Day 12 – East of Bali

Tag 12 unserer Reise …

Tiefenentspannt und super erholt verlassen wir heute das wunderschöne Resort Bali Mandale im Norden der Insel, um den Osten rund um den Lake Danau Batur und den gleichnamigen Vulkan zu erkunden.

Die rund 1,5 Stunden lange Fahrt dorthin ist schon für sich ein Abenteuer. Gegen Mittag sind die Strassen voll gestopft mit Autos und motorisierten Zweirädern, der Verkehr geht in den Dörfern und Städtchen nur zähflüssig voran.

Es ist spannend zu beobachten, mit welchen Lasten sich die Zweiräder durch den Dschungel des Strassenverkehrs vorwärts bewegen. Neben Blue Marlins, die liegend ihren Platz auf der Rückbank finden, dient das Vehicle ebenfalls für zu transportierenden Grünschnitt oder beherbergt gsnze Familien inkl. Babies und Kleinkinder, um vorwärts zu kommen.

Immer wieder stattfindende Zeremonien, um die Götter und Dämonen zu besänftigen, sorgen für weiteren Stau auf den Strassen. LKWs dienen für die gläubigen Hindus als sicheres Transportmittel, um mit Ihren Opfergaben zu ihrem Tempel zu gelangen. Die Wagen erinnern uns an Umzugswagen, die zur närrischen 5 Jahreszeit in unserer Heimat aufrüsten, um für Stimmung zu sorgen. Auch hier auf Bali siehst du vor und während der Zeremonie Menschen beschäftigt mit ihren Handys während Sonnenbrillen ihre Augen verdecken. Strassenhändler versuchen zugleich ihre Ware, bestehend aus Sarongs (Tücher, die gekonnt um die Hüfte gewickelt werden und einem langen Rock ähneln – Pflichtbekleidung beim Betreten eines Tempels), T-Shirts und Lavaketten.

Unsere Route führt uns auf Serpentienen ähnlichen Wegen Richtung Osten. Gefährliche Überholmanöver halten unseren Adrenalinspiegel hoch; durchgezogene Linien, enge Bergstrassen und uneinsehbare Kurven sind für die Balinesen defintiv kein Hinderungsgrund dafür.

Nach Ankunft in unserem Vulcano Hostel sind wir neugierig auf die Umgebung und starten nach frisch gepressten Säften auf unsere Entdeckungstour. Wir sind sehr enttäuscht von der Umgebung. Die Feldwege um die Agrarflächen sind flächendeckend mit Müll belagert. Tomaten-und Peperoniepflanzen werden von Hand bewässert, jede erdenkliche Fläche – auch in Treppenform, werden zur Saat ausgenutzt.

Die Hitze sorgt für den üblen Geruch in den Feldern und Gassen, Fliegen belästigen uns unentwegt. Wir setzen unsere Wanderung Richtung Lake fort und finden laut google das beste Restaurant der Stadt in der Nähe der heissen Quellen mit Blick auf den See, der für den Fischfang eine wichtige Rolle spielt.

Wir beschreiten einen frisch gefegten Lavaweg zur überdachten Bambusterrasse und geniessen die einfache aber bekömmliche balinesische Küche. Bintang, balinesisches Bier, hält die Dämonen in Schach und hilft der düsteren Stimmung zu entfliehen.

Wir beschliessen gemeinsam, unseren Aufenthalt hier zu verkürzen und nach dem geplanten Aufstieg in der kommenden Nacht unsere Reise Richtung Ubud fortzusetzen.