Day 26 – Good Morning Canggu

Day 26 – Good morning Canggu

Die Sonne geht schon früh auf und es hält uns nichts mehr in der einfachen aber gemütlichen Bambus Schlafstätte auf Stelzen.

Schöne Aussenduschen und Waschanlagen in der gleichen Optik, eingerahmt in grünem Bambus und Bananenstauden prägen die kleine Anlage.

Good morning – outside wash

Was steht heute auf dem Programm?

Surya Namaskar

Sunrise Yoga bei Pranava Yoga – ich bin gespannt.

Yogastudio

Das Yogastudio befindet sich inmitten von Reisfeldern unter einem Bambusdach. Ein grosser offener Raum, gut ausgestattet mit Yoga Props, lädt uns zum gemeinsamen chanten ein. Wir starten sanft und bewußt bevor wir in unseren kraftvollen Flow eintauchen. Wer mag begibt sich dabei in funky asanas wie die Krähe oder bleibt in einer kraftvollen Haltung. Standventilatoren sorgen für eine sanfte und kühle Brise während der Yogaeinheit.

Yoga mit Blick auf die noch zu kultivierenden Reisfelder

Wir bleiben noch eine weitere Einheit von 90 Minuten und tauchen in die Welt des Material Art ein. Mit fließenden Qi Gong Bewegungen zum ankommen finden wir unsere Balance. Ein kraftvoller Budokan Flow sorgt für Zentrierung, anschliessendes Savasana für das Wohlbefinden.

Gut gedehnt, geschwitzt und entspannt haben wir uns ein spätes Frühstück verdient und entdecken auf unserem Weg spannende Grafitis und Gemälde, die das Leben der tristen und grauen Wände in bunte Farben tauchen.

Day 25 – Good bye Gili Island

Day 25 – Good bye Gili Island

Wir sagen Good bye und freuen uns auf neue Orte und Begegnungen.

Wir verabschieden uns von: türkis blauem Meer; fröhlichen und freundlichen Menschen, Leichtigkeit, die mit jedem Atemzug zu spüren ist; Eier zum Frühstück in allem Variationen; Architektur mit Bambus und vielen Rohbauten; Ziegen. Hühnern und Geckos und lauter Musik und buntes Treiben auf der Promenade.

Wir sagen danke für eine aufregende Zeit und für die Offenheit und Gastfreundlichkeit der Menschen.

Unsere Reise führt uns heute wieder zurück an die Westküste Balis. Die Überfahrt von Gili an Balis Ostküste gestaltet sich als ungemütlich und never ending. Das Boot ist überladen, die Passagiere quetschen sich in die Reihen und der Rumpf knallt dermassen hart auf die aufkommenden Wellen, dass ein Ausruhen nicht möglich ist.

Die Landfahrt von der Ost- an die Westküste nach Canggu gestaltet sich ebenfalls nicht so einfach. Für knappe 35 km Entfernung benötigt der Driver 2 Stunden. Es herrscht rush hour, die Strassen sind überfüllt und die vielen Mopeds fädeln sich in die wenigen noch übriggebliebene Lücken.

In der Hoffnung, endlich angekommen zu sein, werden wir eines besseren belehrt. Goggle maps führt uns in die Irre und dann stehen wir an einem falschem Ort. Wie sich orientieren, wenn es google maps nicht kann?

Gut, dass es noch eine Standortbestimmung gibt und daran orientieren wir uns und finden nach gefühlten Stunden des Walks unsere Unterkunft.

Bamboo Hut – Riviera Hostel

Ein Ab- und Anreisetag geht zu Ende. Wir bleiben gespannt auf das was kommt ….

Day 24 – Boats- & Snorkeling Tour

Day 24 – Boots- und Schnorcheltour Gili Islands

Gili Meno

Wir sind für unsere Bootstour gerüstet und bereit, die Unterwasserwelt zu entdecken. Ein Local Boat bringt uns mit weiteren 7 Gästen bei ruhiger See zur ersten Schnorchelstation zwischen Gili Trawangan und die kleinere Schwesterinsel Gili Meno.

