Day 66 – From EAST to WEST …

Day 66 – From EAST to WEST

Kaiaua Beach bei Ebbe

Let‘s go to the North-West of New Zealand …

Unser Ziel für die nächsten Tage ist, die Northlands zu erkunden. Von Thames (Coronandel) fahren wir an der Küste entlang und dann über Manukau Richtung Auckland.

Jummy

Auf dem Weg nach Nirgendwo taucht dieses Krümmelmonster auf und erinnert uns an einen Stopp. Zeit für Cookies und Tee.

Ein kleiner Markt in Kawakawa mit den wichtigsten Dingen für den Tag. Frischen Kaffee/Tee, Pies und Kekse.

Kawakawa

Frische Avocados, Pflaumen, Walnüsse, Honig und Kirschen bekommt man immer mal wieder von privat am Straßenrand angeboten. Augen auf und frühzeitig bremsen – leichter gesagt als getan und schon sind die Köstlichkeiten zu erstehen. Leider sind heute die riesigen Kiwis steinhart und müssen noch etwas reifen.

Aucklands Brücke Richtung Albany

Wir verlassen die Einsamkeit und fahren über die Route 1 durch Auckland, um nach Whangerei zu gelangen. Nach einer langen Reise durch die Natur und kleine Städte sind wir mit einer Stadt wie Auckland überfordert. Autoschlangen und mehrspurige Autobahnen führen durch das Herz der Stadt. Nichts wie weg von der Hektik und ab an die Küste.

Es dauert einige Kilometer, bis wir wieder die gewohnten Berge, Felder und Wiesen zu sehen bekommen und wir uns wieder heimisch fühlen.

Und die Wolken, die es täglich auf Neuseeland zu sehen gibt, erzählen von Wattebällchen, weichen Kissen und unendlicher Weite, Freiheit und Zufriedenheit. Sie sind in den letzten 4 Wochen unsere täglichen Reisebegleiter geworden.

The busy Bean in Waigu

Und wenn man glaubt, das Ziel kommt nicht näher, die Fahrt dauert Tage, genau dann steht doch im Nirgendwo die Rettung, ein Imbisswagen: Kaffee, Eis und Muffins.

Hähne in freier Wildbahn an einer Raststätte

Es wird höchste Zeit für etwas Yoga. Der Rastplatz ist zwar nicht der ruhigste Ort aber die Gesellschaft der Hähne beim Stretch willkommen.

Und dann erreichen wir endlich Whangerei. Der Besuch der dort bekannten Oruihau Wasserfälle hilft uns, die Beine zu vertreten.

Über 23 Meter fallen die 3-spurigen Wasserbahnen steil nach unten in einen Pool, der über einen Rundweg per Fuss zu erreichen ist. Der Weg führt durch einen Regenwald mit über 500 Jahre alten Kauri Bäumen.

Danach besuc

Day 65 – Coromandel – we love it:)

Day 65 – Coromandel – we love it:)

Good morning Tairua

Wir verlassen den Coromandel Range Nähe Whangamata und fahren die Ostküste Neuseelands (Nordinsel) Richtung Norden.

Das wunderschöne Tairua liegt direkt am Wasser – Zeit für einen kleinen Frühstücksstopp und Yoga am Strand. Die frühe Sonne bahnt sich ihren Weg durch die Wolken, das Meer schimmert leicht glitzernd und die Luft ist frisch und klar. Jeder Atemzug macht Spaß auf mehr …

Blick auf Hot Water Beach

Der nächste Stopp wird der bekannte Hot Water Beach sein. Hier sollen Sonnenanbeter und Badegäste ihren eigenen Hot pool graben. Sehr touristisch – aber das Spektakel schauen wir uns an.

Hot Water Beach

Ob jung oder Alt – hier wird gegraben, bis heißes Wasser heraussprudelt.

Hot Pools graben – Family Power

Unser Test: Nicht alle gegrabenen Pools sind wirklich Hot Pools. Kaltes Wasser und viel ausgegrabener Sand sammeln sich am Strand und die Menschenmassen tummeln sich mit ihren Spaten an einem Bereich des sonst so schönen Strandes.

