Day 84-86 Exciting travel to Ningh Binh/Back to Hanoi/Flight to Singapore

Die Lobby und Bar füllt sich so langsam mit hungrigen Reisenden, auf dem Sprung zum nächsten Hotspot.

Das Frühstück ist das Beste, was ich in den letzten Wochen bekommen habe. Yummi …

Let’s travel to Ningh Binh:)

Schnell noch Spielgeld verbrennen – das soll Wohlstand und Glück für das kommende Jahr bringen.
Wir glauben mal daran:)))
Wir verlassen die Altstadt und durchfahren Straßenzüge mit Wohnblocks und Hochhäusern, die entweder marode sind oder saniert werden. Sehen Häuser mit spitzen und flachen Dächern, Häuser im Schuhkartondesign in allen Farben, Müllberge, Restaurants, Werkstätten und Industrie.

Nach etwa zwei Stunden Busfahrt und pittoresken und zerklüfteten Berghängen erreichen wir den Stadtteil Tam Coc in Ningh Binh.

Der Verkehr ist im Gegensatz zu den Großstädten extrem beruhigt. Welch eine Erholung!!!
Ich mache mich zu Fuß auf den Weg zu meiner Unterkunft, die ca. 2,5 km von der Bushaltestelle entfernt sein soll.

Ich laufe an Reisfelder, Bergen und Flüssen vorbei, durchquere einsame Straßen, höre Karaokegesänge aus den Hinterhöfen und sehe vereinzelt Kinder beim Spielen.

Garnicht so einfach, die richtige Unterkunft zu finden. Das Navi schickt mich erst einmal verkehrt, bis ich dann nach weiteren 500 Metern endlich ankomme. Im Nirgendwo…

… zwischen Palmen und Bergen. Und genau das hatte ich gesucht, Vietnam authentisch, Natur pur.

Ich besorge mir direkt im Hostel ein Motorroller und erhalte Tipps, zu den sehenswertesten Orten.

Auf dem Weg liegt diese Anlage mit kleinen Tempeln und einem Felsen, den man einfach emporsteigen kann. Die Aussicht ist heute aufgrund des bedeckten Himmels nicht wirklich aufregend.

Es wird ziemlich kalt und der Fahrtwind macht es nicht besser.
Mein Navi versagt – ich kann nur erahnen, in welche Richtung ich fahren sollte. Ich nehme die Schnellstraße und entschließe mich dann, der Masse an Zweirädern, hinterherzufahren.

Wunderbar… nach einigen Schleichwegen erreiche ich das Ziel. Tràng An.
Die Landschaft besteht aus zahlreichen Karst-Bergen und Tälern in einer Wasserlandschaft mit teil gefluteten Höhlen, die als touristisches Ziel, insbesondere für die Massen an asiatischen Touristen, gelten.
Die Holzkanus und Schwimmwesten stehen zur Abfahrt bereit und dann starten schon die ersten 30 Boote und folgen der Wasserstraße mit vietnamesischen Ruderern in Einheitskleidung und Reishüten. Bald schon verlassen die nächsten Boote die Ablegestelle und der Fluß ist übersät mit Booten und Menschen.

Durch die Masse an Booten und Touristen verliert der idyllische Ort an Reiz.
Grund genug ein nächstes Ziel anzufahren: Hang Mua.
Die Menge an Menschen und Zweiräder bereits am Anfang der Straße lassen ein weiteres extrem touristisch ausgebautes Spektakel erahnen.
Und das ist es auch. Die Anlage ähnelt einem Freizeitpark mit Lampions, bunten Plastikblumen, Kinderspielplätzen, Verkaufsständen und Spielautomaten.
Der einzige Grund, hierher zukommen, ist der Ausblick von der Bergspitze in das Tal.

Auf dem Heimweg gibt es dann noch einige nette Schnappschüsse, die die Natur der Umgebung zum Ausdruck bringen.

Und kurz vom Ziel entdecke ich noch eine wunderschöne Oase, die über ein Schotterweg abseits der Strasse zu erreichen ist.

Ein kleines Restaurant, eingerahmt von einem See und einem Bachlauf. Eine Holzterrasse lädt zum Bleiben ein. Im Bachlauf liegt ein Holzboot und ein Floss, in den Bäumen hängen Vogelkäfige.

Auf der Terrasse befindet sich noch ein kleines Holzhäuschen, welches in einem knappen Abstand zu einer Feldwand von ca. 1,50 steht. In dieser offenen Lücke befindet sich die kleine Küche. Wie sich herausstellt, wohnt in dem Haus mit einem Zimmer die nette 4-köpfige Familie, die das Restaurant betreibt.
Es fühlt sich genauso unwirklich an, hier zu sein, wie in der Geschichte ‘Das Cafe am Rande der Welt’.
Day 85 – Rainy and cold day – back to Hanoi

Es ist heute sehr kalt und regnerisch. Die Nordvietnamesen können mit dem hiesigen Wetter weitaus besser umgehen als ich. Die Kinder laufen barfuß, die Erwachsenen sind ständig in Bewegung, ganz anders als in den Großstädten, obwohl auch hier der Tourismus fester Bestandteil geworden zu sein scheint und die Umgebung prägt.

Auf dem Weg zur Bushaltestelle gibt es noch einiges zu entdecken. Eine Ochsenkarre zieht bepackt mit Touristen durch die Straßen, die Obstverkäuferin ist physisch anwesend, nutzt aber die Zeit für einen Kurzschlaf, die Reisbauer bereiten das Feld vor.
Noch mehr sight-seeing auf dem Wasser…

Und dann noch etwas Farbe an den Wänden. Arts ….

Zurück in Hanoi, die Töpfe qualmen, das Essen wird virbereitet, der Lärm bekommt Hochkonjunktur – eine Großstadt tobt.
Night market und ein letztes Abendessen stehen gemeinsam mit befreundeten Backpacker auf dem Programm.
Wir schlendern durch die Altstadt und werfen einen Blick in das französische Viertel, östlich vom See gelegen. Das Stadtbild hier wird von Villen, Edelrestaurants und Designergeschäften geprägt.
Nur einen Steinwurf entfernt und durch einem See getrennt, entfalten sich Welten zwischen arm und reich.
Wir entscheiden uns für Streetfood inmitten der Altstadt und des Lebens.

Welcome back and GOOD-BYE ..

Day 86 – Flight to Singapore

Letztes Frühstück, letzte Busfahrt, letzte Dongs (vietnamesische Dollar) und ab in den Flieger nach Singapur.




Kulturschock!
Gerade einmal 3,5 Stunden Flugzeit trennen die beiden Großstädte Hanoi und Singapur voneinander und trotzdem erlebt man einen absoluten Kulturschock, wenn man von Hanoi nach Singapur reist. Nicht nur der Linksverkehr sticht in das Auge sondern auch die sauberen Straßen, der ruhigere und geordnete Verkehr, die prächtigen Straßen und Anlagen, die Singapur Dollar und ihre Kaufkraft und die extrem hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen.



Good morning Singapur:) and good-bye …