Wir bestaunen bunte, kleine Fische und lassen uns treiben. Obwohl zur Zeit auf diesen Inseln keine Hochsaison herrscht, tummeln sich noch viele weitere Schnorchel, zum Teil mit Schwimmwesten im Wasser. Vor lauter wedelnden Finnen, Armen und Beinen wird es bald schon schwierig, entspannt dem Treiben der Unterwasserwelt zu folgen.

Umser nächster Stopp bringt uns an den Strand von Gili Meno. Kurzer Badestopp und dann zeigt uns unser Guide eine Stelle mit Unterwasserstatuen. Die Steinstatuen zeigen jeweils einen männlichen und weiblichen umschlungen Körper, welche in einem Kreis angeordnet sind. Die Fische knabbern an den Statuen, finden dort ein ruhiges Plätzchen oder schwimmen wie selbstverständlich hindurch.

Nicht weit entfernt sind 3 weitere liegende Frauenkörper aus Stein am Boden des Meeres zu entdecken.

Große Meeresschildkröten versammeln sich am Boden, geschützt von Steinen und Gebilden aus Stahl. Und dann taucht plötzlich eine Schildkröte vor uns auf. Leider kann dieser wunderbare Moment nicht wirklich genossen werden, da augenblicklich die vielen Unterwasserkameras in Aktion treten und viele aufgeregte Schnorchel die Idylle zerstören.

Auch während der Fahrt kann man den Fischen durch den eingelassenen Glasboden zuschauen. Das Meer ist an einigen Stellen nicht sehr tief und somit erhält man einen klaren Blick auf die noch vorhandenen Korallen.

Unser letzter Stopp bringt uns vor den Strandabschnitt von Gili Air. Hier gibt es noch ein wunderschöner Abschnitt mit Fischschwärmen in allen Farben – leuchtend in Regenbogenfarben, mit Zebramuster und lila farbigen Schwanzflossen.

Nach einer eindrucksvollen Unterwasserschau gibt es die Möglichkeit sich auf Gili Air mit indonesischen Mittagessen zu stärken.

… und plötzlich regnet es wie aus Eimern. Laut den Insulanern hat es seit einem Jahr nicht mehr geregnet. Sie lächeln während das Wasser sich ohne Abkaufmöglichkeit unter den Tischen staut und bald einem kleinen Schwimmbad ähnelt.

Unsere Rückfahrt ist kühl, regnerisch und windig, während die Wolken Richtung Lombok ziehen und dort den Himmel verdunkeln.

Die Sonne findet ihre Kraft am Himmel wieder, die Wolken sind verschwunden und auf Gili Trawangan ist nicht ein Regentropfen gefallen.

Der Abend kann beginnen…

Day 23 – Day at the beach & Night Market

Day 23 Beach & food

Für heute nehmen wir uns keine besonderen Aktivitäten vor – wir lassen uns treiben und genießen das Sein. Garnicht so einfach ….

Pink – get a ride

Es zieht uns an den Strand …

Meeres-Yoga-Schaukel

… und in das türkis-blaue Wasser.

…und verleitet uns zu etwas Bewegung 🙂

Schunkasana:)

Den Abend lassen wir entspannt auf dem Nightmarket mit gegrilltem Red Snapper, Gemüse, frischem Mango-Ingwer Saft und leckeren Schokotörtchen, die jeden glücklich machen, ausklingen.

Bis morgen ….

Day 22 – Happy day – happy life

Day 22 Happy day – happy life

Swing at beach

Gili Tewangan, eine Insel der Gegensätze.

Ich lasse den Tag heute etwas früher beginnen, zum einen wegen den vielen umherschwirrenden Schnaken, die uns nicht schlafen lassen und zum anderen, die noch angenehmen Temperaturen für einem Strandspaziergang zu nutzen.

Die Strassen erwecken langsam zum Leben. Die kleinen Läden in den Seitenstrassen haben bereits ihre Speisen auf kleinen Holztischen ausgelegt und kehren jetzt den Strassenteil vor ihren Buden. Während dessen bewegen sich die Insulaner auf der Hafenpromenade, um den Strand zu fegen und ihre OutdoorMöbel und Sitzkissen für die Touristen zu präparieren.

