Wenn Gedanken über Freiheit und der Wunsch, die Welt zu entdecken zur Vision werden und diese Träume zur Realität, dann gibt es kein Zurück mehr.
Und jetzt befinde ich mich kurz vor der Zielgeraden und bald schon beginnt die große Reise Richtung Abenteuer ‚around the world‘. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Wohin soll die (meine) Reise hingehen? Was möchte ich sehen und vor allem, was hält mich noch und was drängt mich, zu gehen. Und mitten in diesem Geschehen wird mir erst wirklich bewusst, dass ich vieles Altes loslassen muss, um Neues willkommen heißen zu können.
Nachdem der Wunsch nach Freiheit zum Greifen nahe liegt, lege ich meine ungefähre Zielroute und Dauer der Reise fest und buche mir ein ‚around the world Ticket‘. Keine leichte Entscheidung, denn es gibt so viele Länder und Kulturen zu entdecken.
Gemeinsames Reisen unter Gleichgesinnten macht gleich doppelt soviel Spass. Und siehe da, das Fernweh steckt an. Und schon sind wir (Yoginnis:) zu dritt auf verschiedenen Etappen teilweise gemeinsam unterwegs.
Trotz Vorfreude gibt es noch viele wichtige Dinge vor Abreise zu klären, wie z.B. Einreisebedingungen (Visapflicht), Pflichtimpfungen, empfohlene Medikamente besorgen und die richtige Kleidung auswählen.
Und das Gefühl der Freiheit im Herzen, in den Gedanken und noch immer in meinen Träumen lässt neue Ideen und Projekte entstehen. Und was eignet sich nicht besser als einen Blog ins Leben zu rufen, um all die Erlebnisse und Erfahrungen auf meiner bevorstehenden Reise festzuhalten und zu teilen.
Und somit starte ich hier auf meinem neuen Blog und freue mich, wenn du mich begleitest – in ferne Länder und Kulturen, Abenteuer satt und alles was noch kommt, um die absolute Freiheit in allen Teilen des Körpers spüren zu können, zu inspirieren und um Neues zu entdecken.
Das nächste spannende Projekt ist jetzt schon in Planung!
102 Days – YOGA around the globe – the journey ends
Yoga every damm day (Hue/Vietnam)
Mein Herzensprojekt ‚Yoga around the globe for free‘ – 102 Tage mit einem Backpack unterwegs in Indonesien, Singapur, Neuseeland, Vietnam und Nepal – die Erlebnisse und Erfahrungen in Worte zu fassen ist unmöglich.
Yoga Together (Java)
Akribisch habe ich täglich im Blog über meine Erlebnisse geschrieben und die für mich beeindruckendsten Momente mit der Kamera festgehalten.
Sunrise (Java/Borobudur)
Wie fühlt es sich an, fast täglich mit fremden Menschen gemeinsam Yoga zu praktizieren? Aber vor allem, wie spreche ich wen und wann an?
Let‘s do Yoga (Elephant Streem/Vietnam)
Fast jedes Zusammentreffen mit den Yogaschülern hat sich ergeben; manchmal mußte ich aber auch Überzeugungsarbeit leisten, und nur einmal habe ich es nicht geschafft, zu überzeugen.
Break, have fun together (Gili Island/Indonesia)
Was alle Zusammentreffen mit Fremden gemeinsam hatte?
It is just Yoga (Warnaka/New Zealand)
Vor allem Spaß und die gewaltige Kraft von Energie.
Sunrise at Annapurna (Pokara/Himalaya mountains/Nepal)
So viele tolle Momente, insbesondere wenn ich nach gemeinsamen Praktizieren bei den Menschen glückliche und größtenteils dankbare Augen erblickte.
Amazing girls (Pokara/Nepal) Short break during cooking time (Na Trang/Vietnam)
Ich praktiziere generell mit Yogamatte, Props und Musik.
In diesem Projekt ‚Yoga around the world‘ habe ich auf all diese Annehmlichkeiten verzichtet, denn die Yogaeinheiten entstanden spontan. Mitten auf der Straße, am Strand, auf der Dachterrasse, in den Reisfeldern oder im Dschungel.
Keiner der Teilnehmer oder Teilnehmerinnen wußte, was sie erwartet. Ich übrigens auch nicht.
Maori meets Yoga (New Zealand)
Sprachbarriere? Nein! Und wenn ich mit Englisch nicht weiterkam: Bilder und Bewegungen sagen mehr als Worte…
New Zealand
Relaxed und wunderschöne Bilder einer Yogareise. Wie sieht es hinter der Kulisse aus?
Jet leg, Stechmücken, Sandflöhe, Hitze, Kälte, Magenprobleme von zu scharfen oder ungewohnten Speisen, Hygienemangel in den Unterkünften, schweres Gepäck, Erkältung von AC, Verlust von privaten Dingen, keine Internetverbindung, Probleme mit dem Provider/web-site Zugang, kein Strom, kein Wasser, kein Schlaf, schwierige Reisebedingungen per Bus und Auto, Sprachbarrieren etc.
Spontan – Yoga zum Neujahrsbeginn 25.1.2020(Hue/Vietnam)
Cold ? Let‘s make Yoga (Nhagarkot/Vietnam)
Es gab immer wieder Momente, in denen ich mir ein sauberes und warmes Bett wünschte und mich fragte, ob es sinnvoll sei, dieses Projekt weiterzuführen.
Yoga just for me(New Zealand/South)
Ja!!! Und ich bin stolz und glücklich, dass ich immer wieder die Kraft und den Mut gefunden habe, weiterzureisen. Und dann läuft es (manchmal:) von ganz alleine.
Balance? Try my best! (Vietnam)
Was bleibt?
Farben, Gerüche, Geschmäcker, Länder, Kulturen, Menschen, neue Freunde, Geschichten, Gesichter, Namen, Emotionen und etwas Wehmut …
Nhagarkot (Nepal)Namasté
Danke für dieses spannende Erlebnis, danke an alle, die dabei waren.
Day 87 – Travel to Nepal/Kathmandu City, Food & Shopping; Bhaktapur; Way to the end of the Universe in Nhagarkot; Nationalpark Chitwan, Crocos & Rhinos; Home of Buddha in Lumbini; Himalaya – the highest mountains; Bandipur, Good-bye …
Day 87- Travel to Nepal
Wolkenzauber
Day 88-89 Kathmandu City
Buddhistische. Stupa in Bodrath
Kathmandu, die Hauptstadt von Nepal hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten, wenn es um hinduistische und buddhistische Tempel geht.
Bunt und verehrt
Die Nepalesen sind am Götter verehren und bitten um Gnade bei den Dämonen. Zu finden sind daher viele bunt geschmückte Tempel und Anlagen mit Opfergaben in Form von Geld und Speisen, Kerzen, Fahnen und Blumen.
Gottheiten, Tempelanlagen und Rituale
Bunt präsentieren sich die Märkte mit Obst- und Gemüseständen, Souvenirs, Kleidung und Essenstände.
Bunte Stände mit Ketten und Stoffen
Indisch geprägte Speisen, süsser Tee mit Milch, Staub überall und immer wieder …
Kerzen in Vorbereitung
Beeindruckende Farben
Alte Gemäuer mit Geschichte, aus Stein und wunderschöne, von Hand gefertigte Holztüren …. eine Vielzahl an Eindrücken einer anderen uns bekannten Welt.
Das Rot der Stadt
Namasté oder Tashi Delek, so herzlich begrüßen sich die Einheimischen, was soviel bedeutet wie einen wunderschönen Tag und das Beste für Dich bzw. das Beste in mir grüßt das Beste in Dir!
Tempel und Tauben
Eine Vielzahl anTauben belagern spirituelle Plätze und lassen sich nur durch Essen bewegen und schwirren dann umher.
