Day 76 – Travelling North …

Day 76 – Travelling North …

Parks und Straßenzüge erblühen in bunter Farbenpracht, Blumen für die Festtage

Das erste was mir nach der langen Nachtfahrt mit dem Bus von Ho Chi Minh nach Nah Trang auffällt ist die Farbe des Himmels. Während die letzten Tage in der alten Hauptstadt Saigon der Himmel eher gräulich wirkte, erstrahlt er hier endlich blau mit vereinzelten Wolken.

Eine aufregende 8 stündige Nacht-Busfahrt mit Liegesitzen und einem Busfahrer, der seine Fahrt hauptsächlich hupend begleitete, geht zu Ende.

Rundblick vom Rooftop des Hostels Dhome in Nha Trang

Mein Hostel liegt ca. 6 km von der Bushaltestelle in Nähe des Strandes von Nha Trang. Es spricht sich an der Busstation schnell herum, dass ich ein Pick up per Zweirad suche. Kurz darauf erscheint ein älter Mann und nimmt mit mir und meinem Gepäck die Fahrt auf, bahnt sich geschickt den Weg durch die Stadt und auch gegen auf der falschen Straßenseite entgegenkommenden Verkehr und bringt mich ‚safe & sound‘ zum Hostel, welches nicht gleich so einfach in dem Wirrwarr der kleinen Gassen zu finden ist.

Eine neue Geschäftsidee ist entstanden. ‚Grab‘ ein online buchbares Transportunternehmen, erkennbar an den grünen Helmen und vergleichbar mit ‚Uber‘ bekommt Konkurrenz von jedermann. Die App wird einfach auf das Handy geladen und nach den ca. Preisen geschaut, sein eigenes Auto oder Motorrad geschnappt und an frequentierte Orte auf Kundschaft gewartet. That‘s it …

Geschmückte Läden mit Accessoires und Süssigkeiten für das bevorstehende Neujahrs-Familienfest

Es ist erst kurz vor 8 am Morgen; genügend Zeit, sich die Stadt anzuschauen.

Auch hier scheinen sich die Menschen auf die bevorstehenden Festtage vorzubereiten. Die ganze Stadt bietet Blumen, Gestecke und bunt verpackte Geschenke und Süssigkeiten zum Kauf an.

Handwerkskunst

Ganz besonders festlich wirken die von Hand golden bemalten Kokosnüsse. Die Vietnamesen bereiten sich nicht nur jetzt schon auf das größte Familienfest des Jahres vor, vergleichbar mit unserem Weihnachtsfest, es scheint, sie sind schon mitten drin. Es startet meistens Mitte Januar und kann bis zu 4 Wochen dauern, obwohl die wirklichen Festivitäten nur für eine Woche angesetzt sind. Das erklärt auch das extrem hohe Verkehrsaufkommen in den Städten und auf den Landstraßen. Die Menschen fahren jetzt bereits schon von Ho Chi Minh Richtung Norden, um ihre Familien zu besuchen.

Blick auf die Skyline

Ein schöner Blick auf die Küste und die Stadt bekommt man von einem der umliegenden Berge.

Frisch renoviertes Hostel und Wolkenkratzer im Hintergrund

Die Stadt scheint sich bereits auf den Tourismus vorbereitet zu haben. Es entstehen viele, neue Luxushotels aber auch Hostels, die sich um die eingeschossigen Altbauten drängen.

Leider ist Vietnam in Bezug auf Mülltrennung und der Entsorgung noch einige Jahrzehnte vom Standard entfernt. Müll wird genau dort entsorgt oder liegengelassen, wo man ihn nicht mehr benötigt. Entweder fliegt die Coladose nach dem letzten Schluck vom Bike oder Flaschen und Essensreste werden direkt neben dem Tisch auf den Boden geworfen. Plastik ist defintiv noch ein Produkt, welches hier im Sekundentakt millionenfach kurz genutzt und dann entsorgt wird; im Fluß, im Meer oder auf der Straße. Der bekannte Strand von Nha Lang ist schmutzig und genauso durch fehlendes Umweltbewusstsein bedroht. Die Strandpromenade ist aber sehr schön und lädt zum spazieren gehen ein.