Um diese Uhrzeit sind bis auf zwei Jogger keine Urlauber weit und breit zu sehen. Auf meinem Spaziergang sehe ich Dina, die auf Frühstücksgäste in der Sands Bar wartet. Mit Dina, einer indonesischen Kellnerin, verabredete ich mich vor zwei Tagen zum Beach Yoga im Rahmen meines Projektes Yoga around the globe. Da wir uns aber leider verpassten, freut ich mich um so mehr, sie so früh wiederzusehen. Ihre Arbeitsschicht endete um 24 Uhr und um 6 Uhr steht sie schon wieder für die Urlauber bereit.

Spontan holen wir die verpasste Yogaeinheit nach und starten direkt vis vis des Restaurants und Hotels mit lockeren Sonnengrüßen. Es macht Spaß zuzusehen, wie Dina und ihr Kollege Sudirman wissbegierig den Asanas folgen. Überrascht über die Herausforderung bei der Ausübung der Übungen; zufrieden mit sich lächeln sie mich an. Welch eine Energie, es ist überwältigend.

Was ich beiden auf den Weg gebe ist, ab und an bewusster zu atmen und sich der Verwurzelung ihrer Füsse bewusst zu werden, besonders wenn es mal wacklig und heikel in Ihrem Alltag werden sollte.

Was ich heute gelernt habe: Yoga verbindet ungemein und das Geben wird um das x-fache belohnt. Was gibt es denn Schöneres? Und dann höre ich sie aufgeregt mit ihren Kollegen sprechen, begeistert von ihrer neuen Erfahrung berichtend.

Das nenne ich einen happy day 🙂

Und dann ist da noch das Thema mit den Gegensätzen. Es fällt mir sehr schwer bei all den Eindrücken und Bildern, die ich in den letzten Tagen erhalten habe, nicht zu bewerten bzw. zu urteilen.

Vorgarten einer Schule

Sanitäranlage

Die schönsten Restaurants und Beach Clubs zieren die Promenaden, um den Urlaubern ein Wohlfühlgefühl zu vermitteln. Stets freundlich, adrett und hilfsbereit treten die Insulaner den Gästen gegenüber. Das alltägliche Leben zeigt sich in der nächsten Seitenstrasse von einer ganz anderen Seite.

Zementsäcke vor den Haustüren

Zementsäcke vor den Haustüren, Müll in vielen Ecken und viele Wohngebäude, die dringend einer Reparatur benoetigen. Es scheint, dass unser Verständnis von Ordnung und Esthetik völlig überzogen zu sein scheint. Mir fällt es schwer, nicht für Ordnung sorgen zu dürfen. Es ist alles gut so wie es ist, scheinen die Menschen uns mit ihrer Ausstrahlung und ihrem Verhalten zu vermitteln.

Unfertige bewohnte Ressorts

Ein Bike Tour führt uns zweimal um die Insel. Der westliche Teil ist noch etwas ruhiger und traditioneller, wobei auch hier neue Beach Clubs und Ferienhäuser entstehen, die sich aber mit Bambusdächern gut in die Landschaft einfügen.

Spannende Architektur

Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen unter einem Laubbaum am Strand und schauen zu, wie sich der Wasserstand des Meeres verändert. Das Wasser ist so warm wie in einem Whirlpool, am Strand sind wir gegen die Mittagszeit die einzigen Gäste. Gegen Nachmittag präparieren die Beachboys die Sitzsäcke für den Sonnenuntergang und geben uns nach getaner Arbeit lehrreiche Infos zu ihrer Religion und Lebensgewohnheit.

À propos Sonnenuntergang: Sie sind einzigartig und romantisch. Pferde traben samt Reiter durch das ansteigende Meerwasser in die Abendsonne; passende Musik unterstreicht das Naturspektakel… nach Sonnenuntergang findet nebenan bei Lagerfeuer und rhythmischen Trommelschlägen HulaHupp Tanz statt.

What a happy day ….

