimische Fahrradfahrerin ihren Arm streckt und wie von Zauberhand die rasenden PKWs und Scooter zum Stillstand kommen.

Garküche

Um an den Strand zu gelangen, müssen wir viele kleine Gassen durchqueren. Die Straßenzüge sind hier geprägt von Garagen, Buden, kleinen Geschäften und Moscheen.

In den Garagen befinden sich zum Teil Auto- und Scooter-Reparaturwerkstätten, Imbissbuden oder Kioske. Die kleinen Geschäfte bieten einheimische Kleidung und Barbiere finden hier ihren Wirkungskreis. Dazwischen findet sich immer mal wieder ein kleiner Lebensmittelmarkt.

Strassenbild von Kuta

Fazit: Kangu ist eher traditionell erschlossen. Am südlichen Teil des Strandes befinden sich einige Luxushotels; nördlich wird es touristischer und Beachclubs reihen sich aneinander.

Dee Bereich Kuta ist somit lange nicht so trendy und chic wie Canggu.

Day 31 – Some more adventures & Yoga

Day 31 – Some more adventures & Yoga

Mukhi – Rikscha Fahrer & Yogaschüler

Bevor wir Java verlassen gibt es noch einige Abenteuer, die wir mit Euch teilen möchten.

Auf unserem Tagesprogramm steht das Erkunden vom Palast des Sultans und des Wasserpalastes von Yogyakarta.

Mit der Rikscha, ein traditionelles indonesisches (hier motorisiert) Beförderungsmittel, lassen wir uns von einem hageren Indonesier fahren. Wir nehmen in dem schmalen und überdachten Fahrzeug mutig Platz und werden wie in einer Geisterbahn schaukelnd durch die Stadt gefahren. Der Fahrer fädelt sich gelassen in den vorbeirauschenden Verkehr ein und bringt uns zum Sultanspalast, der wegen einer Zeremonie heute nicht öffentlich zugänglich zu sein scheint. Schade…

Wasserpalast

Der nächste Stopp ist der sehr schön gestaltete Wasserpalast, der uns einen Einblick in den von neugierigen Blicken geschützten privaten Bereich der ehemaligen Sultane gibt.

Im vorderen Bereich gibt es drei Wasserbecken, die einst von einer natürlichen Quelle gespeist wurden. Ein weiteres Becken, welches nur durch einen separaten Anbau zu erreichen ist, galt laut unserem Guide, dem Sultan und seiner Auserwählten zur Erfrischung.

Ein weiterer Anbau diente als Bühne für die Veranstaltungen der Pantomime, mit den traditionellen aus Büffellleder hergestellten Figuren.

Handarbeit aus Büffellleder

Unser Guide, ein Batikhändler der Stadt, führt uns anschließend in das unterirdische Tunnelsystem, durch dem die Frauen und Mätressen des Sultans unbeobachtet einen Weg zum WasserPalast erhielten. Weiterhin soll dieser Ort dem Sultan und den Frauen Raum geboten haben, um zu beten.

Tunnelsystem

Der Wasserpalast ist heute umzäunt von kleinen Buden mit Geschäften, Vorgärten und Wohnhäuser, die sich verwinkelt zwischen Tunnelsystem und Vorplatz des Palastes einfügen. Vorrangig werden in den kleinen Geschäften allerlei Batikwaren und Souvenirs verkauft.

Kunst an den Fassaden

Auch hier sind schöne Kunstwerke an den maroden Fassaden zu bestaunen.

Good bye Yogyakarta …

Mr. Taufik, best taxi driver in town

Fazit: Yogyakarta auf Java bietet einen optimalen Standort, um den Tempel in Borobudur zum Sonnenaufgang/-untergang zu entdecken; ggfls.. sich die Chicken Church in der Nähe von Borobudur und die Wasserburg in der Stadt anzuschauen und um evtl. eine Jeep Tour zum Vulkan zu unternehmen. Das chillige Happy Buddha Hotel bekommt von uns eine klare Empfehlung zur Übernachtung vor Ort.