Hon Chong

Der schönste Abschnitt am Strand mit großen und vom Meer glatt geschliffenen Steinen wurde als Touristenattraktion hergerichtet. Ein Park und ein Cafe mit verschiedenen Pavillions gestaltet diesen Bereich attraktiver und verlangt dafür Eintritt.

Heineken im Bunddle

Und mitten in der Altstadt gibt es bei der Müllentsorgung vielleicht doch noch Hoffnung. Ob Heineken die leeren Bierdosen entsorgt?

Und wie immer mag ich Kunst an Gebäuden, ganz besonders hier am ‚Chill out Café‘.

Arts & more

Ein langer Tag neigt sich dem Ende mit einem Abschiedsdrink auf dem Rooftop, genau dort, wo er einst begonnen hat.

Day 75 – Cu Chi Tunnel, History & Sight Seeing in Saigon

Day 75 – Cu Chi Tunnel, History & Sightseeing in Saigon

Frühstücksservice

Am letzten Tag in Ho Chi Minh City, auch bekannt als Saigon, gibt es noch viel zu sehen, insbesondere die Relikte des Cu Chi Tunnel Komplex der 60er Jahre nördwestlich von Saigon.

Bevor es losgeht habe ich noch jede Menge Zeit für eine Yogaeinheit im Park.

Streching together

Tom, ein junger Vietnamese aus Saigon, kommt jedes Wochenende ebenfalls in diesen Park und hofft darauf, seine deutschen Sprachkenntnisse hier mit Touristen zu verbessern. Er lernt erst seit einem Jahr meine Muttersprache und spricht diese bereits sehr gut. Da er zuvor noch nicht Yoga ausprobiert hat, nutze ich die Zeit, um mit ihm zu praktizieren.

Sportaktivitäten mal anders

Im Park ist bereits am frühen Morgen eine Menge Betrieb. Es wird Federball mit den Füßen gespielt, entspannt oder gelesen.

Schattiges und ruhiges Plätzchen

Und zwischen den Fruchtbäumen schläft noch der Verkäufer.

Entspannt lesend

Es scheint, als ob die Menschen in dieser Stadt jede Menge Zeit hätten. Sie sitzen entweder vor den Wohnungen oder Läden auf Plastikstühlen und schauen entspannt. Keinerlei Stress zu spüren. Garagengroß und wie Schuhkartons übereinander gestapelt, so sehen viele Häuser aus. Hier wird gewohnt, gegessen, verkauft, sich getroffen und gelebt und das direkt an der viel befahrenen Straße. Es stört keinen – auch der Müll nicht, der täglich am Straßenrand abgelegt wird. Er gehört hier in Hi Chi Minh zum Stadtbild.

Streetfood mit entspannter Verkäuferin in stolzer Haltung
Fahrbares Street Food Moped mit Musik
Friseur mitten auf dem Bürgersteig. Die Hauswand dient zum Aufhängen von Spiegel und Co.

Und dann noch ein nettes Plätzchen …

Relaxen im Gepäckraum

Eindrucksvoll ist der Besuch einer Handwerksstätte mit gehandicapten Künstlern auf dem Weg Richtung Tunnel.

Spannende Handarbeit

Mit Enteneiern, Sand und viel Schleifarbeit entstehen Bilder und Accessoires mit vietnamesischen Motiven.

Minieinstieg in das Tunnelsystem

Der Besuch der Ben Duoc Tunnel, ein gigantisches Tunnelsystem mit ca. 250 km Reichweite ist mehr als beeindruckend. Ein einzigartiges Tunnelsystem ist innerhalb von 20 Jahren entstanden. Das Untergrundsystem weist 3 verschiedene Tiefen auf.

3-5 Meter tief ist der erste Tunnel und diente für den Kampf gegen die Soldaten der USA. Zwei weitere Tunnel erreichen bis zu 10 Meter Tiefe. Hier wurde in engstem Raum gelebt, gearbeitet, verarztet und überlebt.