Day 21 – Yoga, Snorkeling & More

Day 21 – Yoga, Snorkeling & More

Nach einem tollen Nightlife mit live music und interessanten Gesprächen und neuen Begegnungen mit Einheimischen freue ich mich auf die heutige Yoga-Einheit.

Wir sind gegen 10 Uhr mit Dina, einer jungen Indonesierin, die in der Sands Bar kellneriert zum Yoga am Strand verabredet. Sie möchte mit ihren Freundinnen, zu ihrer ersten Yogastunde kommen und ist am Abend zuvor daher noch sehr aufgeregt.

Wir sind bereit und warten an der Beach gegenüber der Bar. Leider erscheint weder Dina noch ihre Freundinnen. Wie schade, hätte Ihr so gerne Yoga näher gebracht. Ihre Kollegen und Kolleginnen indes sind bereits am arbeiten und servieren Frühstück, Kaffee und Tee.

Kurzer Hand schreite ich zu ihren Kollegen und berichte von meinem Projekt Yoga around the globe und bitte sie, für einen Augenblick ihre Arbeit zu unterbrechen und in einen gemeinsamen Yoga Flow einzutauchen. Nach anfänglichen schüchternen und freundlichen Absagen kann ich sie dann doch noch für eine kurze aber bewusste Auszeit gewinnen.

Wir bewegen uns zur Musik, fließend, wie selbstverständlich und atmen und balancieren gemeinsam. Eine kurzer Break vom Alltag – strahlende und dankbare Gesichter und schon geht es wieder zurück zur Arbeit – hoffentlich mit noch mehr Leichtigkeit. Danke Euch beiden für Eure Offenheit Hainy and Abdemy:)

Zeit zum schnorcheln!

Auf den Spuren von gelassenen Meeresschildkröten verlangsamt sich automatisch unsere Atmung. Einige bunte Fische schwimmen im Gleichklang während die Schildkröten ihre Bahnen ziehen und elegant ihre Flossen bewegen, um sich dann wieder anschliessend treiben zu lassen.

Das Meer ist ruhig und türkisblau – es lädt uns anschliessend zum schwimmen und träumen ein. Wir entspannen den Nachmittag am Strand.

Wir freuen uns jetzt schon auf den Night Market, der eine Fülle von leckeren gegrillten Speisen anbietet. Die Teller sind üppig mit frischem gegrillten Fisch und Hähnchenspiessen gefüllt. Dazu gibt es eine große Auswahl an leckerem Gemüse. im Anschluß darf auf keineon Fall eins oder gleich die Theke an selbstgemachten suessen Leckereien nicht fehlen.

….Yummy ….

Day 20 – Gili Island

Day 20 – Gili Islands & Free Yoga around the globe

Wir sind bereit für ein neues Abenteuer und starten schon früh in den Tag. Unser shuttle zur Fähre verspätet sich zwar – bei Nichterscheinen haben wir Plan B bereits bereit – erreichen aber zum Glück das Boot pünktlich. Die Überfahrt von Nusa nach Gili Tewangan dauert knappe 3 Stunden.

Unser Reiseroute führt uns aber zunächst wieder nach Bali, um weitere Reisende mitzunehmen, um dann endlich die neue Destination zu betreten.

Die Insel, die zu Fuss in ca. 2 Stunden zu umrunden ist, ist ebenfalls mit dem Bike und per Pferdekutsche zu erkunden. Wir entscheiden uns ganz klassisch für das Laufen.

Die Insel bietet eine wunderschöne Strandpromenade neben vielen kleinen Boutiquen, die zum shoppen einladen, ebenso eine reichhaltige Auswahl an Restaurants und Bars für jeden Geschmack.

Kaum verlässt man den sandigen Weg der Hauptverkehrsstrasse am Meer und biegt in eine der zahlreichen Gassen ein, offenbart sich dem Reisenden die Einfachheit der Insel.

Ein Ochsengespann wird über den schmalen Weg gezogen und rammt eine an der Seite stehende Bank; Kinder und Hunde kühlen sich auf den Steinböden der Häuser und auf denen der kleinen Kioske und Lebensmittelläden, die teilweise frisches Obst und süsse Limos und Verpacktes anbieten.

