Day 16 – Nusa Penida

Island hopping – Day 16

Wir sind bereit für die indonesischen Inseln und fahren per speed-boat nach Nusa Penida – eine kleine Insel, südlich von Bali gelegen.

Koffer und Backpacks finden Platz auf dem Oberdeck des Bootes, die Passagiere im überdachten Boot ohne Beinfreiheit. Die Fahrt dauert keine 30 Minuten; das Boot düst über das Meer, die Wellen brechen und ein salziger Schauer Meerwasser dringt über die Fronttür auf die Passagiere in den vorderen Reihen. Gut, dass wir dort unseren Platz gefunden haben.

Abenteuerlich ist der Ein- und Ausstieg am Hafen. Da es weder eine Ausstiegsrampe noch einen Steg gibt, führt der Weg direkt durch das Wasser über Korallen und Steine.

Wir entscheiden uns für einen Ausflug an die Westküste mit Postkartenpanorama und starten gleich am nächsten Morgen nach unserer Yogastunde und einem reichhaltigen Frühstück.

Ein privates Taxi findet seinen Weg über die engen und sehr hügeligen Straßen zum Standort Kelingking Beach. Der Auf- und Abstieg zum Beach erweist sich zu einem sportlichen Abenteuer – mit Flip Flop an den Füßen hangeln wir uns den steilen und zum Glück befestigten Weg Richtung Traumstrand.

Auf den oberen Stufen des Abstieges befinden sich viele Touristen, die den Weg nach unten versperren, um Fotos zu machen. Wenige davon entscheiden sich, den Abstieg fortzusetzen. Wir sind bereit und freuen uns auf den Sprung ins traumhafte Wasser. Der Weg bis dorthin ist definziv steinig und schwer und nicht jeder Tritt nach unten ist sicher.

Kelingking Beach

Wir haben es geschafft und werden definitiv belohnt – kaum Menschen im Wasser und am Strand. Wir lassen unsere Rucksäcke überglücklich fallen und springen gemeinsam ins kühle Meer. Das Erwachen kommt direkt nach der ersten Welle. Sie überrascht uns und zieht uns mit und lässt uns jäh wieder fallen. Mit der Welle rutschen nicht nur unsere Bikinis und Badehosen. Die ausgeliehene Brille von meiner Reisebegleitung findet ihre neue Heimat in den tiefen des Meeres.

Die Dämonen, die nach balinesischer Weisheit in den Meeren ihre Heimat finden scheinen mir gegenüber nicht besonders freundlich gesinnt, denn mein aktueller Brillenverlust scheint immens hoch zu sein. Letzte Woche schluckte die Nordküste Balis bei einem Ausflug mit einem traditionellen balinesischen Fischerboot meine Ray Ban. Davor zog das Mittelmeer meine Sonnenbrille während des Stand up paddeling von den Augen.

Wir bekommen Respekt von den Naturgewalten und der Kraft des Meeres und entscheiden uns bereits nach kurzer Zeit und mehrern Kilos weißen Sand in den Badehosen für den Aufstieg. Die Sonne steht bereits am höchsten Punkt des Himmels. Barfuß aufzusteigen ist die Option von Anja. Ich entscheide mich für Bikinioberteil und Wasserflasche in einer Hand; die andere Hand ist im Einsatz, um mich an dem Geländer über die hohen Felstritte zu ziehen. Der Aufstieg ist herausfordernd und ermüdend, insbesondere da jetzt einige weitere Abenteuerlustige uns auf dem schmalen Weg entgegenkommen.

Wir haben es geschafft – wir sind geschafft und wir empfehlen jeden, der diese Tour bestreiten möchte, auf jeden Fall festes Schuhwerk:)

Wir haben noch einige interessante Plätze, die wir und anschauen möchten und schon führt uns unsere Route an der Westküste Richtung Norden zum nächsten Stopp Broken Beach – Pasih Uug, ein faszinierender Blick auf ein Brandungstor in den Klippen, durch das aufbrausende Meerwasser in ein Becken strömt. Rote Fahnen signalisieren dem Massentourismus Viewpoints, um besonders tolle Selfies zu machen.