Krieger 2 von Einheimischen umringt
Die Tradition besagt, dass dreimaliges Drehen Glück beschert. Das probieren wir natürlich aus …
Glück gewünscht und erhalten
Wir schlendern durch die Altstadt entlang der kleinen Gassen, genießen die Aussicht bei einem Tee, kaufen frisches Obst und treiben mit den Massen an Menschen durch die Hauptstraßen und Baugruben. Für unsere Weiterreise decken wir uns vorsichtshalber noch mit warmer Sportkleidung ein.
Orangen soweit das Auge reicht…
Day 89 – Bhaktapur & the way to the end of the Universe
Mittelalterische Stadt Bhaktapur
Auf den Weg nach Nhagakot, östlich von Kathmandu gelegen, schauen wir uns das kleine Städtchen Bhaktapur an.
Neben einer großen und bekannten Tempelanlage fallen hier besonders die Häuser mit den geschwungenen Giebel auf. Auch wenn diese oder gerade deshalb, kurz vor dem Zerfall stehen, ziehen sie unsere Blicke auf sich. Spannende Geschichten vermuten wir in den winzigen Häuschen mit bunten Türen…
Junge Verkäuferin dee Backstube möchte unbedingt auf das Bild
…es herrscht in den engen Gassen ein buntes und geschäftigtes Treiben, nicht nur auf den Straßen…
Kinder wie selbstverständlich bei der Arbeit
…sondern auch in der kleinen Backstube, in der Kinder warmes, frittiertes Backwerk anbieten.
Gassen-Alltag
Noch eine kleine Gebetsstelle inmitten auf der Straße…
Kleiner Tempel mit Baumüll
… und spielende Kinder auf den heiligen Elefanten.
… macht mehr Spaß als auf dem Spielplatz
Weiter geht es nach Nhagakot auf ca. 2000 Meter Höhe. Die Fahrt dorthin ist mühsam und steinig, aber lohnenswert. Wir erreichen eine Unterkunft am Hang mit tollem Ausblick auf die Berge.
Die Bergkette mit mehreren 7000 und 8000 er Höhe liegen direkt in Aussicht vor der Nase, nur eine kleine Wolkenschicht setzt sich auf deren Gipfel, deshalb schwierig zu fotografieren.
Die must haves der Bergsteiger
Wir erobern den höchsten Aussichtspunkt auf 2400 Meter Höhe und sind enttäuscht – aufgrund der Wetterlage ist kein Berg mehr zu sichten.
Bunte kleine Hütten als Schlafgemach für Zwei
Es folgt eine eisig kalte Nacht, die weder mit Ingwertee noch mit scharfen nepalesischen Speisen gut zu ertragen ist.
Iglu-Form als Gemeinschafts- Schlafsaal
Oder in einem Gemeinschaftsraum mit witzigem Interior.
… gemütlich und bunt
Day 90 – Nhagakot – The way to the end of the universe
Welcome
Nach einer wirklich kalten Nacht brauchen wir Bewegung und Frühstück…
Mein Lieblingsplatz … Namasté
Bevor wir den wunderschönen Platz am Ende des Universums wegen Kälte verlassen …
Spaß trotz mieser Wetterlage.
… bewegen wir uns noch etwas auf der Terrasse mit trüber Aussicht.
In jedem Anfang liegt etwas Neues … … abschalten vom Alltag und aufwärmen in Utkatasana
Trotz anfänglicher hoher Überredungskunst, sich nur einen Augenblick Zeit für eine kurze Auszeit zu nehmen …
… sind wir schnell im Flow. Und es hat dem Chef des Hotels sichtlich Spaß gemacht.
Bus Cockpit
Wir wählen für die Rückfahrt nach Kathmandu den Bus, der bei den Einheimischen beliebt ist und für ca. 50 km mehr als 3 Stunden benötigt.
Local Bus – cozy & warm
Day 91 – 94 Way to Nationalpark Chitwan
Hungrig?
Ruhiger, entspannter und etwas wärmer empfängt uns der Ort Richtung indischer Grenze.
Bunt und traditionell
Hier dreht es sich um Aktivitäten im und um den Nationalpark inkl. Safaris, Kanufahrten und Elefanten betreuen.
Wandbemalungen, Geschäfte, Cafes und romantische Sonnenuntergänge am Fluß laden zum Verweilen ein ..
Sunset
… und auch zum Shoppen.
Meow
Nach etwas wärmeren Nachmittagen sind die Nächte auch hier sehr kalt und feucht und das Wasser ebenso.
Urlaub mit Familie aus Indien
Wir nutzen den nächsten Vormittag, um Land und Leute kennenzulernen. Wir treffen Inder und Nepalesen, die nach Chitwan reisen, um ein paar Tage mit ihrer Familie zu entspannen und Studenten, die einen Ausflug in den Dschungel unternehmen.
Lehrer aus Nepal: Dankbar für eine Auszeit
Bei einem Spaziergang am River entdecken wir nicht nur einen Rhino im Gras sondern lernen einige Nepalesen kennen, die sich auf eine gemeinsame Yogapraxis freuen.
Verletztes Rhino im Gras
Gegenüber des Rivers befindet sich der Chitwan Nationalpark. Auf dieser Seite unternehmen wir einen Riverwalk und entdecken Affen, Rehe, Schmetterlinge und seltene Vogelarten und sind so gut wie alleine auf unserem Ausflug.
Holzboote für Kanufahrten stehen bereit Idyllisch mit Langschnabelkrokodile beim Sonnenbaden
Die kleine Stadt am Fluß lädt mit traditionellen und einfachen nepalesischen Cafes und Restaurant für einen kurzen Stopp ein und dann geht es weiter über die staubigen Straßen auf Entdeckungstour.
Multitasking ElefantStadtbummel Elefanten angekettet in ihrer Unterkunft
Mit einer Fahrradtour mit Hollandfahrrädern und niedrigem Sattel erkunden wir die Umgebung von Chitwan. Wir passieren die kleinen Dörfer am Ragti River und bekommen einen intensiveren Eindruck vom Alltag der Nepalesen westlich von Kathmandu.
Kühe im Vorgarten und in der Garage
Wir sehen Frauen auf den Feldern sähen und jäten, Mütter mit ihren Babys im Vorgarten auf einer Decke am Boden liegend oder sitzend, Männer am Häuser bauen oder im Vorgarten mit ihrer Familie, Kinder spielend auf der Straße, Fahrräder, brummende Motorräder, Tuk Tuks, rasende Kleinbusse, Hühner. Hunde, Elefanten und Ziegen auf der Straße, Menschen am Essen und waschend im Vorgarten …
Bunte LKWs auf dem Highway
Wir passieren staubige Straßen und fahren durch von Müll- und Grasverbrennung luftverschmutzte Gebiete. Frischen Sauerstoff atmen wir wieder am 20000 Lake, der inmitten einem militärischen Stützpunkt liegt.
Dschungel oder Waldweg?
Über den Highway in die Natur. Ein großer See lädt zum Verweilen ein und dient als Kulisse für Hochzeits- und Instagrammbilder.
Idyllischer See
Holzbrücke mal anders
Eine gute Aussichtsplattform bietet der naheliegende Hochsitz. Von hier aus kann man über den ganzen See und in die angrenzenden Wälder schauen.
Oder klettern oder Mudras bilden oder …
Mudra der Freude:)
Das absolute Highlight begegnet uns am Abend am Fluß auf der gegenüberliegenden Seite. Ein Rhino in voller Lebensgröße beeindruckt uns mit seinem beruhigenden Gang – unbeeindruckt von den Zuschauern verlässt er dir Bühne und verschwindet in die Wälder.