Bomben, Sprengstoff und Gewehre sind in der Ausstelkung zu sehen.

Das System symbolisiert die Einheit und die Willenskraft der Vietnamesen, sich und ihr Land zu verteidigen und steht für ‚Revolutionäre Helden.‘

Ein alter Panzer, der hoffentlich nie wieder zum Einsatz kommt
Ein weiter Einstieg in das unterirdische System – trotz im Nachhinein installiertes Licht, lässt selbst nur ein kurzer Weg durch den Tunnel vor Panik jedes Herz schneller schlagen
Nervennahrung
NO WAR!!!

Zurück in Hi Chi Minh City fällt mir diese Ankündigung auf.

Kriegsmuseum
Kriegsmuseum

Und dann gibt es noch einige schöne Gebäude …

Notre Dame

Ehrung eines Helden: Ho Chi Minh
Alt und Neu


Es wird gebaut und gesprayt …

Interessant empfinde ich auch die Mode. Ausgehfähig sind Piyamas in Seide, Samt oder Mischfasern mit Mickey Mouse und Helli Kitty Motiven, Hot Pants und Miniröcke mit bauchfreien Tops, Flipp Flops oder High heels oder bodenlange Wickelröcke über andere Kleidungsstücke.

… das ist alles und noch soviel mehr ‚Ho Chi Minh.‘ Und dazwischen flanieren insbesondere einige Frauen am Wochenende in ansprechender Designerkleidung und top gestylt die engen Gassen und starkbefahrenen Straßen entlang. Eine Stadt mit soviel Kontroversen, Menschen, Gesichtern, Geschichte, eine Stadt, die lebt…

Ich sage Danke für die vielen Eindrücke und Good bye Saigon …

Day 74 – Early bird to Mekong Delta

Day 74 -Early bird to Mekong Delta

Mekong River

Der Morgen startet bereits abenteuerlich. Lange bevor pick up (7.30 Uhr) bin ich wach (3.15 Uhr) – der Jetlag läßt grüßen. Es ist dunkel und die Stadt schläft noch. Was gibt es zu tun? Da ich in einem Gemeinschaftszimmer schlafe, ein sog. Dorm, gibt es wohl nur liegenbleiben und keinen Krach erzeugen.

Gegen 6.30 Uhr begebe ich mich zum Frühstücksraum, der mit der Rezeption eine Einheit bildet und stelle fest, dass auch hier noch alles schläft. Die Rezeptionistin schlummert auf dem Empfangssofa und um sie herum die Motorroller, die wohl nachts an der Rezeption bzw. im Frühstücksraum Unterschlupf bekommen.

Gegen 7.30 holt uns ein Motoroller ab, um uns (eine junge Argentinierin und mich) zum Busbahnhof zu bringen. Zu dritt auf dem Roller schlängeln wir uns galant durch den hektischen Verkehr, bevor es per Bus gen Süden zum Mekong Delta geht.

Der Bus benötigt knappe 2 Stunden für ca. 65 km. Wir fahren mit einem traditionellen Motorboot den Tien River entlang und passieren dabei Dragon, Unicorn, Phoenix und Turtle Island. Die Inseln wurden nach heiligen, vietnamesischen Treten benannt.

Traditionelles Motorboot

Auf Unicorn Island bekommen wir einen Einblick in traditionelle, vietnamesische Musik und lauschen dieser bei frischem Obst und Honigtee.

Anschließend geht die Reise auf einem traditionellen Paddelboot durch enge Kanäle, weiter.

Die Ruderer sind schnell und geschickt im manövrieren der langen und schmalen Boote. Der Fluß ist stark frequentiert und die Boote fahren trotz geringer Flußbreite in beide Richtungen.

Schon geht es weiter zur Provinz Ben Tre. Hier erhält der Besucher einen spannenden Einblick in die Verwendung und Verarbeitung von Kokosnüssen als Baumaterial, Pflegepeodukt und Nahrungsmittel, zB. Kokoskaramelbonbons.