Ein weiterer und atemberaubender Blick bietet der Angel’s Billabong, ein Naturbecken mit Klippen und malerischen Felsbogen, inmitten eine schwimmende Nixe im roten Bikini, die ihr eigenes Shooting genießt.

Schade nur, dass das Panorama von zu vielen Touristen mit bunten Regenschirmen beeinträchtigt wird. Wir entscheiden uns für ein schattiges Plätzchen mit einer kühlen Erfrischung.

Unser nächster und letzter Stopp führt uns zum Tauch- und Mantaparadies Chrystal Beach. Der Weg dorthin fordert Geduld und Gelassenheit, denn die entgegenkommenden Zweiräder und Pkws haben kaum Platz zur Durchfahrt. Wir bleiben geduldig und freuen uns auf Strand pur und ein Taucherlebnis der besonderen Art. Leider werden unsere Erwartung in keiner Weise gestillt. Der Weg zum Strand ist voller Müll, der Strand ist voll und schmutzig, die Leigebühren teuer und nicht einladend. Wir suchen uns ein Plätzchen am Ende des Strandes, um uns mit einer Erfrischung und einem späten Lunch zu stärken. Frischer Mangosaft und Bintang lassen uns durchatmen.

Balinesische

Marc schnallt sich derweil seine Flossen an und schnappt sicb seine Unterwasserkamera, um abzutauchen und die faszinierende Unterwasserwelt für uns festzuhalten.

Meeresschildkröte live

Strahlend taucht er wieder auf und berichtet von Schildkröten und Triggerfischen – wir freuen uns auf die Bilder:) und entscheiden uns einstimmig für den Rückweg.

Christal beach

What a day …

Unser Fazit: Die Insel Nusa Penida ist eher eine trockene Insel im Aufbau. Die wenigen Hotspots werden von Touristen belagert, die Strände sind bis auf einer Ausnahme nicht wirklich lohnenswert.

Day 15 – Good bye Ubud

Ubud …

Die besten angepriesenen Sehenswürdigkeiten und schönsten Plätze in und Ubud, im Hochland von Bali in Indonesien, haben uns eher von unserer Erwartung nach Ruhe und Natur enttäuscht. Grund genug, das Zentrum von Ubud, auch als Yogahochburg bekannt, genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wir starten unseren Bummel über den touristisch hoch frequentierten Markt von Ubud und tauchen in die etwas weniger besuchten Seitenstrassen ein und kehren den Einkaufsstrassen, gesäumt von designeten Bekleidungsläden und stylish eingerichteten Restaurants, hippen aber auch traditionellen Unterkünften und Boutiquen den Rücken zu.

Wir finden Strassenzüge mit kleinen Krämerläden, Wäschereien, Autowerkstätten und von Dämonen und anderen Kreaturen bewachte Unterkünfte und Wohnstätten, umrahmt von Mauern, Schreinen und Tempeln. Die Balinesen wirken stets freundlich und zufrieden. Selbst in den engsten Gassen findet das beliebte Zweirad auf dieser Insel der Gegensätze seine Anhänger.

Unser Spaziergang führt uns an Schreinerwerkstätten und Massagestudios, Minitankstellen und Mini Markets vorbei. Die Bürgersteige indes fordern völlige Aufmerksamkeit, in ihrer Beschaffenheit und Breite sind diese nicht zu unterschätzen. Ein kurzer Blick in ein naheliegendes Schaufenster oder auf das frische Obst am Strassenrand fordert seinen Tribut. Tiefe Löcher oder aprubt endende Wege inmitten der Bürgsteige sind hier keine Seltenheit.

Nach einem langen Spaziergang gönnen wir uns, trotz dass die Zeit bis zur nächsten Verabredung drängt, eine traditionelle Massage im Hinterhof. Wir freuen uns auf die kurze Auszeit, um uns dann entspannt zum Abendessen in vegetarischen Restaurant Zenit zu treffen.