Beeindruckend: Rhino bei Sonnenuntergang
Überglücklich von diesem Naturspektakel freuen wir uns jetzt auf das Abendessen und dann geht es morgen weiter in den Westen nach …
Sunset
Day 95 – 96 Home of Buddha in Lumbini
Lokamani Pula Pagode Truthahn in weiß? (Bushaltestelle von Chitwan)
Hühner, Kühe und ein Truthahn verkehren neben einigen Einheimischen und einer Hand an Touristen am Busbahnhof, welcher sich im Feld befindet.
Noch schnell auf die Toilette und Hände waschen am Brunnen…
Eiskaltes, aber fließendes Wasser
Der angebliche Touristenbus bringt uns nach Lumbini ins Nirgendwo. Nach ca. 150 km Wegstrecke, 7 Stunden Fahrzeit und knappe 100 Haltestellen haben wir einen guten Eindruck von Menschen und Kultur in Nepal bekommen. Es ist bunt, laut, arm und dennoch facettenreich.
Busfahrern in Nepal
Im Bus wird gedrückt, gedrängelt, hinein- und hinausgesprungen, laute Musik gespielt, gelacht und geschrien. Die Bässe der Musik fibrieren und untermalen den immer wiederkehrenden Baulärm und die Motorengeräusche von außen. Körperkontakt ist hier unumgänglich – eine fremde Hand auf dem eigenen Bein oder eine Pobacke im Gesicht oder an den Schultern; hier wird gedrängt und zwangsgekuschelt.
Buddha everywhere
Zum Hotel scheinen es nur wenige Hundert Meter zu sein und somit beschließen wir, noch einen kurzen Spaziergang durch Lumbinis Tempel- und Klosterpark zu unternehmen und dann, auf den kürzesten Weg, unser Gepäck loszuwerden.
Mönche auf dem Weg zum Kloster
Der Weg führt uns zur Hauptattraktion der vielen Tempel in Lumbini, nicht weit von den nördlichen Grenzen Indiens entfernt. Der Geburtsort von Siddhartha Gautamas, der Begründer des Buddhismus.
Geburtsort von Siddhartha Buddha
Und hier soll er sein, der heilige Ort, der Lumbini Sanskriti zum Pilgerort für viele Hinduisten, Buddhisten und Interessierte aus der ganzen Welt macht.
Mayadevi Tempel
Nicht besonders traditionell oder architektonisch interessant wirkt der große, rechteckige Tempel, der hinter den rot-brauben Backsteinmauern (Buddhas angebliches Geburtshaus) zu Ehren von Siddhartas Lehren und Leben, errichtet wurde.
Schöner Garten mit dem verehrten Bodhi
Ein gepflegter Garten mit Büschen, bunten Blumen und Bäumen empfängt den Gast und leitet ihn barfuß an den Ruinen des Geburtshauses und dem bekannten Boddhi, die sog. Pappelfeige, vorbei. Buddhisten nennen diesen Baum ‘Baum des Erwachens’, da nach Überlieferung Buddha unter diesem Baum meditiert und zur Erleuchtung gefunden haben soll. Er gilt als Zeichen des Friedens und ist Ziel für viele Pilger.
Essen outdoor – Frühstück 5.30 Uhr
Fasziniert von den über 25 Kloster und Tempel aus der ganzen Welt an einem Ort – weitere im Bau – müde vom Gepäck tragen, lassen wir uns von einem chinesischen Touristen überreden, im nicht weit entfernten Kloster zu übernachten. Wir landen gegenüber im koreanischen Kloster, warum auch immer.
Frühstück am frühen Morgen
Die Klosterräume sind sauber und in grauem Mikrozement gearbeitet. Die spartanischen Holzbetten sehen aus wie niedrige Tische mit Futonauflage und dicken Decken.
Sauber und spartanisch – Schlafraum im Kloster
Klare Regeln und Essenszeiten stehen an allen Türen.
Klare Regeln im Kloster
Weitere Tempel. Stupas, Kloster, Mauern ..
Beeindruckende MauernKambodscha empfängt bunt und mit Schlangen
Und dann suchen wir noch unser Hotel, fahren Tuk Tuk und laufen durch Staub, Baustellen und …
Gut gerüstet mit Masken gegen den extremen Bau-Staub.
Anti-Schmutz-Filter
Day 97 – 99 Let’s go north to Pokara – Highest Mountains of the world
Abenteuerlich gestaltet sich die Taxifahrt von Lumbini nach Pokara, der eher touristischen aber schönen Region Nähe Nepals Grenzen zu Tibet.
Schotterpisten und Geröll
Die Fahrt über den Highway führt durch das angrenzende Gebirge auf ca. 800 Meter Höhe, entlang einer teilweise schmalen und unpräparierten Bergstrasse mit viel Geröll, tiefen Straßengräben, einsamen Bergdörfern, an Tempeln, Pagoden, kleinen Wasserfällen und Hängebrücken, die weite Täler verbinden, vorbei.
Die Fahrt ist wirklich sehr anstrengend und ermüdend und geht Streckenweise nur im Schritttempo voran.
Sunrise auf Höhe von 1.500 Metee
Wir erreichen Pokara am späten Nachmittag und werden am nächsten Tag mit einer atemberaubenden Aussicht von der Dachterrasse auf Annapurna belohnt.
Himalaya Gebirge
Den atemberaubenden Sunrise zwischen Nepal und Tibet und im Hintergrund die Giganten’ erleben wir in Sarankot auf 1.500 Meter Höhe.
Die Sonne erscheint langsam hinter den Giganten
Gewaltig. spektakulär und beeindruckend wirkt nicht nur der Himalaya, er ist es auch. Von den 14 Bergen, die sich hier im Norden von Nepal behaupten sind 10 über 8.000 Meter hoch – ein Paradis für Kletterer, Hiker und alle, die den Göttern näher sein möchten.
Live shot – 7.00 Uhr
Wir atmen, staunen und genießen das Panorama.
Panorama Himalaya
Und natürlich lädt dieses Ambiente uns ein, für Yoga und mehr …
Warriors together
Wir genießen einen heißen Tee, den wir von einer Nepalesin bis zu unserem Aussichtspunkt gebracht bekommen. Welch ein Luxus …
Ein Dank geht an den talentierten, nepalesischen Fotografen, der uns spontan beim Sunrise begleitet und uns den kürzesten Weg zurück erklärt.
Gefühltes Glück in den Bergen
Wir laufen querfeldein, an kleinen Häusern vorbei, über Gemüseterrassen, steile Abhänge und den Dachungel.
Yoga für Schultern, Rücken und für eine kleine Pause im harten Alltag
Und dann begegnen wir diesen beiden wunderbaren Mädchen, die durch den Dschungel einmal täglich schwere Körbe mit Wasser tragen. An den Füssen lediglich mit Flip-Flops begleitet und um den kühleren Temperaturen zu trotzen mit Tüchern umwickelt sind.
Monica und Sumalia mit schwerer Last auf ihren Schultern auf den Weg zur Schule
Sie lächeln und begleiten uns schweigend den Weg abwärts. Ich frage beide, ob sie ein paar wenige Minuten Zeit haben, gemeinsam auf dem breiteren Abhang, Yoga auszuprobieren. Ja, sie nehmen sich die Zeit.
Wissbegierige und zufriedene Schülerinnen
Und dann schaue ich in ihre leuchtenden und neugierigen Augen und beginne mit einer bewußten Atmung; es ist so leicht, einen gemeinsam Flow zu finden. Sie schließen einfach ihre Augen und sind hei sich; irgendwie zufrieden mit ihrem harten Schicksal. mit dem Leben, mit dem Hier und Jetzt.