Krokodile beim Relaxen

Auf einer naheliegenden Farm sehen wir hautnah Krokodilen beim Sonnenbaden zu, füttern Fische und bewundern die Vegetation.

Fischschwärme

Auf dem Rückweg steht noch die Besichtigung der Vinh Trang Pagode auf dem Programm; architektonisch präsentiert diese eine Fusion westlicher und östlicher Kunst.

Ein Tag mit vielen, neuen Eindrücken und Begegnungen neigt sich dem Ende zu.

Street food market by night

Ho Chi Minh City verwandelt sich am Abend in eine glitzernde und funkelnde Stadt mit Street food und Bars für jeden Geschmack.

Day 73 – Welcome Ho Chi Minh City – Welcome South Vietnam

Day 73 – Welcome Hi Chi Minh City – Welcome South Vietnam

Kunterbunte Fahrrad- und Motorradhelme

Kulturschock oder doch nur Schlafmangel?

Stadtverkehr – laut und unübersichtlich, aber es fließt

Nach 1,5 Tagen Aufenthalt in der Großstadt Auckland lande ich nach 36 Stunden Anreise endlich in der nächsten Großstadt, und zwar in Vietnam.

Eine gigantische Menschenmasse an Besuchern wartet bereits am Flughafen gegen Vormittag auf die nächsten Ankömmlinge. Viele Reisende kommen – wie ich auch, da ich in Guangzhou (Südchina) einen Zwischenstopp hatte, aus China und haben ihre Koffertrolleys mit riesigen Paketen und Koffern beladen. Der Ausgang gleicht eher einer Fanmeile und es ist kein Fortkommen in Sicht.

Der nächste Stadtbus schlängelt sich bemüht und hupend durch die Straßen und benötigt für knappe 10 km ca. eine Stunde Fahrtzeit. Ich sitze zum Glück im Bus und habe sogar noch einen Platz bekommen.

Jeder Weg schafft Pkatz für das Verkehrsaufkommen

Die Motorräder schaffen sich ihren eigenen Weg durch das Großstadtgetümmel und nutzen auch gerne dafür den Gehweg der Fußgänger. Der Helm der Zweiradfahrer gleicht eher einer Eierschale und ist wohl Alibi als Schutzbegleitung.

Noch mehr Helme

Die sogenannte Schutzbegleitung oder Eierschale ist an jeder Straßenecke zu erstehen und wird zeitgleich mit diversen Hüten und Bällen angeboten. Sehr praktisch und vielleicht enorm hilfreich.

Müll mit frischen Blumen aufgepeppt

Der Lärm der Motorengeräusche und der Hupen sowie die Menschenmassen sind sehr anstrengend. Das Überschreiten einer Straße mit oder ohne Zebrastreifen ist nur etwas für lebensmūde Touristen oder Vietnamesen geeignet.

Sicherheitshalber folge ich einfach den Einheimischen, die es schaffen, sich durch das hupende Getümmel, erfolgreich auf die andere Straßenseite zu schaffen.

Leckeren Fusch auf dem Foodmarket

Verkehrs-Chaos

Mein Ziel wird heute voraussichtlich nur der Food Market von Ben Thanh sein. Gegen Nachmittag ist das verlockende Angebot an vietnamesischen Gegartem und Gegrilltem noch frisch und überschaubar, erst am Abend sollen sich hier viele Touristen und Einheimische zum leckeren Essen und Drink bei netter Musik treffen. Bis dahin bin ich aber bereits wieder im Hostel, um den verlorenen Schaf nachzuholen.

Frisches Obst fein gestapelt

Die Straßenzüge bieten neben Designer-Läden, Reise- und Touristen Agenturen, Hotels und Restaurants ebenso kleine Supermärkte, Parks und Straßenstände mit frisch gepressten Säften oder Gegrilltem an.

Skyline und Bau

Die Stadt lebt und scheint in ihrem Flow zu sein.