Erschreckend ist auch hier der Anblick der Müllentsorgung und passt nicht in unser westliches Weltbild. Zwischen Appartements, Ferienanlagen, einfachen Backsteinhäusern mit Wellblechdächern der Inselbewohner und einigen wenigen freien Flächen tummelt sich der Alltagsmüll, insbesondere leere Plastikflaschen und Getränkedosen.

Wir entschließen, uns der sunny side of life zu widmen und kehren zum Hafen zurück und passieren danei einer der auf der Insel gebauten Moscheen. Mehr als 80 Prozent der Insulaner sind Muslime, die neben Hindus friedlich und glücklich miteinander leben.

Die Menschen hier sind freundlich und erscheinen open minded. Ein guter Zeitpunkt, heute mit meinem Projekt „Yoga for free around the globe“ zu starten.

Yoga for free at the beach

Intuitiv entscheide ich mich für eine Crew, die große und schwere Wasserkanister aus einem kleinen Holzboot entladen und zum Strand bringen. Keine leichte Tätigkeit bei der Hitze.

Time for Yoga NOW:)

Ich benötigte keine ausgefeilte Überredungskunst, um die Jungs zum Yoga zu animieren und schon folgte die erste Balancehaltung auf sandigem Untergrund. Am Anfang herausfordernd und ungewohnt, gemeinsam aber ungemein powerful. Ein kurzer Moment der Gemeinsamkeit zaubert jedem von uns ein Lächeln ins Gesicht. Ein absolut kostbarer Moment der Dankbarkeit …Life is beautiful!!!

Sunset

Day 19 – Relax & Night Life

Day 19 – Relaxed day on Nusa Lembongan

Ein entspannter Tag steht heute auf dem Programm. Wir müssen zwar unsere gemütliche Unterkunft direkt am Meer verlassen und für eine Nacht, die wir noch auf der Insel verweilen, in eine andere Unterkunft wechseln, genießen jedoch weiterhin das Meer und das bunte Treiben am kleinen Hafen.

Cozy Huts Mushroom Beach

Ein traumhafter Blick auf das Meer lässt uns die Zeit vergessen – wir packen nach einem entspannten Frühstück unsere Backpacks und tauchen ab in das kühle Nass des Meeres.

Fresh fruits – healthy food

Wir sind die einzigen Schwimmer im angrenzenden Hafenbereich, lediglich kommt uns ein Kanu, ein SUP und ein Fährboot entgegen. Der Skipper des Bootes beginnt uns augenblicklich mit wild fuchtelnden Händen klarzumachen, dass er freie Fahrt Richtung Strand beansprucht. Eilig schwimmen wir zur Seite, während das Boot dann mehr als 100 Meter von uns entfernt am Strand einläuft.

Hafen Mushroom Beach

Der Mittag vergeht wie im Fluge und bevor Olaf seine Heimreise antritt, relaxen wir noch einwenig im Schatten im angrenzenden Ressort.

Und dann ist es soweit, die Fähre verlässt Nusa Lembongan und wir lassen den Rest des Tages auf uns zukommen bevor es für uns am nächsten Morgen weiter nach Gili Island geht.

Day 18 – Island Nusa Lembongan

Day 18 – Small sister island of Nusa Penida

Ein kleines Schnellboot bringt uns in knappen 15 Minuten auf die kleine Insel nordwestlich von Nusa Penida gelegen. Der Skipper lebt seine Berufung und lässt trotz ruhiger See das Boot so durch die Wellen peitschen, dass das Salzwasser über die Reiling des Holzbootes peitscht und die Passagiere nass werden lässt. Er schmunzelt und nimmt die Aufschrei der nassgewordenen Passagiere zur Aufforderung, noch schneller zu fahren und mehr Wasser zu aktivieren.

Unser erster Stopp führt uns zum nächsten ATM Geldautomaten, der leider wie so viele andere, nichts an Bares ausspuckt. Mit unseren Back packs zu Fuss suchen wir eine nette Unterkunft am Meer – die Hitze erschwert diese Suche erheblich.