Ich möchte Ihnen etwas geben und zeige Ihnen ein paar einfache aber effektive Übungen für ihren Schultergürtel, Dehnung der Armmuskulatur und Stärkung des Rumpfes. Was ich dafür bekomme ist soviel mehr – ein wahnsinniges Gefühl des Glückes, Demut und Achtung vor soviel Stärke und Anmut.
Weg bergab – Ausgangspunkt für Paragliding
Und dann verabschieden wir uns, denn unsere Wege trennen uns und führen uns zu so unterschiedlichen Zielen. Wir auf Entdeckungsreise und die beiden in den harten Alltag.
Blick auf Pokara
Unsere Reise führt uns noch durch die Stadt von Parakot entlang des Sees, durch viele kleine Kunsthanwerksläden, zur World Peace Pagode, über den Lake und zum Namasté Bier.
World Peace Pagode Gebetsfahnen und Yoga – Mantras wehen in den HimmelIm traditionellen Holzboot über den Lake Namasté
Day 100 – Idylle Bandipur?
😉🧘♀️
Neue Abenteuer erwarten wir in dem autofreien Bergdörfchen Bandipur, welches ca. 50 km östlich von Pokara auf etwa 1.200 Meter Höhe gelegen ist. Die Vorfreude ist groß; Rucksack packen, Tickets organisieren und Bushaltestelle finden heißt es für uns heute morgen.
Es klappt alles reibungslos und zusätzlich haben wir vor Abfahrt noch Zeit für einen Zitronentee und frisch gebackene Stückchen. Lecker!!! Die Busfahrt im Touristenbus ist luxuriös – ein Sitzplatz für jeden Mitfahrer.
Blick auf das Tal von Dumre
Nach nur 2,5 Stunden erreichen wir den Ortsteil Dumre und nach 30 Minuten geht es mit dem Lokalbus 9 km bergauf nach Bandipur. Vollbeladen dauert die Fahrt 40 Minuten. zuvor musste aber erst noch ein defekter Reifen gewechselt werden.
Umgebung von Bandipur
Der Bus hält direkt vor unser Unterkunft – heute läuft‘s. Spätestens bei Betreten des Zimmers erkennen wir, jeder Flow hat auch irgendwann mal eine Unterbrechung. Schimmel an allen Wänden – atmen nicht möglich!!!
Altstadt von Bandipur mit mediterranen Flair
Nach langen Diskussionen wechseln wir das Hotel und sind erschöpft.
kleiner Tempel auf der Gasse
Das Dorf beeindruckt durch die vergleichsweise sehr schönen, alten Häuser mit Holzstuben und kleinen Terrassen, die zum Verweilen einladen.
Wir suchen uns einen Platz in der Sonne, in den dunklen und kleinen Räumen ist es zu kalt; stärken uns mit Tee und Keksen und dann schauen wir uns die Umgebung an.
Kinder in ihren Schuluniformen laufen nach Hause und fragen nach Schokolade, Touristen sitzen in den Cafes, Reis und Blätter werden auf den Straßen oder auf den Wellblechdächern zum Trocknen gelegt und LKWs brausen die Serpentinen mit Bauschutt entlang.
Am Abend erleben wir nepalesischen Gesang und Tanz vor einem Café. Es stellt sich heraus, dass der Besitzer die Hochzeit seiner beiden Tochter gebührend feiert – mit Menschen aus Mazedonien, Deutschland, Russland und Italien. Wir feiern mit und probieren das erste Mal nepalesischen Reisschnaps …
Day 101 – 102 Good-bye Kathmandu – City of Spirit
Atrium auf dem Gelände von Pashiputanath
Unsere letzte Busfahrt bringt uns mit einem Mini-Express-Bus in Rekordzeit von Bandipur zurück in die Hauptstadt von Nepal. Die Lautstärke, der Verkehr, die Menschen, die Hektik und der Schmutz nehmen rapide zu.
Gigantische Holztüre in Pashupatinath
Eine Odyssee beginnt, als wir vor den Türen von Kathmandu erneut in einen einheimischen Bus steigen müssen, der knapp 2 Stunden benötigt, einmal um die Stadt zu fahren. Rush-hour und multiple Haltestellen machen es möglich. Ein perfektes Team bilden Busfahrer und Ticketverkäufer/Animateur. Der Animateur steht auf dem Trittbrett des Busses mit geöffneten Türen und schreit, jodelt und singt, um Passanten zum Einsteigen zu animieren.
Tempel und mehr in Pashiputanath
Danach versuchen wir in das gebuchte Hotel einzuchecken. Nach zweimal Zimmerwechsel stellt sich heraus, dass die Unterkunft jetzt doch kein Zimmer mehr zur Verfügung hat, ausser wir wären bereit, mehr zu zahlen.
Wir werden in die gegenüberliegende, ebenfalls sehr schmutzige Unterkunft ohne Wasser verfrachtet- gleiche Spiel. Sehr ermüdend.
Farbenfrohe Märkte
Wir unternehmen einen letzten Ausflug in die Stadt, um den spirituellen Platz von Pashiputanath zu erkunden.
Spiritueller Geschäftsmann
Imposante Holztore mit feinen Schnitzereien zieren die alten Gebäude, Atriumbögen umrahmen die Vorräume, wo sich Mönche, Heilige und Spirituelle versammeln.
Ganesha lässt grüßen
Ganesha, der Glücksbringer prangt an den riesigen Eingangstoren, die von Souvenirläden umringt sind. Buddhafiguren, Gebetsfahnen, Räucherstäbchen, Blumen und alles was für den spirituellen Umgang noch benötigt wird, findet hier seine Abnehmer.
Vor den Toren der heiligen Tempel Einblick in die Tempelanlage
Day 84-86 Exciting travel to Ningh Binh/Back to Hanoi/Flight to Singapore
Bar im Republik Hostel
Die Lobby und Bar füllt sich so langsam mit hungrigen Reisenden, auf dem Sprung zum nächsten Hotspot.
Republik Hostel
Das Frühstück ist das Beste, was ich in den letzten Wochen bekommen habe. Yummi …
Spielhalle in der Garage des Hostels
Let’s travel to Ningh Binh:)
TET Tradition
Schnell noch Spielgeld verbrennen – das soll Wohlstand und Glück für das kommende Jahr bringen.
Wir glauben mal daran:)))
Wir verlassen die Altstadt und durchfahren Straßenzüge mit Wohnblocks und Hochhäusern, die entweder marode sind oder saniert werden. Sehen Häuser mit spitzen und flachen Dächern, Häuser im Schuhkartondesign in allen Farben, Müllberge, Restaurants, Werkstätten und Industrie.
Straßentee zum Hostel außerhalb Tam Coc
Nach etwa zwei Stunden Busfahrt und pittoresken und zerklüfteten Berghängen erreichen wir den Stadtteil Tam Coc in Ningh Binh.
Reisfelder
Der Verkehr ist im Gegensatz zu den Großstädten extrem beruhigt. Welch eine Erholung!!!
Ich mache mich zu Fuß auf den Weg zu meiner Unterkunft, die ca. 2,5 km von der Bushaltestelle entfernt sein soll.
Beeindruckende Kulisse
Ich laufe an Reisfelder, Bergen und Flüssen vorbei, durchquere einsame Straßen, höre Karaokegesänge aus den Hinterhöfen und sehe vereinzelt Kinder beim Spielen.
Reisfelder, Hütten und Berge
Garnicht so einfach, die richtige Unterkunft zu finden. Das Navi schickt mich erst einmal verkehrt, bis ich dann nach weiteren 500 Metern endlich ankomme. Im Nirgendwo…
Natur pur
… zwischen Palmen und Bergen. Und genau das hatte ich gesucht, Vietnam authentisch, Natur pur.