Good nighr Vietnam!

Day 72 – The journey goes on

Day 72 – The journey goes on …

Arts an der Autobahn

Die Reise geht weiter. Bevor ich nach 5 Wochen Aufenthalt heute Abenf die Insel verlasse, um nach Vietnam zu reisen, habe ich noch genügend Zeit, Auckland genauer zu betrachten.

Mülltrennung im Backpacker

Auch hier findet jeder Reisende ein Hostel, sog. Backpacker. Das YHA Auckland liegt relativ zentral und citynah. Hier wird auf Mülltrennung und Recycling äußerlich Wert gelegt. Das System haben wir in den 5 Wochen Aufenthalt nicht wirklich verstanden. Einerseits wird Glas, Pappe, Plastik und Hausmüll getrennt, andererseits werden Batterien und vieles nicht Zuzuordnendes im Hausmüll entsorgt. Wir gaben unser Bestes.

Praktisch und ungewohnt: Lift im Hostel

Das Hostel ist aufgrund der Lage weder familiär noch klein, aber perfekt, um die Stadt zu erkunden.

Arts am Highway

Ich beschließe für heute, den Mount Eden zu besuchen. Er liegt ca. 5 km entfernt von der Innenstadt und soll einen perfekten Blick auf Auckland und das Meer gewähren. Dank GPS und Google Maps, kenne ich jetzt schon die ungefähre Richtung zum begehrten Tagesziel. Es geht steil bergauf und an little Asia town vorbei. Eine Auswahl an diversen asiatischen Ständen, Restaurants und Shops säumen die nächsten Kilometer bevor der Fußweg direkt parallel zur Autobahn führt. Danach geht es weiter durch ein Industriegebiet mit Fitness Studios, Reparaturwerkstätten und in die Jahre gekommene Wohnblocks.

Es wird viel gebaut in dieser Großstadt und die Baukrähne ragen in den Himmel. Verspiegelte Fensterfronten von Wolkenkratzer wurden architektonisch mit alten aufgearbeiteten und verschnörkelten Fassaden verbunden. Und dann zeigt sich eine Vorstadt mit kleinen Gärten und wieder Holzhäuser, wie aus den Südstaaten in den USA.

Bau an jeder Ecke

Üblicherweise wird aufgrund der Häufigkeit von Erdbeben vorzugsweise mit Holz gebaut. In den kleineren Städten am Meer und an den Berghängen sind immer mal wieder designte Stahlhäuser mit gigantischen Fensterfronten zu sehen. In der City, wie auch in Christchurch, dominieren die Stein- und Betonbauten.

Blick auf Aucklands Skyline

Der Blick auf die Stadt wird etwas vom bewölkten Himmel getrübt, jedoch bekommt man hier oben einen guten Eindruck von der Größe der Stadt.

Mount Eden – Mountgawhau

Auf gleicher Höhe ist ein Blick auf den Krater Mauntgawhau, der zwischenzeitlich mit Gras bewachsen ist und definitiv nicht an einen solchen erinnert, zu bekommen.

🙂 Impressionen …

Den Rückweg wähle ich durch die Vorstadt mit Blick auf die Schnellstraßen.

Alter Friedhof zwischen Kauris und Palmen

Es gibt viel Spannendes zu entdecken. Alte, zerfallene Bauten und Friedhöfe, designte Tattoo Studios und Friseure in fast jeder Straße, ‚Bakerys‘, die keine sind und viele asiatische Touristen, im Kauf- und Entdeckungsrausch.

City – Entspannt & Multi Kulti

Hier und dort Bewegung und Betrieb, die Mittagszeit treibt die Menschen in die unzähligen Lokale – es duftet nach köstlichen Speisen – die Auswahl ist riesig.

Bistro mit Wohnzimmeratmosphäre

Es bleibt noch etwas Zeit, bevor ich den Shuttle zum Airport nehme und mich auf eine neue, spannende Reise begebe.

Es bleibt weiterhin sehr spannend – ein neues, mir unbekanntes Land, eine andere Kultur und wärmeres Klima stehen mir bevor.

