Day 28 – Good bye Bali

Day 28 – Good bye Bali

Java Island

Unsere Reise führt uns heute auf die indonesische Insel Java nach Yogyakarta, welche mit Surakarta das Zentrum der traditionellen javanischen Kultur bildet und aufgrund der vielen dort ansässigen Universitäten ebenfalls auch als Bildungszentrum gilt.

Familientoilette – Domestic Airport
Finden wir praktisch und als gut befunden!

Zuvor probieren wir heute zum ersten Mal den balinesischen Online Shuttle Service Gojek aus. Es funktioniert genauso wie das amerikanische Unternehmen Uber. Nach nur 5 Minuten Wartezeit nach Bestellung steht das Taxi parat zur Abholung. Minutiös ist der momentane Aufenthalt des Taxis auf der App zu verfolgen. Die Technik macht so vieles möglich!!!

Power Nap

Im nationalen Flughafengebäude werden wir freundlich aufgeklärt, dass ein kleines Schweizer Taschenmesser im Rucksack aufgrund neuer Sicherheitsbestimmungen nicht erlaubt ist und bevor wir uns davon trennen müssen, geben wir unseren Rucksack doch lieber am Asia Airlines Schalter zur Gepäckabgabe auf und durchlaufen die vielen Sicherheitskontrollen ein zweites Mal.

Wir haben jede Menge an Zeit mitgebracht, bevor es zur Weiterreise geht. Zeit zum bummeln, sich mit Proviant einzudecken, liegengelassene Dinge neu zu kaufen oder ein Nickerchen zu machen.

Yogyakarta aus der Vogelperspektive
Slogan Asia Airline: Now everyone can fly

Am Airport von Yogyakarta finden wir mit Tetik, einen jungen Javanesen, der uns auf unserer 1,5 Std. Fahrt nach Borobudur interessante Information zur Stadt und seinem Leben erzählt, einen sicheren Fahrer mit Visionen und Träumen.

Die Reise bleibt spannend und die unterschiedlichen Menschen und Kulturen lassen mich die Unterschiede zwischen meiner Welt und der indonesischen Welt noch eindrucksvoller und härter spüren. Reflexion ist der Schlüssel zum Bewusstsein.

Mystisch – Blick von unserem Homestay aus
Overnight im Bukit Dagi

Wir übernachten in einem sehr einfachen Homestay in unmittelbarer Nähe des buddhistischen Tempels Borobudur und geniessen vor dem frühen Schlafengehen noch Nasi Goeeng, ein traditionelles Abendessen, welches die Hausherrin für uns zubereitet.

Die Familie mit zwei Kindern lebt direkt in dem Anbau der Unterkunft, der über einen Zugang von aussen und innen verfügt. Die Wohnfläche diese Anbaues lässt sich nur vermuten, jedoch breiter als 2 Meter und länger als 8 Meter wird er nicht sein.

Kein Luxus in der Größe der Wohnfläche und Einrichtung, trotz dessen wirkt die Familie zufrieden und glücklich zusammen. Der Hausherr entschuldigt sich mehrmals bei uns wegen der Einfachheit seines Heimes und bittet um Verständnis.

Während wir durch die Wände Geräusche des alltäglichen Lebens, Kinderlachen und sanfte Stimmen wahrnehmen, entdecken wir Geckos, Kakerlaken, eine Maus, einige emsige Ameisen bei ihrer Arbeit und uns. Dankbar, daß wir auch diese Seite des Lebens kennenlernen durften und die Wahl haben.