Tor zum Xâ Ninh Xuân
Ich besorge mir direkt im Hostel ein Motorroller und erhalte Tipps, zu den sehenswertesten Orten.
Bunte Gebetstempel
Auf dem Weg liegt diese Anlage mit kleinen Tempeln und einem Felsen, den man einfach emporsteigen kann. Die Aussicht ist heute aufgrund des bedeckten Himmels nicht wirklich aufregend.
Dschungel
Es wird ziemlich kalt und der Fahrtwind macht es nicht besser.
Mein Navi versagt – ich kann nur erahnen, in welche Richtung ich fahren sollte. Ich nehme die Schnellstraße und entschließe mich dann, der Masse an Zweirädern, hinterherzufahren.
Bootsfahrten für die Massen
Wunderbar… nach einigen Schleichwegen erreiche ich das Ziel. Tràng An.
Die Landschaft besteht aus zahlreichen Karst-Bergen und Tälern in einer Wasserlandschaft mit teil gefluteten Höhlen, die als touristisches Ziel, insbesondere für die Massen an asiatischen Touristen, gelten.
Die Holzkanus und Schwimmwesten stehen zur Abfahrt bereit und dann starten schon die ersten 30 Boote und folgen der Wasserstraße mit vietnamesischen Ruderern in Einheitskleidung und Reishüten. Bald schon verlassen die nächsten Boote die Ablegestelle und der Fluß ist übersät mit Booten und Menschen.
Touristenattraktionen und knallfarbend die Lampions
Durch die Masse an Booten und Touristen verliert der idyllische Ort an Reiz.
Grund genug ein nächstes Ziel anzufahren: Hang Mua.
Die Menge an Menschen und Zweiräder bereits am Anfang der Straße lassen ein weiteres extrem touristisch ausgebautes Spektakel erahnen.
Trang An – Mountain
Und das ist es auch. Die Anlage ähnelt einem Freizeitpark mit Lampions, bunten Plastikblumen, Kinderspielplätzen, Verkaufsständen und Spielautomaten.
Blick auf die Massen
Der einzige Grund, hierher zukommen, ist der Ausblick von der Bergspitze in das Tal.
Symbiose:Spektakulär sind die Farben der Berge, Pflanzen und des Flusses
Auf dem Heimweg gibt es dann noch einige nette Schnappschüsse, die die Natur der Umgebung zum Ausdruck bringen.
Noch ist es ruhig und idyllisch am Fluss
Und kurz vom Ziel entdecke ich noch eine wunderschöne Oase, die über ein Schotterweg abseits der Strasse zu erreichen ist.
Versteckte Oase am Rande der Welt
Ein kleines Restaurant, eingerahmt von einem See und einem Bachlauf. Eine Holzterrasse lädt zum Bleiben ein. Im Bachlauf liegt ein Holzboot und ein Floss, in den Bäumen hängen Vogelkäfige.
Terrasse im Aufbau
Auf der Terrasse befindet sich noch ein kleines Holzhäuschen, welches in einem knappen Abstand zu einer Feldwand von ca. 1,50 steht. In dieser offenen Lücke befindet sich die kleine Küche. Wie sich herausstellt, wohnt in dem Haus mit einem Zimmer die nette 4-köpfige Familie, die das Restaurant betreibt.
Es fühlt sich genauso unwirklich an, hier zu sein, wie in der Geschichte ‘Das Cafe am Rande der Welt’.
Day 85 – Rainy and cold day – back to Hanoi
Noch müde an diesem ungemütlichen Tag
Es ist heute sehr kalt und regnerisch. Die Nordvietnamesen können mit dem hiesigen Wetter weitaus besser umgehen als ich. Die Kinder laufen barfuß, die Erwachsenen sind ständig in Bewegung, ganz anders als in den Großstädten, obwohl auch hier der Tourismus fester Bestandteil geworden zu sein scheint und die Umgebung prägt.
Sightseeing in Tam Coc
Auf dem Weg zur Bushaltestelle gibt es noch einiges zu entdecken. Eine Ochsenkarre zieht bepackt mit Touristen durch die Straßen, die Obstverkäuferin ist physisch anwesend, nutzt aber die Zeit für einen Kurzschlaf, die Reisbauer bereiten das Feld vor.
Harte Arbeit in den Gewässern
Noch mehr sight-seeing auf dem Wasser…
Fluss in Bewegung
Und dann noch etwas Farbe an den Wänden. Arts ….
Farbe bei dem tristen Wetter
Zurück in Hanoi, die Töpfe qualmen, das Essen wird virbereitet, der Lärm bekommt Hochkonjunktur – eine Großstadt tobt.
Night market und ein letztes Abendessen stehen gemeinsam mit befreundeten Backpacker auf dem Programm.
Wir schlendern durch die Altstadt und werfen einen Blick in das französische Viertel, östlich vom See gelegen. Das Stadtbild hier wird von Villen, Edelrestaurants und Designergeschäften geprägt.
Nur einen Steinwurf entfernt und durch einem See getrennt, entfalten sich Welten zwischen arm und reich.
Wir entscheiden uns für Streetfood inmitten der Altstadt und des Lebens.
Jackie, Backpacker aus Argentinien
Welcome back and GOOD-BYE ..
Vorbereitung der traditionellen Suppen mit Nudel, Rind, Huhn und Gemüse
Day 86 – Flight to Singapore
Last breakfast
Letztes Frühstück, letzte Busfahrt, letzte Dongs (vietnamesische Dollar) und ab in den Flieger nach Singapur.
Landeanflug bei Nebel und Regen
Singapore by night
Luxushotels bei Abendlicht Imposante Skyline
Kulturschock!
Gerade einmal 3,5 Stunden Flugzeit trennen die beiden Großstädte Hanoi und Singapur voneinander und trotzdem erlebt man einen absoluten Kulturschock, wenn man von Hanoi nach Singapur reist. Nicht nur der Linksverkehr sticht in das Auge sondern auch die sauberen Straßen, der ruhigere und geordnete Verkehr, die prächtigen Straßen und Anlagen, die Singapur Dollar und ihre Kaufkraft und die extrem hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen.
Singapur by day …
… hot & cloudy &
… great view into the sky.
Good morning Singapur:) and good-bye …
Happiness is a state. of mind … be happy, every damm day – it is your choice of life
Per Flugzeug pünktlich in Hanoi angekommen, gilt es jetzt als nächste Herausforderung, den richtigen Airport-Center Bus zu finden, um zum Hostel in der Innenstadt zu gelangen.
Pünktliche Flüge sind bei Vietair leider die Seltenheit und während TET, den Feiertagen sowieso nicht. Glück gehabt!!!!
Teil des Tempels auf dem Hoam Kiem See
Der Hoan Kiem See oder auch Schwertsee genannt ist Hanois berühmtester See und teilt das ehemalige französische Kolonialviertel von Alt Hanoi. Der See ist ca. 700 Meter lang und entstand als Rückstausee des roten Drachens.
Auf dem See befindet sich ein Tempel, der über eine rote Holzbrücke zu erreichen ist.
Heute, am Sonntag, drängen sich im Sekundentakt Menschenmassen über diese Brücke, um einen Blick in den Tempel und der dirt ausgestellten Schildkröte zu erhaschen. Ausser drängelnde Körper, Aussenmauern und der Geruch vonRäucherstäbchen ist nichts wirklich Spannendes zu sehen.
Kathedrale
Hanoi, die Hauptstadt von Vietnam ist bekannt für ihre jahrhundertalte Architektur und eine Kultur an Einflüssen aus Südostasien, China und Frankreich.
Inmitten Hanois liegt die chaotische Altstadt mit vielen, kleinen Gassen, die von Händlern, Hostel und Streetfood geprägt sind.
Meiner erster Eindruck: Hanoi ist schmutzig und laut, die Häuser alt und zerfallen.