Kurzer Break ….

Kurz nach der Fussmassage werden wir jäh aus unserer kurzzeitigen Entspannung geschreckt – eine der balinesischen Masseurin hat es in ihrer Gelassenheit während der Massage regelrecht umgehauen. Sie ist direkt hinter der Liege umgekippt und wegen Platzmangel nicht mehr in der Lage gewesen, selbständig aufzustehen. Völlig erschrocken von diesem Ereignis musste sie nach der Bergung erst einmal verstehen, was mit ihr passierte und das anschliessende Lachen über ihren Sturz begleitete uns die Dauer der Massage.

Eine tolles Ambiente mit sehr leckeren vegetarischen Speisen durften wir im Anschluss im Restaurant Zenit genießen. Ob Kokosbrot mit Hummus und Koriander, Papaya und Soyasteak mit Pilzcreme oder Spinatwrap mit Cashewkernen oder Bali Bowl mit ausgesuchten Gemüsesorten, wir wurden nicht enttäuscht. Der krönende Abschluss bereitete uns der Love Cake – eine saftige und satte Schokotarte mit Kokoscreme und balinesischen Früchten garniert. Jummy und absolut empfehlenswert.

Wir sagen good bye Ubud ….

Day 14 – Ubuds life – Reflection

Ubuds Schönheiten … Natur versus Tourismus …

Vinyasa Flow in den touristischen Reisfeldrn von Tegallalang

Reisterrassen in unberührter Natur, subtropisches Klima, die Einheimischen bei ihrer Arbeit beobachten, Abkühlen unter abgelegenen Waserfällen und Ruhe genießen – dass sind unsere Vorstellungen von Balis Reisfeldern in Tegallalang.

Die Enttäuschung ist riesig, denn wir finden weder unberührte Natur noch Ruhe sondern Tourismus pur. Die Wasserfälle und Lavasteine sind von Menschen übersäht, die hier anscheinend nur herkommen, um Selfies unter dem kühlenden Wasserstrahl zu ergattern. Die Menschen aller Natonen stehen im abgestandenden trüben Wasser und reihen sich geduldig zum anschließenden Fotoshooting auf dem Felsen an.

Kurzer Snap Shot vor einem besänftigten Dämon in Nähe des Wasserfalls von Wisata Air Terjun Kanto Lampo

Unser Aufenthalt hier ist somit nur von kurzer Dauer – eine kurze Kriegereinheit, um sich zu verwurzeln und dann brechen wir wieder auf, um Ruhe und Weite auf den Reisfeldern zu finden.

Der nächste Tourismus-Schock trifft uns in Tegallalang. Die wunderschönen Reisterrassen präsentieren sich als gestylten Tourismus-Zirkus. Buden mit balinesischen Schnickschnack, angefangen von Sarongs in billiger Qualität, Buddhas, Taschen mit Bali Print und Blinker Glitzer Accessoires empfangen den Ruhesuchenden und neugierigen Touristen. Große Schaukeln aus Holzgeflecht in Herzoptik sorgen für asiatische Jahrmarktssphäre. Pseudotouristische Attraktionen in Mitten der Reisfelder zielen auf den Geldbeutel der Touristen. Selbst Fotos einer gestellten Reispflückerin zielen auf hohes Trnkgeld. Wird dieses nicht in absurder Höhe entrichtet drohen Fluch und böse Dämonen.

Wir suchen vergeblich nach einem ruhigen Platz in diesem Spektakel und entscheiden uns, unseren Fokus und einen kurzen Vinyasa Flow zentriert auf ein grünes schmales Band zwischen den Reisfeldern zu richten.

Day 13 – Vulkan Batur

Vulkan Batur

Der Aufstieg beginnt um 4.00 Uhr in der Frühe. Treffpunkt um 3.30, um gemeinsam zum Aufstiegspunkt in Höhe von 1.750 Meter zu gelangen. Die Teilnehmer rüsten sich für die 1 3/4 stündige Tour mit wärmender Kleidung, da die Temperaturen zu dieser Jahreszeit in den Abend- und frühen Morgenstunden recht frisch werden.