Day 30 – Happy Buddha

Day 30 – Happy Buddha in Yogyakarta

Cozy Hostel in Yogyakarta

Im Hostel Happy Buddha legen wir einen 2 Tagesstopp ein, bevor es über Bali auf unsere 6-wöchige Reise nach Neuseeland weitergeht.

Bunte Wände schmücken das Happy Buddha

Eine sehr gemütliche Unterkunft mitten in der Stadt, umgeben von knatternden Motorengeräuschen der Bikes und Autos, Baulärm, Gesang des Mauezzen, üppigen Bananenstauden, gackernden Hühnern und Gitarrenklängen.

Abhängen im Vorhof

In den beiden, wirklich gemütlichen Hängematten im schön gestalteten Vorhof machen wir es uns über den Tag hinaus bequem und planen unsere Weiterreise.

Kunstvoll gestaltete Aussenwand

In einem Moment der Stille lassen wir das Interior und die ideenreiche Gestaltung des Hostels auf uns wirken. Bunt gestrichene Klappläden zieren Wände und hauchen Tischen neues Leben ein. Von der Decke abhängende Messingtöpfe dienen als Lampenschirm, nachgebaute Hühnerställe bieten einen kuscheligen Schlafplatz für Alleinreisende.

Schlafplatz im bunten designten Hühnerstall

Ein tolles Erlebnis ist wieder mal spontanes Yoga for free. Auf dem Weg in die Stadt interviewt uns eine Gruppe junger Studenten und Studentinnen der Aero Nautic Universität auf Java über das Buchungsverhalten von Flugreisen. Sie verbessern mit diesem Interview zum einen ihre englischen Sprachkenntnisse und zum anderen recherchieren sie für ein Uniprojekt und erfassen damit interessante Daten zur Verbesserung von Apps.

Die perfekte Gruppe für eine gemeinsame Yogaeinheit. Obwohl die Gehsteige und Straßen überfüllt und laut sind, finden wir ein Plätzchen in der angrenzenden Seitenstraße zum Rückzug, der Zentrierung und ein gemeinsames Lächeln.

Yoga for free – Tadasana

Wir stehen zu 7. auf der Straße, atmen erst einmal bewußt durch die Nase und schließen dann die Augen. Die Autos und Mopeds fahren auf der schmalen Straße an uns vorbei, so als ob es völlig alltäglich wäre, genau hier Yoga zu praktizieren.

Like a Bamboo

Die Jugendlichen sind open minded, sehr motiviert und natürlich energiegeladen. So natürlich, als ob sie niemals etwas anderes in ihrem Leben bräuchten als zu sein. Es ist beeindruckend. Welch ein Flow.

Utkatasana – full of power

Anja hält den Flow mit der Kamera fest und kämpft gegen den herrschenden Verkehr. Die Bilder sprechen für sich. Welch ein toller Moment im HIER und JETZT! Unbeschreiblich …

Wer are friendly warriors together …

Und dann war da doch noch die Chicken Church, die einen Ort für alle Menschen bietet, um zu beten, ganz gleich welcher Religion zugehörig. Das eher einer Taube ähnelnde Gebäude steht auf einer Anhöhe im Dschungel zwischen Bananenstauden und Bambushaine.

Chicken or pigeon?

Wünsche und Botschaften sind erlaubt und finden Platz zwischen den privaten kleinen Gebetsräumen.

Viele kleine Gänge führen in den Bauch der Chicken Church.

Und bunte Gravity ähnliche Gemälde verzieren die Wände.

Das nennen wir ein Gesamtkunstwerk, wo alle sich wohlfühlen und harmonisch zueinander finden.

Mehr davon ….

Day 29 – Borobudur Sunrise

Day 29 – Borobudur Sunrise

Borobudur am Morgen – geheimnisvoll und mystisch zugleich

Unsere Reise führt uns hauptsächlich nach Java, um den größten buddhistischen Tempel der Welt zu besuchen. Das Baujahr des Tempels wird zwischen 750 – 850 n. Chr. angegeben, und geriet dann wieder in Vergessenheit.