Beach meets Pacific

Ein weiterer Beach Tipp ist Hahei, ganz in der Nähe des Hot Beaches. Wir finden auch hier einen sehr schönen Strand mit tollem weiten Blick auf den Pazifik und auf einige kleine vorgelagerte Inseln. Dies finden auch die Urlauber – es sind Sommerferien – und dadurch sind die Parkplätze knapp. Wir schnappen uns einen nicht ganz legalen Parkplatz und schauen von dort auf die Bucht – ein paar Asanas auf der Wiese, ein kleiner Sack und dann brechen wir wieder auf, denn es gibt noch so viel zu sehen.

Hinter den 7 Bergen …

Die berühmt berüchtigte ‚Cathedral Cove‘ liegt auf dem Weg und wenn wir schon mal hier sind, dann wollen wir natürlich die romantische Höhle mit Blick auf das Wasser mit eigenen Augen sehen.

… hinter Whangapoua

Leider gibt es bei dem Aussichtspunkt kein Parkplatz und somit geht es für uns gleich weiter nach Whangapoua.

‚Whangapoua’ – die schönste Bucht der Welt soll sich unmittelbar hinter dieser Bucht befinden, schwärmte uns gestern ein junger Neuseeländer vor.

Klettertour zum ‚schönsten Strand der Welt‘

Wir erreichen das Ende der Bucht und klettern über große und unförmige Steine bis sich ein sehr schmaler Weg durch ein Stück Regenwald erschließt. Noch ein paar Treppen, erst aufwärts, dann abwärts und dann noch einige Steine, und schon sind wir da. Die schönste Bucht der Welt haben bereits auch einige andere Personen vor uns entdeckt. Die Bucht ist eingerahmt von bewachsenen Felsen und Regenwald.


Das Wasser ist kühl und doch finden einige den Weg hinein. Ansonsten spielen die Gäste Beach Volleyball, Karten oder genießen die Idylle.

Ich genieße einen langen Strandspaziergang und Pranayama – der Atem kommt von ganz allein – bewußt, tief und ruhig.

Viewpoint

Irgendwann wird es leider wieder Zeit, weiterzureisen und einen Schlafplatz für die Nacht zu finden. Die Stadt Coromandel liegt nicht weit entfernt auf der anderen Seite der Inselzunge auf der westlichen Seite. Die Stadt hält uns nicht und wir fahren bis Thames, an den südlichsten Punkt der Westseite, um hier zu schlafen.

Blick auf Manaia auf dem Weg Richtung Thames

Der Weg ist reich an Serpentinen, der Blick auf die Küste gigantisch. Die Landschaft wird im ständigen Wechsel von grünen Teletuppie Hügeln, Palmen-, Nadel-, Blattwälder, Wiesen und Bergen geprägt. Welch eine beeindruckende Landschaft.

Sun setting near Thames

Zum Ende des Tages werden wir dann nich mit solch einem tollen Panorama auf das offene Meer belohnt.

Day 64 – The journey never ends – Rotorua – The Geothermal Paradise …

Day 64 – The journey never ends – Rotorua – The Geothermal Paradise …

Stadtplan

Rotorua – ein geothermisches Wunderland und Heimatstätte der Maori Kultur.

Die Stadt ist dadurch aber auch ein Magnet für den Tourismus geworden und bietet neben tollen MTB Trails und Walks, Kayak, Rundflüge, Bootsausflüge, Zipline und vieles mehr an.

Bootsausflug old school

Uns interessieren eher die bunten Kraterseen, die Geysers und die blubbernden Schlammlöcher mitten in der Stadt.

Stadtpark Thermal Arena

Der Stadtpark bietet neben zwei Hot Pools einige mystisch dampfende und warme Seen und Schlammlöcher.

Dampfende Seen ..
… leuchtendes Grün …
… blubbernd und brodelnd

Die städtischen Gärten präsentieren dem Besucher eine außerordentlich gepflegte Anlage mit Beeten, Palmen, Farnen, Laub- und Nadelbäumen, Pavillions und Sitzgelegenheiten.

Eingangstor zu den Gärten

Eindrucksvoll das Entré des Parks, welches auch eine Quelle mit 100 Grad kochendem Wasser präsentiert. Die allzeit brodelnd und stark nach Schwefel riechende heiße Quelle nutzen die Maoris zum kochen. Sehr praktisch!

