Day 27 – Die perfekte Welle

Skaten, Surfen oder Biken…
Für heute steht für mich Biken auf dem Programm. Mit einem gestauchten kleinen Fußzeh ist laufen keine gute Alternative somit entscheide ich mich für das Zweirad, um die City an der Westküste besser krnnenzulernen.
Mit Biken meine ich das Fahrrad fahren und nicht wie fälschlicherweise von unserem Host angenommenen, das Fahren mit dem Scooter.
Die Scooter sind sowieso alle vermietet laut Dominika, Fahrräder wären aber ohne Probleme zu bekommen.
Jetzt verstehe ich auch warum noch drei klapprige Fahrräder auf dem Hof neben unserer Bambushütte einsam und verlassen stehen. Keiner fährt hier Fahrrad; die Straßen sin infiziert mit motorisierten Zweiräder. Chaotisch wirkt der Verkehr auf den Straßen und Kreuzungen; an den Linksverkehr muß ich mich erst gewöhnen.

Das Stadtbild wird auch hier von Baustellen, Restaurants, eleganten Boutiquen, Garküchen, Mini Marts (kleine Supermärkte), Tempelanlagen, Buden, Hotels in jeder Preisklasse und versteckte Unterkünfte, die weitaus mehr bieten als vorerst angenommen.
Die Strandpromenade bietet neben dem angesagten Beach Club Fins, der den Gästen neben designten Liegen im Schatten, einen Pool, Fitnessprogramm sowie Unterhaltungsprogramm und eine umfangreiche Speise- und Cocktailkarte bietet.
Ich genieße vorerst den langen Strand und relaxe im Anschluß in einer kleinen Beach Bar bei Ingwertee und Udud. (leckeres gedämpftes Gemüse serviert mit Reis).

Ein spannendes Bild geben die vielen Surfer, die sich mit ihrem Brettern im aufschäumenden Meer versammeln, um die perfekte Welle zu erreichen.
Sie warten geduldig, positionieren sich und hoffen, dass es bald soweit ist. Und dann kommt sie, die perfekte Welle für den einen oder anderen Surfer. Sie reißt ihn mit oder trägt ihn; geschmeidig oder niederschmetternd. Und dann beginnt alles wieder von vorn. Ein geduldiges Warten auf die perfekte Welle.

Er hat sie wohl erwischt; er tänzelt auf der Welle, bewegt sich mit dem Brett wie selbstverständlich bevor die Welle einbricht und versiegt.
Zeit für etwas Yoga am beach mit einem noch unbekannten Teilnehmer – sanft, dass mein lädierter Fußzeh nicht zu schaden kommt.
Und da ist sie – eine junge Händlerin, die am Strand Ketten an den Urlauber bringen möchte. Ich kaufe zwar keine Kette von ihr, aber ich zaubere ihr ein Lächeln ins Gesicht und verschaffe ihr eine kurze, bewußte Auszeit.
Sie ist wirklich sehr dankbar – dabei habe ich ihr nur 20 Minuten bewußte Zeit geschenkt .

Was ein beeindruckender Tag – trotz Hitze und Lärm auf den Straßen bin ich völlig entspannt und sage DANKE!