Vietnam – Ho chi minh city – ich bin bereit.

Tsingtao – chin. Bier verkürzt die Wartezeit

Bye New Zealand – es war beruhigend; berauschend die Natur; die Menschen glücklich und zufrieden. Ein wunderbares Land (Insel)…

Day 71 – Back to Auckland

Day 71 – Back to Auckland

Mangawhai Heads

Nach knapp 5 Wochen Round-Trip durch das beeindruckende Neuseeland steuern wir unseren Abflughafen Auckland an.

Das letzte Mal an die rauhe Küste – heute Mangawhai Heads, an der Ostküste der Nordinsel gelegen. Hier sind bereits am Vormittag die Surfer, bei bedecktem Himmel, im kalten Wasser und warten auf die perfekte Welle.

Walk am Meer

Der Walk zieht sich einige Kilometer am Strand entlang, bis die aufkommende Flut es nicht mehr erlaubt, den Weg weiter über den schmalen mit Muscheln bedeckten Weg, entlang der riesigen Felsen zu laufen. Trotz leichtem aufkommenden Regen ist es wirklich toll, hier entlang zu laufen.

Smile – every day

Knapp 100 Kilometer trennen uns von der Metropole Neuseelands. Wir sind sehr gespannt und spüren schon sehr früh die Dichte der Vorstädte und des erhöhten Verkehrsaufkommen. Nach so viele Wochen der Ruhe in der berauschenden Natur mit riesigen Arealen an Wäldern, Seen, dem Meer und den Bergen fällt es uns schwer, in den Flow der Großstadt einzutauchen – und dann noch der Linksverkehr und 4-spurige Straßen.

‚We want yoz!‘ – Auckland is calling

Auckland – eine Weltstadt mit 1,7 Millionen Einwohner. Die Stadt zeigt sich multi-kulti und bietet neben einem gigantischen Fährhafen alles was eine Großstadt bietet: Designergeschäfte, Hotels, Restaurants, Kneipen, Backpackers, Parks, Kunst und Kultur.

Mystische Stimmung am Hafen

Day 70 – Nature – Kauri – Winery – Way back to Auckland

Day 70 – Nature – Kauri – Winery – Way back to Auckland


Wir nehmen Abschied vom wunderschönen Norden und verlassen heute das Basic Camp Raetea Forest. Die Strecke Richtung Auckland führt uns über das hügelige Inland mit vielen Serpentinen und Reservate, Regenwälder, Landwirtschaftsbetriebe und einsame Dörfer.

Tane Mahuta – Lord of the forest – Riesen-Kauri Baum mit 57 m Höhe
Rawene Fährhafen

Die Landschaft verändert sich bei Rawene. Hier finden wir nach der Überfahrt mit der Autofähre ein kleines Fischerdorf am Hokianga River, der direkt in die Tasmanische See fließt.

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Blick auf den Hokiango Harbour

Der Weg führt uns parallel an der Westküste Richtung Raupo und dann quer durch das Inland an die Ostküste. Wir finden eine schöne Unterkunft zwischen Waipu und Mangawhai, mitten im Nirgendwo und Weinfeldern.

Dort finden wir, nicht wirklich weit entfernt, ein Weingut, das uns noch an einer Weinprobe unter freiem Himmel mit Blick auf die Chardonnay Reben teilnehmen lässt.

Der Winzer schenkt uns drei Weissweine, einen Rose und zwei Rotweine zum probieren aus.

Es wird Zeit für das Abendessen. Cheers …

Day 69 – Yoga meets Maoris at Northlands

Day 69 – Yoga meets Maoris at Northlands

Northkand at Rarwanga

Nebel zieht über das Camp von Rawanga – das Gras auf dem Campingplatz ist noch feucht und die Luft klar und kalt. Ich klettere aus unserem umgebauten Camper PKW und friere auf dem Weg zum WC. Es isr 7 Uhr und die Sonne versteckt sich noch hinter den Bergen.