Der Aufstieg zur Plattform des Kraters ist nach der Hälfte des Weges beschwerlich und nur mit einem Guide erlaubt. Die Teilnehmer entschieden sich bewusst gegen eine geführte Tour und werden direkt hinter dem Tempel, der als Sammelpunkt für die Tour bekannt ist, von einem Guide abgefangen. Er biete seine Dienste gegen Entgeld an und begleitet die Gruppe bis zu den Kontrollpunkten.

Der Aufstieg wird von lärmenden Zweirädern und Menschenmassen begleitet. Vom Gipfel aus geniesst man einen schönen Blick in die aufgehende Sonne und auf den gegenüberliegenden noch aktiven Vulkan, der über 3000 Meter misst.

Nach einem Frühstück freuen wir uns jetzt auf unsere Weiterreise Richtung Landesinnere.

Unser erster Stopp führt uns zu den Waterfalls Wisata Air Terjun Kanto Lampo.

Day 12 – East of Bali

Tag 12 unserer Reise …

Tiefenentspannt und super erholt verlassen wir heute das wunderschöne Resort Bali Mandale im Norden der Insel, um den Osten rund um den Lake Danau Batur und den gleichnamigen Vulkan zu erkunden.

Die rund 1,5 Stunden lange Fahrt dorthin ist schon für sich ein Abenteuer. Gegen Mittag sind die Strassen voll gestopft mit Autos und motorisierten Zweirädern, der Verkehr geht in den Dörfern und Städtchen nur zähflüssig voran.

Es ist spannend zu beobachten, mit welchen Lasten sich die Zweiräder durch den Dschungel des Strassenverkehrs vorwärts bewegen. Neben Blue Marlins, die liegend ihren Platz auf der Rückbank finden, dient das Vehicle ebenfalls für zu transportierenden Grünschnitt oder beherbergt gsnze Familien inkl. Babies und Kleinkinder, um vorwärts zu kommen.

Immer wieder stattfindende Zeremonien, um die Götter und Dämonen zu besänftigen, sorgen für weiteren Stau auf den Strassen. LKWs dienen für die gläubigen Hindus als sicheres Transportmittel, um mit Ihren Opfergaben zu ihrem Tempel zu gelangen. Die Wagen erinnern uns an Umzugswagen, die zur närrischen 5 Jahreszeit in unserer Heimat aufrüsten, um für Stimmung zu sorgen. Auch hier auf Bali siehst du vor und während der Zeremonie Menschen beschäftigt mit ihren Handys während Sonnenbrillen ihre Augen verdecken. Strassenhändler versuchen zugleich ihre Ware, bestehend aus Sarongs (Tücher, die gekonnt um die Hüfte gewickelt werden und einem langen Rock ähneln – Pflichtbekleidung beim Betreten eines Tempels), T-Shirts und Lavaketten.

Unsere Route führt uns auf Serpentienen ähnlichen Wegen Richtung Osten. Gefährliche Überholmanöver halten unseren Adrenalinspiegel hoch; durchgezogene Linien, enge Bergstrassen und uneinsehbare Kurven sind für die Balinesen defintiv kein Hinderungsgrund dafür.

Nach Ankunft in unserem Vulcano Hostel sind wir neugierig auf die Umgebung und starten nach frisch gepressten Säften auf unsere Entdeckungstour. Wir sind sehr enttäuscht von der Umgebung. Die Feldwege um die Agrarflächen sind flächendeckend mit Müll belagert. Tomaten-und Peperoniepflanzen werden von Hand bewässert, jede erdenkliche Fläche – auch in Treppenform, werden zur Saat ausgenutzt.

Die Hitze sorgt für den üblen Geruch in den Feldern und Gassen, Fliegen belästigen uns unentwegt. Wir setzen unsere Wanderung Richtung Lake fort und finden laut google das beste Restaurant der Stadt in der Nähe der heissen Quellen mit Blick auf den See, der für den Fischfang eine wichtige Rolle spielt.