Arts

… und daran konnten wir auch nicht vorbei:)

Katzen-Eis-Salon

Das Eiscafé bietet ein Komplettpaket mit kostenlosem Wifi, ein Getränk, eine Eisportion, 1 Stunde Massagestuhl und Schmusen mit den buschigen Katzen im Laden. Geschäftsidee??? Jaaaa…

Flower-Power

Nicht zu vergessen die vielen bunten Blumen am Wegesrand, vor den Gärten und an den Straßen.

Beach Wahi

Unsere Reise geht weiter Richtung Coromandel mit einem Abstecher an die Beach von Waihi.

Regenwaldatmosphäre

Die Landschaft verändert sich bereits nach wenigen Kilometern und wir entfernen uns auf dem Weg nach Norden wieder etwas von der Küste, um unser Quartier Nähe Whangamata zu finden.

Vorsichtsmassnahmen

Auf dem ca. 1 stündigen Walk zu den Wasserfällen müssen die Schuhe vorher erst desinfiziert werden.

Wer hat das schon mal gesehen?

Day 63 – Sun is shining – adventure in & around Taupo

Day 63 – Sun is shining – adventure in & around Taupo

Late Sunrise Yoga Challenge at Lake Aratiatia

Nach einer weiteren kalten und verregneten Nacht im Camper sind wir bereits um 6.30 Uhr für die Weiterreise nach Taupo startklar.

Die Wäsche haben wir gestern noch gewaschen und somit wieder eine Auswahl an Kleidungsstücken für die nächsten Tage.

Sunrise Nationalpark

Wir verlassen den Tongariro Nationalpark unf legen eine Frühstückspause in Turangi, der südlichste Punkt von Lake Taupo, ein. Eine spontane Yogasession vor dem Café entspannt die komplette Muskulatur in den Beinen und im unteren Rücke, die gestern bei der Alpine Überquerung stark beansprucht wurden.

Whanganui River

Wir erreichen Taupo am frühen Vormittag und entscheiden uns heute wieder, in einem Hostal direkt in der Stadt gelegen, zu übernachten.

Huka Falls im im Waikato River

Wir entschließen uns direkt, die nördlich vom Taupo gelegenen Huka Falls zu besuchen.

Der Waikato River ist ein gigantischer Fluß, der den Wasserfall mit ca. 220.000 Liter/Sekunde speist.

Die ‘Craters of the moon’ sind unser nächster Stopp im südlich gelegenen Bereich des Wairakai National Park.


Rund eine Stunde dauert der Walk durch die Vulkan- und Kraterlandschaft. Es dampft heiße Luft aus der Erde und die Landschaft wirkt mystisch durch die vereinzelt aufsteigenden Dämpfe.

Kleine Hexenkessel am brodeln

Fumarole, Geysire, Schlammbecken oder Krater?Diese Zeichnung erklärt die Entstehung,

Krater oder Geyser?

Defintiv ist dieser Walk sehr beeindruckend und das Highlight ist das folgende Schlammloch.

Schlammloch, sog. Mudpool

Weiter geht es zu den Hot Pools im wunderschönen SPA Thermal Park, der direkt am Waikato River liegt und frisches Quellwasser zur Verfügung stellt.

Otumeke Stream

Heisses Wasser fließt in Pools, die sich direkt am River anschmiegen. Ein toller Platz, um sich auf den Rasenflächen mit Blick auf den kraftvollen Fluß zu entspannen oder ein heißes Bad zu nehmen und zu träumen.

Day 62 – Tongariro Alpine Crossing – Giant Walk

Day 62 – Tongariro Alpine Crossing -Giant Walk

Gesamtstrecke des Alpine Crossing: 19,6 km

Die Nacht ist kurz und kalt – wir haben uns nicht nur gedanklich auf unseren langen Walk vorbereitet. Laut Wettervorhersage sollen es heute auf der Spitze des Tongariros minus 6 Grad und bis zu 75 km Windgeschwindigkeit herrschen. Die Veranstalter raten uns, wasserdichte und windabweisende Schneekleidung, Handschuhe, Mütze und warme Trekkingschuhe einzupacken.

Haben wir leider alles nicht dabei …

Vor lauter Aufregung und Kälte können wir kaum schlafen – alle verfügbaren Kleidungsstücke werden aus dem Rucksack herausgesucht und übereinander gezogen. Socken dienen als Handschuhe (Danke liebe Susanne für das airline give away:), Leggings und Shirts dienen heute ganz besonders im Lagenlook.