Nach gefühlten Stunden der Suche finden wir Stroh Huts am Weststrand der Insel und freuen uns auf zwei entspannte Tage.

Am nächsten Tag wird es Zeit, die Insel zu erkunden. Wir entscheiden uns gegen ein Zweirad, welches neben den kleinen zu Touristenbussen umgebauten Lieferwagen das Hauptbeförderungsmittel zu sein scheint. Zu Fuss erkunden wir die Mushroom Beach, ein kleiner Hafen im Westen, der neben Huts zum übernachten, Touristen mit Schnellboote an das Festland Balis bringt. Unser Weg führt uns mit einrm kleinen Fußmarsch durch das Wasser an die Lembogan Beach Richtung Norden zu ddn Mangroven Wäldern.

Die Sonne brennt und macht uns müde …wir entscheiden uns spontan für eine Massage und finden nach eifrigen Suchen ein Studio, in dem wir bei einer Schwedischen Kokosmassage abtauchen und entspannen können. Wäre da nicht der vorhandene Muskekater, der durch unseren Ausflug suf Nusa Penida entstandrn ist. Wir halten durch und hoffen auf Erlösung. Zum Dank dafür gibt es einen Ingwer Zuckerwassertee, der kaum zu schlucken ist und eher an klebrige Bonbons erinnert. Es geht um die Geste und wir bedanken uns freundlich, welches die Masseurin zum Anlass nimmr, noch ein kleinen Abschiedsvideo von uns aufzunehmen.

Auf unseren Rückweg habe ich die Gelegenheit, auf der für Surfer ausgerichte Einkaufsstrasse wieder eine Sonnenbrille zu erstehen. Ein Paar Wasserschuhe nehme ich vorsichtshalber mit.

Den Abend lassen wir an einer kleinen balinesischen Bar mit Live Musik und interessanten Gesprächen mit dem Inhaber ausklingen.

Good night Nusa Lembogan

Fazit: Die Insel befindet sich im absoluten Bauboom. Es entstehen viele Huts mit Strohdächer, aber auch luxeriöse Ferienamlagen am Strand, die sich relativ angenehm in das Inselbild einfügen. Alte verfallene Anlagen bleiben jedoch weiterhin für das Auge sichtbar. Die Insel bietet Tag und bei Nacht Aktivitäten für die ganze Familie.

Aufgefallen ist uns: Plastikmüll in vielen Bereichen. Teilweise aber auch schon an bestimmten Plätzen zu Bergen gestapelt. Schilder, die auf die mehrfach Benutzung von Plastikflaschen bitten und raten, das Nutzen von Plastik zu vermeiden.

Darüber freuen wir uns!!!

Day 17- Good bye friends

Day 17 – Good bye friends – welcome to Nusa Lembogan

Morning Yoga – Grateful for a amazing time together

Nach einem 2-tägigen Aufenthalt und vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen verabschieden wir heute unsere Reisepartner Ilka und Marc, die ihren Heimweg nach Hause antreten müssen.

Bis dahin vertreiben wir unsere gemeinsame Zeit mit Yoga und Boccia und einem leckeren Frühstück mit Obst und Ei.

Nach einem ereignisreichen Tag, gepaart mit Anstrengung, Lachen, Schwitzen und Bintang noch eine kleine Anekdote: Du bestimmst über dein Leben und dein Schicksal; du bestimmst zu jedem Zeitpunkt, wie es dir geht und wie du damit umgehst. Du darfst aber auch mal jammern und schimpfen … think positiv.

Wenn Dir das schwerfällt, lass dir ein Löffel reichen. Jetzt hast du die Möglichkeit in deiner Situation, so viel Mitleid zu schöpfen, wie du benötigst. Du kannst aber such in heiklen Situationen den Löffel nutzen, deine Suppe auszulöffeln:)

Danke Ilka, ich sehe ab jetzt den Löffel mit anderen Augen….

Ilkas visuelles Zitat: Mitleid schöpfen oder die eigene Suppe auslöffeln