Day 30 – Happy Buddha in Yogyakarta

Im Hostel Happy Buddha legen wir einen 2 Tagesstopp ein, bevor es über Bali auf unsere 6-wöchige Reise nach Neuseeland weitergeht.

Eine sehr gemütliche Unterkunft mitten in der Stadt, umgeben von knatternden Motorengeräuschen der Bikes und Autos, Baulärm, Gesang des Mauezzen, üppigen Bananenstauden, gackernden Hühnern und Gitarrenklängen.

In den beiden, wirklich gemütlichen Hängematten im schön gestalteten Vorhof machen wir es uns über den Tag hinaus bequem und planen unsere Weiterreise.

In einem Moment der Stille lassen wir das Interior und die ideenreiche Gestaltung des Hostels auf uns wirken. Bunt gestrichene Klappläden zieren Wände und hauchen Tischen neues Leben ein. Von der Decke abhängende Messingtöpfe dienen als Lampenschirm, nachgebaute Hühnerställe bieten einen kuscheligen Schlafplatz für Alleinreisende.

Ein tolles Erlebnis ist wieder mal spontanes Yoga for free. Auf dem Weg in die Stadt interviewt uns eine Gruppe junger Studenten und Studentinnen der Aero Nautic Universität auf Java über das Buchungsverhalten von Flugreisen. Sie verbessern mit diesem Interview zum einen ihre englischen Sprachkenntnisse und zum anderen recherchieren sie für ein Uniprojekt und erfassen damit interessante Daten zur Verbesserung von Apps.
Die perfekte Gruppe für eine gemeinsame Yogaeinheit. Obwohl die Gehsteige und Straßen überfüllt und laut sind, finden wir ein Plätzchen in der angrenzenden Seitenstraße zum Rückzug, der Zentrierung und ein gemeinsames Lächeln.

Wir stehen zu 7. auf der Straße, atmen erst einmal bewußt durch die Nase und schließen dann die Augen. Die Autos und Mopeds fahren auf der schmalen Straße an uns vorbei, so als ob es völlig alltäglich wäre, genau hier Yoga zu praktizieren.

Die Jugendlichen sind open minded, sehr motiviert und natürlich energiegeladen. So natürlich, als ob sie niemals etwas anderes in ihrem Leben bräuchten als zu sein. Es ist beeindruckend. Welch ein Flow.

Anja hält den Flow mit der Kamera fest und kämpft gegen den herrschenden Verkehr. Die Bilder sprechen für sich. Welch ein toller Moment im HIER und JETZT! Unbeschreiblich …

Und dann war da doch noch die Chicken Church, die einen Ort für alle Menschen bietet, um zu beten, ganz gleich welcher Religion zugehörig. Das eher einer Taube ähnelnde Gebäude steht auf einer Anhöhe im Dschungel zwischen Bananenstauden und Bambushaine.

Wünsche und Botschaften sind erlaubt und finden Platz zwischen den privaten kleinen Gebetsräumen.

Viele kleine Gänge führen in den Bauch der Chicken Church.

Und bunte Gravity ähnliche Gemälde verzieren die Wände.
Das nennen wir ein Gesamtkunstwerk, wo alle sich wohlfühlen und harmonisch zueinander finden.

Mehr davon ….