Yoga im Lagenlook- der Kälte trotzen

Der Shuttle holt uns um 8 Uhr am Parkplatz ab und bringt uns zum Aufstiegspunkt Mangatepopo auf ca. 1100 Meter Höhe.

Um 7 sind wir bereits mit dem Frühstücken im Auto fertig, der Proviant für die Trekking Tour haben wir bereits gestern vorbereitet. Wir warten – es ist jetzt schon verdammt kalt.

Erster Wegweiser zum Aufstieg

Und dann beginnt der Aufstieg, Wir erhöhen bereits nach dem ersten Wegweiser das Tempo, um warm zu werden. Es läuft sich gut und wir überholen jetzt schon weitere Walker im Nu.

Die erste zu erwartende Toilette soll in ca. 3,5 km zu erreichen sein. Der Weg ist jetzt sehr steinig und uneben. Der Weg zieht sich und dann endlich die erste Entfernungsinfo (Bild s.o. ) – noch 18 km zum Ziel (Ketehati Parkplatz).

Coole Toiletten, die sich farblich perfekt in die Landschaft integrieren

Und dann auch endlich 3,5 km geschafft – zum Glück haben wir die getarnten Toiletten entdeckt.

Wir gönnen uns noch keine Pause, wir haben noch ca. 16 km vor uns.

Aufstieg

Es bleibt steinig und nach jedem Anstieg geht es dann auch wieder etwas bergab. Das Tempo ist jetzt bereits gedrosselt.

Und dann kommen unzählige befestigte Treppenstufen. Der Aufstieg ist jetzt bereits sehr anstrengend, da wir jetzt zügig die Stufen hinaufsteigen müssen, aufgrund der Masse an Menschen, die sich auch das Naturspektakel ansehen möchten.

Atemberaubender Anblick in ca . 1800 Metern Höhe

Die Farben und Formierung der Berglandschaft ist unfassbar und nicht auf Bildern wiederzugeben.

Und dann erreichen wir und viele andere Hiker den höchsten Punkt des Aufstieges. Auf der einen Seite ist eine schneebedeckte Berglandschaft zu sehen, gegenüber ein ausgetrockneter See, der eher an ein Wüstenausschnitt erinnert. Und vor uns türkis farbige Hot Pools und blaue Seen.

Peak mit Hot Pools

Geschafft!

Die Hotpools und Seen dürfen aus Respekt der Maoris, ehemalige polynesische Einwanderer, nicht berührt werden. Kein Problem- die Aussicht ist toll aber aufgrund des starken Schwefelgeruches begeben wir uns wieder auf unseren Heimweg.

Warnung

Es geht jetzt steil, sandig und steinig in einer Rutschpartie bergab. Danach ein langer Walk sehr eben bis dann wieder unzählige Treppen bergauf führen. Doch noch kein Abstieg in Sicht?

Einige Schilder warnen vor herabfallenden Steinen oder raten, umzukehren bei schlechtem Wetter.

Es liegen jetzt noch ca. 10 km vor uns. Der Weg führt jetzt in Serpentinen befestigt bergab. Ab und an überrascht uns noch ein kleiner Anstieg und aufsteigende Dämpfe zwischen den Bergen, sogenannte Geyshere.

Der Abstieg ist wider erwarten relativ anstrengend.

Die letzten Kilometer führen durch den Regenwald und an einem strömenden Fluss entlang.

Und dann endlich ist das Ziel in Sicht. Ketetahi Parkplatz.

Knapp 5 1/4 Stunden haben wir für den Walk benötigt, der zwischen 6-8 Stunden angekündigt wurde.

Der Bus steht für uns bereit und bringt uns gegen Nachmittag zurück zum Camp.

Was für ein Erlebnis!

Route des Tongariro Alpine Crossing:

Start: Mangatepöpö 1120 m, Soda Springs 1400 m, South Crater zwischen Mount Tongariro und Mount Ngauruhoe, Red Crater 1868 m, Emerald Lake/Ngã Rotopounamu, Blue Lake/Te Wai Whakaata o Te Rangihiroa 1725 m, Zick-Zack Track zu Ketetahi Bushline 1040 m, Ziel: Ketetahi Road 760 m.