Die Geschichte des Tempels klingt vielversprechend; insbesondere ist es interessant, dass dieser Tempel auf einer zu mehr als 80% muslimischen bewohnten Insel seine Herberge besitzt.

Wir starten bereits unseren Ausflug kurz nach vier, um dann vor Sonnenaufgang die unzähligen und unterschiedlichen hohen Treppen zur höchsten Stelle des Tempels zu erklimmen. Zwar ist es noch sehr nebelig und die Sicht in die Ferne eingeschränkt, dafür wirkt das gesamte Bauwerk mit seinen Monument sehr eindrucksvoll aber nicht aufdringlich und erhaben.

Im unteren Teil des Tempels wird die Geschichte des Buddhas anhand von eindrucksvollen in Stein gearbeiteten Arbeiten dargestellt. Buddhas mit energetischen Fingerhaltungen im Meditationssitz und tanzende Shivas prägen die Wand.


Buddhas Way
Anjali Mudra

Ein energetischer und friedlicher Ort lädt zum Verweilen ein und bietet eine tolle Kulisse, die auch wir nutzen zur Erinnerung.

Atemberaubende Kulisse lässt Stille entstehen

Day 28 – Good bye Bali

Day 28 – Good bye Bali

Java Island

Unsere Reise führt uns heute auf die indonesische Insel Java nach Yogyakarta, welche mit Surakarta das Zentrum der traditionellen javanischen Kultur bildet und aufgrund der vielen dort ansässigen Universitäten ebenfalls auch als Bildungszentrum gilt.

Familientoilette – Domestic Airport
Finden wir praktisch und als gut befunden!

Zuvor probieren wir heute zum ersten Mal den balinesischen Online Shuttle Service Gojek aus. Es funktioniert genauso wie das amerikanische Unternehmen Uber. Nach nur 5 Minuten Wartezeit nach Bestellung steht das Taxi parat zur Abholung. Minutiös ist der momentane Aufenthalt des Taxis auf der App zu verfolgen. Die Technik macht so vieles möglich!!!

Power Nap

Im nationalen Flughafengebäude werden wir freundlich aufgeklärt, dass ein kleines Schweizer Taschenmesser im Rucksack aufgrund neuer Sicherheitsbestimmungen nicht erlaubt ist und bevor wir uns davon trennen müssen, geben wir unseren Rucksack doch lieber am Asia Airlines Schalter zur Gepäckabgabe auf und durchlaufen die vielen Sicherheitskontrollen ein zweites Mal.

Wir haben jede Menge an Zeit mitgebracht, bevor es zur Weiterreise geht. Zeit zum bummeln, sich mit Proviant einzudecken, liegengelassene Dinge neu zu kaufen oder ein Nickerchen zu machen.

Yogyakarta aus der Vogelperspektive
Slogan Asia Airline: Now everyone can fly

Am Airport von Yogyakarta finden wir mit Tetik, einen jungen Javanesen, der uns auf unserer 1,5 Std. Fahrt nach Borobudur interessante Information zur Stadt und seinem Leben erzählt, einen sicheren Fahrer mit Visionen und Träumen.

Die Reise bleibt spannend und die unterschiedlichen Menschen und Kulturen lassen mich die Unterschiede zwischen meiner Welt und der indonesischen Welt noch eindrucksvoller und härter spüren. Reflexion ist der Schlüssel zum Bewusstsein.

Mystisch – Blick von unserem Homestay aus
Overnight im Bukit Dagi

Wir übernachten in einem sehr einfachen Homestay in unmittelbarer Nähe des buddhistischen Tempels Borobudur und geniessen vor dem frühen Schlafengehen noch Nasi Goeeng, ein traditionelles Abendessen, welches die Hausherrin für uns zubereitet.

Die Familie mit zwei Kindern lebt direkt in dem Anbau der Unterkunft, der über einen Zugang von aussen und innen verfügt. Die Wohnfläche diese Anbaues lässt sich nur vermuten, jedoch breiter als 2 Meter und länger als 8 Meter wird er nicht sein.