Im Trubel der Altstadt probieren wir hier heute die traditionelle vietnamesische Nudelsuppe mit Koriander und Hühnchen in einer typischen Streetfood-Küche.
Und dann geht es wieder zurück in das Republik Hostel, um den morgigen Ausflug nach Ninh Binh vorzubereiten.
Das Hostel erfreut sich an der Fülle der Backpacker aus allen erdenklichen Ländern und bietet eine gemütliche Lobby mit Bar, um mit anderen Reisenden in Kontakt zu kommen.
Am 25.1. wird alljährlich in Vietnam sowie in China das Neue Jahr gefeiert.
Mit einem wunderschönen Feuerwerk am Parfum-River in der ehemaligen vietnamesischen Hauptstadt Hue beginnt 2020. Anschließend sind alle Gäste des Freedom Hostels zu einem traditionellen Brunch eingeladen.
Das neue Jahr beginnt mit einem Festmahl
Klassisch zum Jahresbeginn sind gestampfter Reis mit Schwein, Obst, Kokospudding, Bohnenmus und Süssigkeiten mit Sesam und Nüssen.
In einem Feuer werden anstelle von Kleidung Papierbögen und Papiergeld verbrannt, um Neues zu begrüßen.
‚Happy Money’ ist ebenfalls ein Neujahrsbrauch, der vorsieht, Geld zu verschenken, um Glück zu erhalten.
Haupteingang Zitadelle
Nach einer kurzen Nacht möchte ich auf jeden Fall noch den Königspalast der verbotenen Stadt in Hue besuchen, bevor ich morgen meine Reise nach Hanoi fortsetzen werde.
Die große Zitadelle mit knapp 100 beeindruckenden Bauwerken, die durch den Krieg großen Schaden erlitten haben, zeigt was für ein unglaublich bedeutender Ort Hue damals gewesen sein mußte.
Prachtvolke Gebäude – teilweise saniert
Anfang des 19. Jahrhunderts war diese, knapp 145 Jahre Hauptstadt des Landes und kaiserliche Ngyuen-Dynastie.
Offene und lichtdurchflutend gestaltete Bauten
Die Bauwerke wurden auf einem quadratischen Territorium mit mehreren Eingängen wohl durchdacht angeordnet
Alte und unsanierte Torbögen
Die Außenmauern betragen ca. 100 km Länge, einige davon sind noch erhalten bzw. saniert worden.
Durchgang zu weiteren Gebäuden Alte Gebäude umgeben von Parkflächen
Die Anlage ist wirklich riesig; um alle Gebäude anzuschauen benötigt man mindestens einen Tag. Die restaurierten Gebäude geben einen guten Einblick in die damalige Zeit. Sehenswert ist aber auch der zerstörte Teil der Anlage. Hier stehen noch einige Teilmauern und Torbögen.
Farbige Reishüte
Traditionelles: Lampions und Kopfbedeckungen.
Gelb-orange Lampions stehen für Glück und FreudeKlassisches Transportmittel im WinterachlafZeremonie Vorbereitung
Am Neujahrstag ist die Anlage von neugierigen und festlich gekleideten Besuchern, größtenteils Asiaten, stark frequentiert.
Vor dem Auftritt
Traditionelle Tänze und Musikdarbietungen sind Teil des Unterhaltungs-Programms.
Yoga zu jeder Zeit
Die Stadt lebt, die Menschen sind in Ausgehlaune und flanieren entweder am Fluß entlang oder besuchen ihre Familien. Am Abend sind die Straßen weiterhin stark besucht. Die Scooter, teilweise mit bis zu 5 Personen besetzt, knattern weiterhin durch die Stadt; Musik dröhnt aus den Lautsprechern… es ist die Zeit des grössten Festes in Vietnam und diese dauert auch noch etwas an.
Die Reise geht per Motorrad weiter, über den Hai Van Pass nach Hue. Auf der ca. 150 km langen Strecke gibt es einige tolle Plätze zu besuchen.
Riesige Buddhafigur direkt aus dem Höhlenstein gefertigt
‘Marple Mountain’ bzw. Thuy Son (Marmorberg). bestehend aus 5 Bergen, die für die 5 Elemente wie Wasser, Feuer, Holz, Erde und Metall stehen, ist über einen Glaslift zu erreichen. Reichlich verzierte und bunt geschmückte Pagoden und Höhlen sind hier zu bewundern. Das Außengelände bietet viele kleine, gemütliche Plätze um den gewaltigen Steinberg. Steintreppen erleichtern den Zugang zu diesen Plätzen und den Höhlen. Das Steinskulpturdorf existiert bereits schon länger als 300 Jahre.
Furchteinflößende Steinfiguren bewachen den Eingang der Pagoden.
Happy Buddha
Hinduistische Buddhas, buddhistische Buddhas und happy Buddhas in verschiedenen Größen und Fingerhaltungen (Mudras) stehen sowohl im Park, in den Pagoden als auch in den Höhlen.
Pagoden
Der Happy Buddha mit seinem großen, runden Bauch schaut lächelnd nach oben Richtung Himmel. Die Größe seines Bauches beinhaltet all die Ereignisse, die in der Zukunft geschehen werden, heißt es. Andere Sagen behaupten, es bringt Glück, dem lächelnden Buddha 3x über seinen Bauch zu streichen.
Buntes Farbspiel der Pagodendächer
Die Höhlen sind definitiv meine Lieblingsplätze. Das Betreten dieser gleicht bereits einem Abenteuer. Kerzen und qualmende Räucherstäbchen stehen in den verborgensten Ecken.
Gemauerte alte Torbögen
Neben freistehenden Skulpturen sind einige Figuren direkt aus Höhlenstein gefertigt und wachsen somit aus dem vorhandenen Stein empor, Richtung Himmel. Dies gibt der Skulptur etwas eindrucksvolles und magisches.
Bunt und eigenwillig
Die Weiterfahrt führt über den beliebten Hai Va Pass ca. 1000 mtr. über den Meeresspiegel mit Blick in die Berge und Täler.
Aussicht vom Hai Va Pass
Kurvig und steil ist die Bergstraße gestaltet. Ein Stopp lohnt sich auf halber Strecke, um die Aussicht zu genießen.
Blick auf das Südchinesische Meer
Von hier aus kann man die Küste und deren vorgelagerte Inseln gut erkennen.
Relaxed …
Die Reise geht weiter … und die Kühe am Wegesrand lassen sich von keinem der ankommenden Motorräder stören.
On the road …
Zeit für einen Abstecher an den Strand.
Lang Co Bay
Der Strand ist sauber und wenig frequentiert, das Meer erfrischend und wellig. Bei einer Kokosnuss und Blick auf das Meer lass ich die letzten 80 Tage Revue passieren.
Elefant Stream
Ein weiteres Highlight ist der ‘Elefant Stream’. Der rauschende Wasserfall mündet in einer Lagune, eingebettet in Stein und umgeben von überdachten Holzplattformen zum relaxen.
Material Art meets Yoga
Ein perfekter Ort, um Minh, Guide und Karateschüler, Yoga näherzubringen.
Fischfarm und Hausboote für die Armen
Reisfelder und Fischfarme ziehen an uns vorbei bevor wir am Abend in Hue ankommen.
Im Hostel gibt es ein kleiner Einführungskurs in die vietnamesische Sprache und das bevorstehende Neujahrsfest.
Nach dem Familydinner treffen wir uns gegen 24 Uhr zum Feuerwerk und genießen anschließend gemeinsam ein Neujahrsfest auf vietnamesische Art.
Morgenroutine – eine Vietnamesin entsorgt Müll traditionell mit Kopfbedeckung
Heute bin ich mit dem Bike unterwegs und plane einen Abstecher an die Küste. Zuvor nutze ich noch den Morgen, um Hoi An beim morgendlichen Trubel zuzuschauen.