Um meinen Körper etwas aufzuwärmen, beginne ich mit Yoga. Surya Namaskar hilft mir, mich erst einmal zu verwurzeln. Und dann kommt ganz langsam die Kraft der der Sonne und erweckt die Lebensgeister …

Amazing Maori Guys

Fast pünktlich erscheinen Jason und A. zum Yoga. Wir haben uns gestern Abend spontan für heute morgen früh zum Yoga verabredet. Sie begannen Ihren Tag bereits sehr früh, bewegten sich zum Vollmond am Strand und schwammen im Meer bei 6 Grad. Auf meine Frage, wie denn die Temperatur des Meerwassers sei, bekam ich die Antwort:‘ Es war wunderbar!!‘

…‘ Ich danke Euch für Eure Begeisterung unser spontanen Yogastunde und für Eure spannenden Geschichten. Es war mir eine Freude und ein wunderbarer Teil meiner Reise.‘

Sand Surfing

Die Reise geht weiter zum Nortcape of New Zealand. Sand Surfing steht auf dem Programm.

10.oo Uhr und die Sonne brennt im Norden von Neuseeland. Wir leihen uns boards und ziehen jetzt bereits Socken an, um die heissen Sanddünen aufzusteigen. Die Sonne brennt, die Füße glühen, die Luft wird knapp und es ist wirklich anstrengend, den höchsten Punkt der Düne zu erklimmen.

Und dann stehen wir wirklich oben und trauen uns nicht bergab zu surfen. Es ist wirklich steil und erinnert mich mehr als an eine schwarze Piste bei Eisschnee.

Sand Dünen

Selbst ein Engländer und ein Amerikaner aus Alaska überlegen, ob sie es tun. Sie wagen es und es ist nicht so schlimm, wie es aussieht. Ich surfe hinterher und das gleiten ist definitiv sehr cool und nicht so schnell und gefährlich, wie es aussieht. Wir klettern noch zweimal den Hang nach oben und trauen uns dann den steilsten Abhang nach unten.

Jaaaaa…. ein Gefühl der Freunde überfällt uns und Sand in allen Ritzen.

North Point

Sandboard schnappen und zurück zum Verleih – Socken aus und ab Richtung Kap.

Ein kleiner Walk zum meeting point und dann zum Leuchtpunkt. Hier trifft die Tasmanische See den Pazifik.

Balance

Hier trifft die weibliche See auf die männliche See und vereinigt sich.

‚Last destination‘ für die Maoris ist dieser Punkt im Norden. Nicht der Körper verlässt diese wunderbare Insel, sondern der ‚Spitit‘ und der ‚Geist‘, um aufzusteigen. Eine schöner Gedanke … i like it:)

Last destination
‚Amazing View …‘

‚Tropic of Capricorn …‘

Am Ende der Welt …

… unendliche Weite Tasmanische See und Strand …

90 Miles Beach

90 Miles … so weit das Auge reicht…Ebbe … Wellen … Sonne … schattenlos …

Day 68 – Wild, wild north …

Day 68 – Wild, wild north …

Unsere Route heute:

Whangerei – Paihia – Whangaroa – Coopers Beach – Rarawa Beach

Die gut ausgebaute Route 1 im Northland, führt uns bis Kawakawa südlich von Pahia, bis diese durch das hügelige Inland ihren Weg bis zum nördlichsten Punkt findet. Wir wählen lieber die Scenic Route in Nähe der Pazifikküste von Pahia zur Takou Bay mit Blick auf Cavalli Islands.

My favourite beach …

Gerne hätten wir uns noch Rusell Island und die dazugehörigen 144 Inseln gegenüber von Pahia angesehen, jedoch bleibt uns nicht mehr soviel Zeit, wenn wir noch das ‚Northcape’ sehen wollen.

Takou Besch

Whangaroa bzw. Takou Bay bietet einen tollen, weiten Blick auf den Pazifik. Mehrere Kilometer entfernt von der Landstraße befindet sich diese wunderschöne, langezogene Bucht mit breitem Strand (da gerade Ebbe ist!) und massiven Felsen am Ende der Bucht.