PS. Die Füsse brauchen jetzt eine Auszeit!!!

Day 61 – What a night / day

Day 61 – What a night/day

Atemberaubende Aussicht vim Te Mata Peak

Nach einer nur kurzen Nacht in unserem umgebauten Camper mit Stellplatz in einer Seitenstraße im Wohngebiet begeben wir uns lieber wieder auf erlaubtes Terrain.

Te Mata Park bietet 5 Walking & Biking Trails mit atemberaubender Aussicht auf die umliegende Landschaft.

Der Giant Cicle mit ca. 5,5 km wählen wir heute Morgen für unseren Walk. Wir sind nicht die Einzigen; es begegnen uns Frühsportler, Hunde und Familien am Parkplatz des Hawke’s Bay.

Windig und sonnig

Waldtrail

Bereits um 10 sind wir schon wieder am Parkplatz und der Picnic Area, unserem Ausgangs- und Startpunkt, angekommen – Zeit für ein Frühstück und die Planung für den nächsten Tag.

Geschafft…

Ein kurzer Abstecher führt uns nach Havelock North, ein wunderschöner Ort in unmittelbarer Nachbarschaft von Hastings und auch Teil von Hawke’s Bay Weinlandschaft mit Blick auf Te Mata Peak.

Frieda everywhere …

Unser Plan steht: Der nächste Stopp wird der National Park vom Tongariro sein. Der Park liegt unterhalb von Taupo, der sich mittig der Nordinsel Neuseelands befindet.

Von dort aus starten wir morgen zum Alpine Crossing Walk auf ca. 2000 Meter Höhe.

Wir werden berichten!

Day 60 – Explore the North

Day 60 – Explore the North

Eindrucksvoll und majestätisch erscheinen die Windräder

Startklar für die Nordinsel – wir wählen wir unsere Weiterfahrt zuerst die Westroute. Nach einem verregneten und eher kühleren Nachmittag und Abend in Wellington wird es jetzt wieder Zeit für ein paar Sonnenstunden.

Wiesen und Berge soweit das Auge reicht

Unsere Route führt uns nach Palmerston und dann über das Inland Richtung Ostküste nach Hastings.

Berge in Grünschattierung

Die Weinstraße verpassen wir zwar, dafür beeindruckt die Scenic Route mit den unterschiedlichen Hügeln in grünen und braunen Farbnuancen. Entspannt weiden auch hier viele Schafe und Kühe auf den Weiden in Terrassenform. Die Fahrt zieht sich in die Länge, die Natur verändert sich schlagartig und es wird wieder landschaftlich flacher und eintöniger.

Hastings Art Deco

Die kleine Stadt Hasting mit ihren netten alten Gebäuden lädt uns zu einem Bummel ein, bevor es wieder weiter Richtung Napier geht, um dort einen Schlafplatz bzw. Stellplatz direkt am Meer zu finden.

Maoris Arts an der Küste

Napier ist bekannt für Neuseelands Wein und für ihre Architektur im Art Deco Stil.

Küste von Napier

Nach einem Erdbeben in den 50er Jahren ist diese Stadt am Meer wieder zum Leben erwacht – charmant und voller Lebensfreude mit einem Walkway, Cafes, Restaurants, kleinen Hotels und Parks entlang der. Küste.

Camper Stellplätze

Leider unterliegen auf Neuseeland die CamperStellplätze starken Reglements. Camper oder Autos ohne Toilette dürfen nicht überall stehen, nur wenige ausgesuchte Plätze mit wenigen Stellplätzen stehen hierfür zur Verfügung. Schade, wir hätten gerne hier übernachtet.

Weinkeller in Napier

Für eine Weinprobe in der bekanntesten Weingegend von Neuseeland nehmen wir uns Zeit. Aus 25 Gehminuten werden 4,5 km Fußmarsch, bis wir die Urban Winery auf der anderen Seite des Berges erreichen.

Napier by night

Die Weine überzeugen mich zwar nicht, dafür ist die Atmosphäre sehr entspannt und der Rückweg landschaftlich sehr schön.

Jetzt gilt es nur noch einen freien Stellplatz zu finden. Alle Hostals und Hotels haben bereits ab 9 geschloßen – es bleibt uns nur noch, wild zu campen, da auch alle erlaubten Outdoor Stell-Plätze schon belegt sind.