Wir beschreiten einen frisch gefegten Lavaweg zur überdachten Bambusterrasse und geniessen die einfache aber bekömmliche balinesische Küche. Bintang, balinesisches Bier, hält die Dämonen in Schach und hilft der düsteren Stimmung zu entfliehen.

Wir beschliessen gemeinsam, unseren Aufenthalt hier zu verkürzen und nach dem geplanten Aufstieg in der kommenden Nacht unsere Reise Richtung Ubud fortzusetzen.

Day 11 – Time to say goodbye

Wir genießen unseren letzten gemeinsamen Tag in dem wunderschönen Bali Mandala im Norden der Insel.

Lassen unsere Gedanken ziehen und Revue passieren – mit Blick auf das Meer und in den tropischen Garten.

Last Early Bird mit Pranayama, Qi Gong, Energetisierung und Meditation.

Time for Yoga & Meditation
Bali Mandala
Lotusblstt im Regenschauer
Lotus nach der Blüte

Day 10 – Beach Yoga & open water diving

Tag 10 auf Bali

Wir sind bereit – bepackt mit Lunch Pakete, Wasser, Schnorchel- und Tauchequipment geht unsere Reise heute in ein Naturschutzgebiet der besonderen Art im Nordwesten der Insel. Menyangan ..

Nur wenige Touristen besuchen den ruhugen Nordwesten Balis. Unsere Tour führt uns durch die ehemalige Hauptstadt Balis, kleinere Dörfer und Städtchen. Kleine Kioske, im Angebot bunt verpackten Süssigkeiten und Softdrinks, und Obststände prägen überwiegend das Bild der Strassen. Ab und an taucht neben den mit Wellblechdach gedeckten Unterkünften der Einheimischen, Tempel, Restaurants und Läden für den täglichen Bedarf auf – ansonsten fahren wir auf erstaunlich gut betonierten Strassen zu unserem Ziel.

Wir besteigen für unseren Schnorchelausflug ein Holzboot, um vis a vis der Menjagan Insel die beeindruckende Unterwasserwelt mit tausenden bunten Fischen und einem Korallenriff zu erkunden. Wir entdecken Koffer- und Kugelfische, Nemo:), Barrakudas und Stechrochen. Schwärme von Makrelen schwirren hektisch durch das Wasser und aufsteigende Bubbles von Tauchern unter uns lassen uns ganz und gar in der phantastische Unterwelt ankommen.

Während unserer Bootstour bekommen wir die einzigen Bewohner der Insel zu sehen und zwar Rehe. Wer hätte diese Tiere hier vermutet? Die Tiere treiben sich laut Info unserer charnanten Bootscrew vor allem in der Inselmitte auf, jedoch zum Ende der Trockenzeit treibt es sie an den Strand, um von den Tourisen etwas Wasssr oder etwas essbares abzustauben. Wer kann denn diesen Tieren auch wiederstehen, insbesondere wenn bekannt wird, dass es auf der trockenen Insel keine Süsswasserquelle gibt.

Rehe auf Wanderschaft

Ein schöner und wichtiger Tempel ist der Pura Ganesha Menjagan, den wir bei unserer Weiterfahrt vom Wasser aus bestaunen. Eine riesige weisse Ganesha Statue thront vor dem Eingang und begrüsst den Betenden imposant mit seiner Grösse.

Tempel Pura Ganesha Menjagan

Der Anblick von türkisblauem Wasser, Fledermaushöhlen, Korallenriff und ein Meer voller lebendiger bunter Fische lässt uns heute glücklich sein. Unsere Night Yogastunde hilft uns, all die wundervollen Erlebnisse zu verankern.

Let’s meditate together …

Good night Bali!