So langsam erwacht das Städtchen, welches am River mit ockerfarbenen Häusern im mediterranen Stil beeindruckt und für Urlaubsfeeling sorgt.
Die gemütlichen Straßen am Fluß laden zum Spazierengehen ein. Etliche Cafés bieten traditionelles und europäisches Frühstück. Frisch gepresste Säfte von Mangos, Papayas, Ananas und Passionfruits oder Kokosnüsse sorgen für den Energie-Kick in den Tag
Kunst am Theater – leider geschlossen bis nach TET (New Years Celebration)
Die größte Herausforderung besteht heute, mich in den Flow des Straßenverkehrs zu integrerem. Leichte gesagt als getan. Wer stoppt hat verloren und bleibt für länger stehen.
Scooters und ich auf dem Bike durch den Markt
Unglaublich aber wahr – die motorisierten Zweiräder drängen sich durch die engen Straßen (
eher als Wege zu bezeichnen), zwischen den Marktständen hindurch, beladen mit Kind, Kegel und Anhänger.
Einstimmung auf TET – Happy New Year
Kunstgeschäfte bieten Kohlezeichnungen mit traditionellen Motiven an, kunstvoll gestaltete Postkarten und Notizbücher. Zwischen den Straßen begrüßt eine überlebensgroße Puppe die Touristen. Das Städtchen füllt sich und somit wird es Zeit, das weitere Umfeld zu erkunden.
The Ba Mu Temple Gate – Hoi An
Pagoden, Zitadellen und Paläste prägen auch den Stadtkern von Hoi An und dann sind auch wieder die Schuhkarton ähnlichen Gebäude in den Straßenzügen zu sehen.
Geheimnisvolles Tor des Tempels von Ba Mu
Dekorierte Landstraßen mit Fähnchen führen an die Küste, der Verkehr verdichtet sich und ich fädele mich mit dem quietschenden Bike hinein und hoffe, am Beach anzukommen. An Reisfeldern und Fischfanggebieten vorbei, erreiche ich lebendig und ohne Schrammen die Küste.
Vietnam mit paradiesischen Beach
Ich bin überrascht – saubere Strände und tolle Lokale mit Blick durch Palmen auf das Meer empfangen mich.
Der Strand lädt zum Yoga und relaxen ein. Die Brandung ist sehr stark und die Wellen hoch. Im Gegensatz zu allen bisher besuchten Location besteht hier der Hauptteil des Publikum am Strand eher nicht aus asiatischen Ländern.
Zeit zum Spülen des Geschirrs in bunten Plastikeimern
Bambushütten laden zum Verweilen ein, Restaurants bieten fangfrischen Fisch, Drinks und andere Köstlichkeiten.
Tiger beer
Tiger, Saigon, 333 oder Heineken? Die Biere sind relativ leicht …
Soul kitchen – music, drinks & food
Rush hour erwartet mich auf dem Rückweg. Scooter mit und ohne Anhänger, Busse, Pkws und Rikschas fädeln sich durch die Straßen.
Rikschas
Gemüse, Obst und Kräuter strahlen um die Wette Cau und Trãu
Ein Vietnamese erklärt mir, dass die so gesund erscheinende grüne Ware in den Bamvuskörben ‚Cau‘ und ‚Trãu‘ sehr scharf sind und mit der Zeit, Zähne und Zunge schwarz verfärben. Das Genussmittel ist mit dem Genuss von Zigaretten zu vergleichen.
Praktisch aber umweltbelastend – der Müll wird vor dem Laden einfach verbrannt anstelle diesen zu recyclen.
Ein aufregender Tag geht langsam zu Ende. Die Restaurants und die Straßen des Night Market füllen sich mit Menschen aus der ganzen Welt und die traditionellen mit Lampions geschmückten Boote schippern verliebte Paare den Fluß hinab während Scooter und Bikes noch lange keine Ruhe finden…
Day 79 – What a night – amazing day – relaxed night
Golden Gate bridge in Ba Na Hills
Welch eine Fahrt mit dem Nachtbus von Nha Trang nach Hoe An. Mit wenig bzw. so gut wie keinen Schlaf erreiche ich Hoe An bereits um 5 Uhr morgens.
Hoe An am River
Das Hostel hat so früh noch geschlossen, an Schlaf ist sowieso nicht mehr zu denken. Die Sonne geht langsam auf und es wird Zeit, die nächsten Tage mit spannenden Abenteuern zu füllen. Ich bin bereit!
Hoi An liegt am Thu bon river, der über den Vin cula dai direkt in das Südchinesische Meer fließt.
Die traditionellen Holzboote liegen sanft schaukelnd und mit Lampions geschmückt im Wasser.
Die Stadt erweckt langsam zum Leben und die vielen, kleinen Läden öffnen.
Mittelmeerfeeling – Häuserfront im meditereanen Stil
Das Straßenbild um den River ist von Kaffeeläden, Boutiquen, Restaurants und Reiseveranstalter geprägt.
Kurzfristig ergibt sich noch eine Mitfahrgelegenheit nach BaNa Hills, nordwestlich von Hoe An gelegen. Spontan bin ich dabei und bin gespannt, was mich erwartet. Aufgrund der Feiertage ist es relativ schwierig, kurzfristig Ausflüge zu buchen.
Gondelfahrt nach Ba Na hills
Die Fahrt dauert ca. 1 Stunde und die letzten Kilometer außerhalb dee Stadt sind von Bergen und Regenwäldern gezeichnet. Sehr erholsam nach der Hektik in den Städten.
Riesige Steinfinger umhüllt von Wolken
Es eröffnet sich vor uns ein riesiger Fantasiepark, mit Gondeln erreichbar, auf einer Höhe von knapp 1.500 Metern über dem Meeresspiegel.
Time for Yoga
Mein Hauptinteresse gelten den riesigen Steinhänden und dem Steinbuddha.
Magische Gärten mit Fernblick
Eine tolle Aussicht auf die Berge und Täler gewährt der Blick von der Brücke, wenn man den Blick von den eindrucksvollen Stein-Händen wenden kann.
Blick aus der Gondel
In den magischem und im Live Flower Garten stehen überdimensionale Skulpturen, umringt von aber Tausenden von Pflanzen. Allein 1,5 Millionen gepflanzte Tulpen sind in den Gärten zu bewundern.
Riesige Buddhaskulptur (17 Meter hoch)
Pagoden und viele Sitzgelegenheiten laden im Wunderland zum Verweilen ein.
Meditations-Pagode Paradise Garden Es strahlt und blüht …
Die wunderschön angelegten Gärten überraschen in ihrer Größe und der Liebe zum Detail.
Beauty in your eyes – i like it …
Auf dem Gelände sind über die Lautsprecherboxen französische Chansons zu hören, die Bauwerke sind ebenfalls im französischen Stil errichtet. Die ehemals französische Besetzung hinterlässt geschichtliche und architektonische Spuren …
Zaubergarten Flora-Art
Grosse Steinskulpturen dienen als Pfkanztöpfe und dekorieren die gigantisch große Anlage.
Long legs …
Beine beginnen sich zu bewegen …
Dornröschen Schloss und Ravenglaw lassen grüssen
SunWorld, die vietnamesische Antwort auf Disney World, eröffnet sich knappe 700 Meter weiter via Luftlinie und ist mit der Gondel zu erreichen.
Unterschiedlicher kann sich Vietnam nicht präsentieren.
Hoi An by night – romantic city Vietnamesische Köstlichkeiten – frog
Der tägliche Night market bietet neben Reispapier Pizza, Bananenpfannkuchen ebenso Gegrilltes vom Schwein, Huhn und Frosch.