Kein Luxus in der Größe der Wohnfläche und Einrichtung, trotz dessen wirkt die Familie zufrieden und glücklich zusammen. Der Hausherr entschuldigt sich mehrmals bei uns wegen der Einfachheit seines Heimes und bittet um Verständnis.

Während wir durch die Wände Geräusche des alltäglichen Lebens, Kinderlachen und sanfte Stimmen wahrnehmen, entdecken wir Geckos, Kakerlaken, eine Maus, einige emsige Ameisen bei ihrer Arbeit und uns. Dankbar, daß wir auch diese Seite des Lebens kennenlernen durften und die Wahl haben.

Day 27 – Die perfekte Welle

Day 27 – Die perfekte Welle

Skater

Skaten, Surfen oder Biken…

Für heute steht für mich Biken auf dem Programm. Mit einem gestauchten kleinen Fußzeh ist laufen keine gute Alternative somit entscheide ich mich für das Zweirad, um die City an der Westküste besser krnnenzulernen.

Mit Biken meine ich das Fahrrad fahren und nicht wie fälschlicherweise von unserem Host angenommenen, das Fahren mit dem Scooter.

Die Scooter sind sowieso alle vermietet laut Dominika, Fahrräder wären aber ohne Probleme zu bekommen.

Jetzt verstehe ich auch warum noch drei klapprige Fahrräder auf dem Hof neben unserer Bambushütte einsam und verlassen stehen. Keiner fährt hier Fahrrad; die Straßen sin infiziert mit motorisierten Zweiräder. Chaotisch wirkt der Verkehr auf den Straßen und Kreuzungen; an den Linksverkehr muß ich mich erst gewöhnen.

Scooter mit Surfboards & im Hintergrund mein geliehenes Bike

Das Stadtbild wird auch hier von Baustellen, Restaurants, eleganten Boutiquen, Garküchen, Mini Marts (kleine Supermärkte), Tempelanlagen, Buden, Hotels in jeder Preisklasse und versteckte Unterkünfte, die weitaus mehr bieten als vorerst angenommen.

Die Strandpromenade bietet neben dem angesagten Beach Club Fins, der den Gästen neben designten Liegen im Schatten, einen Pool, Fitnessprogramm sowie Unterhaltungsprogramm und eine umfangreiche Speise- und Cocktailkarte bietet.

Ich genieße vorerst den langen Strand und relaxe im Anschluß in einer kleinen Beach Bar bei Ingwertee und Udud. (leckeres gedämpftes Gemüse serviert mit Reis).

Lecker …

Ein spannendes Bild geben die vielen Surfer, die sich mit ihrem Brettern im aufschäumenden Meer versammeln, um die perfekte Welle zu erreichen.

Sie warten geduldig, positionieren sich und hoffen, dass es bald soweit ist. Und dann kommt sie, die perfekte Welle für den einen oder anderen Surfer. Sie reißt ihn mit oder trägt ihn; geschmeidig oder niederschmetternd. Und dann beginnt alles wieder von vorn. Ein geduldiges Warten auf die perfekte Welle.

Die perfekte Welle

Er hat sie wohl erwischt; er tänzelt auf der Welle, bewegt sich mit dem Brett wie selbstverständlich bevor die Welle einbricht und versiegt.

Zeit für etwas Yoga am beach mit einem noch unbekannten Teilnehmer – sanft, dass mein lädierter Fußzeh nicht zu schaden kommt.

Und da ist sie – eine junge Händlerin, die am Strand Ketten an den Urlauber bringen möchte. Ich kaufe zwar keine Kette von ihr, aber ich zaubere ihr ein Lächeln ins Gesicht und verschaffe ihr eine kurze, bewußte Auszeit.

Sie ist wirklich sehr dankbar – dabei habe ich ihr nur 20 Minuten bewußte Zeit geschenkt .

Wisma Sari dankbar für ihr erstes Yogaerlebnis

Was ein beeindruckender Tag – trotz Hitze und Lärm auf den Straßen bin ich völlig entspannt und sage DANKE!