Day 9 – Early bird

Ausflug mit den traditionellen Fischerbooten

Early Bird wake up …

Heute früh bekommen wir die Möglichkeit, den Delfinen beim schwimmen auf offener See zuzuschauen. Traditionelle Holzfischerboote bringen uns galant auf das Meer während die Sonne langsam am Horizont aufsteigt. Die Fischer sitzen entspannt auf dem kleinen Holzheck und jeweils 2 Personen finden Platz im schmalen Boot mit Bambuskufen.

Wir gleiten noch nicht ganz wach aber voller Vorfreude gemeinsam Richtung Horizont. Nach einer Weile bekommt unsere Fahrt einen Schub und in diesem Moment wird uns klar, Delfine sind in unmittelbarer Nähe.

Majestätisch tauchen sie auf und wieder ab – ein wahres Schauspiel der Natur. Mehr als Hundert in ihrer Anzahl können wir bei ihrem Spiel beobachten und sind von ihrer Schönheit begeistert. Ausser das Motorengeräusch, dass immer wieder ertönt, um dem Delfinschwarm hinterherzukommen, sind nur noch die Wellen zu hören und das Knarren des Holzbootes.

Glückselig schaukeln wir im Hier und Jetzt, was braucht es mehr, um glücklich zu sein?

Eine kraftvolle Yoga Sequenz „Be your warrior“ verwurzelt uns und lässt uns bewusst bei uns ankommen, lässt uns schwingen, lässt uns gleiten. Die Schwingungen der Klangschale für das Herzchakra bringt uns genau dorthin, wo wir am empfindlichsten und zugleich empfänglichsten sind.

Und dann tauchen wir noch einmal ab, ins Meer und relaxen mit einem kühlen Bier auf der entfernten Bambusplattform auf offener See….

Phantastische Unterwasserwelt

Day 8 – Bali at its best

Der heutige Morgen lässt die Qualitäten der Langsamkeit und des Müssiggangs spürbar werden. Trotz erster Sonnenstrahlen fällt es sehr schwer, dem Bett zu entkommen. Selbst nach einem ausführlichen Strecken aller Glieder bleibt der Wunsch, noch etwas liegenzubleiben. Somit entfällt der Muntermacher ‚Tee‘ bzw. ‚Kaffee‘ und es geht direkt nach einem Outdoor-Shower zur offenen Yoga- und Meditatonshalle.

Wir arrangieren die bunten Yogamatten sternförmig um die in der Mitte stehenden Kerzen und der Wasserschale mit Blumen aus dem tropischen Garten. Räucherstäbchen und Entspannungsmusik sorgen für die spirituelle Stimmung.

Müde Gesichter blicken in die Runde; nach einer kurzen Nacht und einem Moonlight Yoga mit Energiearbeit und Hypnose nicht wirklich verwunderlich. Mit Yin für die Meridiane, energetischen Klopftechniken und kraftvollen und ausbalancierten Asanas (Yogahaltungen) kommen wir in den Flow und trotzen der Müdigkeit. Wir finden zum Abschluss im Baum gemeinsam sanften Halt miteinander; die Mundwinkel entspannen sich, die Gesichtshaut entspannt sich und der Atem kann fliessen. Bewusst, aufmerksam und voller Energie.

Wie schön, dass wir uns um nichts kümmern müssen – genügend Zeit für uns, zum frühstücken, tauchen, lesen oder einfach nur sein.

Ich wähle das Sein und eine Fussreflexmassage – tauche ab und auf in der Entspannung. Das Auftauchen geschieht immer dann, wenn meine Plantarfaszie meinem Körper über die Meridiane und meinem Verstand die Info des Schmerzes übermittelt. Und immer wenn ich dann meine Augen öffne schaue ich ein lächelndes Gesicht meines Gegenübers. Ich werde diskret an mein persönliches Faszien-Fuss-Training erinnert – ich schmunzel im allgemeinen über den Anblick meiner Teilnehmer. Das nenne ich Karma.:)

Das Resultat zählt letztendlich: Entspannung bei sanfter Musik und das Gefühl, mit den Füssen auf Wolken zu laufen. Danke dafür ….