An meinem letzten Tag in Nha Trang möchte ich mich noch einmal auf die Yogastudiosuche machen. Es gibt sonst nicht mehr so viel zu tun, bevor mich der Overnight-Bus nach Hue An – in Zentralvietnam – bringt.
Früh am morgen sind die Straßen von Nha Trang noch relativ sauber und wenig frequentiert; so langsam geht die Sonne auf und dann beginnt der Alltag der Vietnamesen. Das Essen für den Tag wird vorbereitet, es dampft und bruzelt bereits aus allen noch so kleinen Garküchen und die Gehwege werden gefegt und genässt.
Und dann beginnt wieder kurz vor 8 Uhr der Verkehr auf den Straßen und die ersten Mülltüten landen auf den Gehwegen.
Ich erreiche das Green Studio zur gleichen Zeit und stehe mal wieder vor geschlossenen Türen. Die bevorstehenden Festtage erlauben anscheinend keine Zeit für eine Auszeit. Sehr schade!!!
Beach von Nha Trang
Da ich mich schon in Nähe des Meeres befinde, schaue ich mir das Treiben vor Ort an.
Die ersten Sonnenanbeter sind bereits vor Ort, die ersten Schwimmer aktiv. Die Sonne ist jetzt schon kraftvoll – das Meer lädt zur Abkühlung ein.
Training am Beach
Ein junges Team einer Fußballmanschaft trainiert am Strand und gibt anscheinend nicht ihr bestes. Der anwesende Trainer scheint nach seinem Verhalten nicht besonders mit den Spielern zufrieden zu sein.
Ich kann die Mannschaft zwar nicht zum Beach Yoga überreden, aber dafür genieße ich einige sanfte Flows, bis es auch mir am Strand zu warm wird.
Es ist noch früher Vormittag und die Zeit scheint stillzustehen. Ich schlendere durch eine kleine Markthalle und decke mich mit Cashwes und Früchten für die Reise ein. Und dann geht es zurück zum Hostel, um den Rucksack zu packen und noch einige Reisevorbereitungen zu treffen.
Dan sammelt ihre ersten Erfahrungen auf dem Rooftop
Spontan kann ich die Hausherrin des schönen Dhome Hostels zu einer Runde Yoga auf der Dachterrasse begeistern. Sie unterbricht ihren Kochvorgang und freut sich – ich mich auch:) Obwohl wir keine gemeinsame Sprache zum kommunizieren finden, klappt es sehr gut mit ihrer ersten Yogaeinheit. Sie schaut sich die Bewegungen an und fließt nach kurzer Zeit wie selbstverständlich mit. Auch für mich eine spannende Erfahrung – Lachen verbindet…
Süße, frische Kokosnuss und Mangosaft
Es bleibt noch genügend Zeit, einen walk zu unternehmen. Ich schlendere durch die Straßen. entlang der Promenade und durch Parks. Die Straßen und Bürgersteige sind bereits wieder überhäuft mit Müllsäcken, Essensreste und Plastik.
Große Hilfe:)
Zeit, mich von der Stadt zu verabschieden und Zeit, noch einmal in das Kulinarische einzutauchen.
Zu entdecken gibt es genügend. Geschirr wird auf dem Bürgersteig gespült, im Park wird trainiert und flaniert.
Schöne Bucht zugemüllt …
Leider sind zum Teil die schönen Strände zugemüllt. Achtlos werden hier Hausmüll und sonstiges entsorgt.
Alte Boote geben diesem Platz einen gewissen Charme.
Der Wind fegt über den Strand und bringt liegengebliebene Stahlschalen und Körper zum vibrieren und klingen; man könnte meinen, ein riesiger Gong ertönt.
Alter Stahl, der mystisch klingt
Entlang der Promenade überquere ich eine lange Brücke und bin sehr überrascht, dass dieser Teil der Stadt extrem sauber wirkt. Luxushotels reihen sich an Shopping Malls und Restaurants. Es wird gefegt und gekehrt, Garküchen stehen nur vereinzelt an den Straßenecken. Die Stadt teilt sich in arm und reich – getrennt durch eine Brücke.
Einladener Park an der Strandpromenade
Eine gepflegte Grünanlage, saubere Strände, bepflanzte Mittelstreifen und Ampeln. Ich bin überrascht.
Mein Tagesprogramm für heute: Yoga in Vietnam und anschließend möchte ich die Stadt und die Umgebung von Nha Trang erkunden.
Nach einem leckeren Frühstück begebe ich mich zum ausgewählten Yogastudio – leider gibt es dies nicht mehr, dafür ein weiteres in unmittelbarer Nähe. Die Verständigung mit den Einheimischen ist schwierig, da nur sehr wenige Englisch sprechen, und somit dauert es auch einige Zeit, bis ich das angeblich nächste Studio in einem Bekleidungsgeschäft finde. Auch hier gibt es kein Yoga – geschlossen wegen den anstehenden Feiertagen, jedoch gibt es die Möglichkeit. dort einzukaufen.
Blick von der Tempelanlage auf den Cristal River
Da ich keinen Platz in meinem Rucksack habe und auch nichts benötige, kaufe ich auch nichts und begebe mich zum nächsten Tempel.
Eines der Tempelflügel von Thap Ba aus dem 8. Jahrhundert
Vor den Türen der hinduistischen Tempelanlage Thap Ba stehen vor allem schon die asiatischen Touristen Schlange.
Die Anlage mit mehreren kleinen Tempeln, einer gemütlichen Anlage mit Palmen und genügend Plätze zum Entspannen, bietet einen schönen Blick auf den naheliegenden Fluß, aber auch viel touristischen Rummel.
Außenanlage des Tempels
Interessante Reliefs können bei genauerer Betrachtung in den Mauerwerken der Tempel entdeckt werden.
Besonders schön empfand ich die Gottheit Indra reitend auf dem heiligen Elefanten Airavata. Indra ist eine vedische Gottheit und bedeutet übersetzt aus dem Sanskrit: der Mächtige. Er hat im heutigen Hinduismus keine große Bedeutung mehr. Bekannter sind hierfür eher die Götter Shiva und Vishnu.
Indra reitet den heiligen Elefanten Airavata
Buddhistische Mönche in traditionellen orangen Gewänder, welches für Weisheit und höchste Erleuchtung steht, sind ebenfalls hier anzutreffen. Bei den Vietnamesen ist diese Farbe das Symbol für Freude.
Buddhistische Mönche schauen sich das Spektakel an
Den Nachmittag verbringe ich in einem Resort mit Schlamm-und heißen Mineralbäder, Wasserfällen, Whirlpools und Hydromassage.
Ich bade in meiner eigen Schlamm-Wanne unter freiem Himmel, lasse die Masse einwirken und anschließend trocknen, um sie dann wieder vom Körper zu schrubben. Danach geht es in das 40 Grad heiße Mineralbad. Es blubbert und dampft aus jeder Wanne. Der Gedanke an den langen Heimweg, lässt mich noch etwas in der Wanne sitzen und noch eine Massage anschließen.
Wie der Zufall es so will, lädt gerade vor dem Resorteingang ein Grab Zweiradfahrer ein Mitfahrer ab. Somit ist der schnelle Heimweg schon einmal gesichert.
Der Fahrer rast hupend durch die schmalen und nassen Gassen – ich bereue es direkt, nicht gelaufen zu sein und bin froh, dass wir das Ziel unbeschadet erreichen.
Buns – frisch zubeteitet
Allerlei Spezialitäten findet man an den Straßenständen…
Fisch fritiert
…und dann gibt es immer noch den Abwasch per Hand.
Abwasch auf dem Bürgersteig
…und dann wird es auch wieder Zeit, den Tag Revue passieren zu lassen.