Day 59 – Cruise to North New Zealand/Wellington & History & News

Day 59 – Cruise to North New Zealand/Wellington & a little bit of History & News

Aktuelle News:

Buschfeuer aus Australien färben den Himmel von Picton auf Neuseeland. Am Nachmittag verändert sich die Sonne am Himmel durch die Staubpartikel und es ist schmerzhaft für die Augen, Richtung Sonne zu schauen. Am Abend verfärbt sie sich rötlich und es ist nicht wirklich angenehm, ohne Brille Richtung glühendem Planet zu schauen.

Mit der Interislander Ferry durch die Fjordlanschaft der Südinsel nach Wellington (Hauptstadt südlich der Nordinsel gelegen)

Wir verlassen die imposante Südinsel Neuseelands, geprägt von majestätischen Schneegipfeln der Südalpen, mächtigen Gletscherströmen, tiefen Fjorden, einsamen Bergseen, wilden Flußläufen, rauhen Küstenabschnitten und Regenwälder mit meterhohen Farnen, über die Marlborough Sounds (Riasküste: ein System vom Meer überfluteter Flusstäler) und die Cook Strait, um für die nächsten 2 Wochen die Nordinsel zu erkunden.

Zur Info: Die beiden Inseln Neuseelands wurden vor ca. 80 mio. Jahren von Australien und der Antarktis durch die Bildung der Tasman-See getrennt.

Blick vom Viktoria Mountain auf Wellington

Mehr Fakten:

Die beiden Inseln sind etwa so groß wie Großbritannien oder Japan bzw. ein Viertel kleiner als Deutschland.

Mitten durch die Nordküste Neuseelands zieht sich der sog. ‘Ring of fire’, ein höchst unruhiger Gürtel, der von Erdbeben und Vulkanausbrüchen geprägt ist. Grund für den Erdaktivismus sind die Bewegungen und die Kollisionen der Indisch-Australischen und Pazifischen Erdkrustenplatten. Enorme Druck- und Temperaturunterschiede in der Erdkruste sorgen für die Entstehung von Vulkanen, Geysiren, Thermalquellen und Erdbeben.

‘Lord of the rings’ Kulisse in Wellington

Wellington, die neuseeländische Hauptstadt, liegt am äußeren Südwestende der Nordinsel, umgeben von Buchten und steilen Hügeln.

Polizeiboot im Hafen

Impressionen: Hafen in Wellington

Day 58 – New Year – day off

Day 58 – New Year – day off

Happy New Year

So kann das Jahr beginnen …

Kaipupu Point

Der Tag beginnt entspannt; die Planung für die Nordroute steht noch auf dem Programm und …

Die Biene bei der Arbeit

… die Natur bewundern bei einem Walk und etwas Sonne tanken.

Weitere Impressionen von und um Picton:

Blick auf den Hafen mit den beiden großen Fähren Richtung Wellington

Day 57 – Picton & New Years Eve

Day 57 – Picton & New Years Eve

Wir sind in Picton und im verrücktesten Hostel gelandet. Zugestellt mit gesammelten Dingen, die es verdienen auch mal aussortiert zu werden und nicht als Staubfänger ihrem Dasein zu trotzen.

Bemerkenswert ist jedoch der bunt geschmückte Weihnachtsbaum, der das Wohn- und Spielzimmer schmückt. Nicht zu vergessen sind die Kunstwerke an sämtlichen Wänden, die dem Hostel Atlantis etwas besonderes verleihen.

Hier dreht sich alles um die Unterwasserwelt, die Meerjungfrau und Poseidon.

Gesammelte CD Werke und viel Kruschel findet der Reisende auch in der Gemeinschaftsküche – es bleibt spannend:)

Das Neue Jahr beginnen wir mit Life Music und Feuerwerk am Hafen von Picton. Jung und Alt tanzen ausgelassen auf einer Alkohol- und Nikotinfreien-Rasenfläche zu einer neuseeländischen Coverband.

Im Hostel werden wir mit Sekt und einem leckerem Mitternachtssnack mit herzhaftem und Süssspeisen begrüßt.

Gigantisches Feuerwerk in Picton

Happy 2020 for all of YOU:)