Das nächste Highlight erwartet uns am Abend. Wir sind Gäste bei einer traditionellen Segnung der Stadt Bondalem, welche nur alle 10 Jahre in dieser Grössenordnung stattfindet. Und das bei Vollmond. Die Bürger dieser Stadt kleiden sich festlich mit Sarong und Schärpe und bringen Schalen und Körbe befüllt mit Opfergaben, die während der Zeremonie gesegnet werden. Die Segnung jedes einzelnen Anwesenden wird mit Musik (Garnelan Orchester) und Tanzdarbietungen begleitet. Bunte Blumen symbolisieren die Dankbarkeit bei dem Prozess, gemeinsames Singen von Mantras der Verbund der Gemeinschaft. Im Anschluss segnen die Priester die vielen Erschienenen zu diesem feierlichen Anlass mit heiligem Wasser. Reiskörner sind Symbole für Weisheit und finden bei der Segnung Platz zwischen den Augen (3. Auge)

Die Balinesen glauben an Götter und Dämonen und um diese friedlich zu stimmen sind Opfergaben unumgänglich. Kleine Körbchen aus Palmenblättern gebastelt werden mit Reiskörnern und Blüten gefüllt und täglich frisch an vielen Stellen des täglichen Lebens gestellt. Ein brennendes Räucherstäbchen in der Mitte des Körbchens untermauert die Geste. Die am Boden stehenden Opfergaben stehen den Dämonen zur Verfügung, die auf den Tempeltischen den Göttern.

Segnung von Bondalem an Vollmund

Day 6 – Good Vibrations & Yoga

Let’s energize with Yoga

Die Welt scheint still zu stehen – der Jetleg überwunden. Die Sonne ist bereits aufgegangen und der Tag kann beginnen. Es ist 6.30 und noch relativ ruhig im Ressort.

Ein kurzer Spaziergang zum Meer mit einer heissen Tasse Ingwer-Zitronengrastee erweckt die müden Geister. Anschliessend bereite ich die zum Meer ausgerichtete Yoga- und Meditationshalle für Sury Namaskar (Sonnengrüsse für einen energetischen Start in den Tag ) vor.

Kraftvoll und dynamisch, fliessend und reflektierend. Welcome to yourself.

Anschliessend stärken wir uns mit frischen Früchten aus dem Garten, Pancakes und Eierspeisen. Der Tag kann beginnen … das Meer lädt zum Baden ein, die Hängematte verführt zum Abhängen, der Palmengarten zum relaxen. In der Weite des Ozeans ziehen die Gedanken, das Nervensystem beruhigt sich, Entspannung beginnt.

Nach einem Strandspaziergang schlägt schon der Gong, der zum Mittagessen einlädt – balinesische Köstlichkeiten stehen bereit, um sich dann wieder dem Müssiggang, der hohen Kunst des süssen Nichtstun, zu widmen.

Am Nachmittag haben wir das Glück, einer heiligen Prozedur, die alle 5 Jahre in diesem Stil in Bonsalem stattfindet, zu folgen. 54 balinesische Familien ziehen nacheinander festlich gekleidet mit grossen gefüllten Schalen und Boxen in den Tempel, um Ihre Opfergaben zu präsentieren. Mit zufriedenen und glücklichen Gesichtern verlassen sie wieder die Anlage, um den nächsten Familien Platz zu machen, während Motorräder und PKWs lautstark entlang der Tempoanlage brausen.

Und schon ist es wieder Zeit für die nächste Yogaeinheit. Eine Meditation, Achtsamkeitstraining und bewusstes Atem beobachten helfen den Teilnehmern in den Vinyasa Fluss zu kommen.

Eine anschliessende 20 minütige Meditation nach hinduistischer Tradition führt uns in die Stille – der Ein- und Ausatem wird beobachtet, die Gedanken beruhigen sich. Es ist nicht wirklich einfach bei sich zu bleiben, es braucht Zeit, um sich einzulassen und zu verstehen. WIR haben Zeit …