Fahrt an der Ostküste

Die Fahrt, parallel zum Meer, ist jetzt traumhaft und geprägt von Palmen, Farn und Mischwäldern. In den Berghängen stehen vereinzelt Villen oder Häuser auf Stelzen, während sich in der ersten und zweiten Meereslinie, Holzhäuser im Südstaatenstil mit bunt bepflanztem Vorgärten und gepflegtem Rasen aneinanderreihen.

Kiwis haben wir leider bisher nur auf Schildern zu Gesicht bekommen. Da sich die Neuseeländer auch als ‚Kiwis‘ bezeichnen, ist die Verwechslung recht groß.

Die Panorama Straße führt uns zur Doubtless Bay an die Coopers Bay. Auch hier scheint die Welt ohne Sorgen zu sein. Strand, Meer, beeindruckende Wolkenformationen und Stille.

Coopers Beach, Flora & Fauna

Im flachen Wasser kann man den Taschenkrebsen beim Spielen zu sehen. Manche bewegen sich in viel zu kleinen Muscheln; ein lustiges Spektakel. Die langschnabligen Vögel schnappen nach Muscheln und die kleinen Wasserschnecken kleben an den Felsen und warten auf die Flut.

Muscheln und Meerestiere warten auf die Flut am Coopers Beach

Neuseeland – das Land der Wolken, so nennen es zumindest liebevoll die Ureinwohner.

Coopers Beach

Noch mehr Strand finden wir in den Dünen von Rarawa, auf dem Weg zum NorthCape.

Fluß in Rarawa


Wasserspiegelung im Rarawa Stream

Bevor die Sonne untergeht lockt der lange Dünenstrand, das Wasser und der Himmel.

Fischskelett am Strand

Boxenstopp?

???

Let‘s dream …

Heute ist Vollmond…der Blick vom Strand in das Universun wird magisch…

Day 67 – Whangerei goes art & nature

Day 67 – Whangerei goes art & nature

Blick vom Parihaka Mountain auf Whangerai City

Whangerei bietet neben anspruchsvollen Mountain Bike Tracks ebenso verschiedene Walkways durch die beeindruckende Natur und City.

Faszinierende Wasserspiegelung

Wir beginnen heute morgen mit einem knapp 3 stündigen Walk, an den Whangerei Wasserfällen vorbei zum Memorial Park und anschließend zum Parihaka Mountain. Der Weg führt am Whangerei River entlang, in den Regenwald über Holzbrücken und dicken Wurzeln.

Eindrucksvolle Rinde

Es zweigen immer mal wieder kleine Trampelpfade ab, die wir auch gerne alle laufen würden. Um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, bleiben wir auf dem ausgeschilderten Weg.

Alte Kauri Bäume und riesige Nadelbäume reihen sich aneinander, interessante Vogelgeräusche sind ab und an im Regenwald wahrzunehmen. Am Uferrand ist bei genauerem Hinsehen eine Schildkröte auf einem grauen Stein, der die perfekte Farbtarnung zum Panzer des Tieres hat, zu entdecken. An einer riesigen Platane am Bachlauf hängt ein dickes Seil und lädt zum Schaukeln ein. Es gibt viel zu entdecken, wenn man aufmerksam bleibt.

Dann erreichen wir den höchsten Punkt des Berges und werden mit einer spektakulären Aussicht über Land und Wasser belohnt.

Rückweg am Bachlauf

Der Rückweg gestaltet sich innovativer und wir nehmen den ersten Weg in den Wald und laufen nach Gefühl Richtung Hostel. Erstaunlicherweise ist der Rückweg viel kürzer.

Kunst im Wald

Auf dem Programm für heute Nachmittag/Abend steht noch der Kunst und Skulpturen Walk am Town Basin der Stadt.

Wir sind gespannt!

Kunst in Whangerei

Der kleine Hafen in Whangerei bietet jeweils auf beiden Seiten des Town Bassins wunderschöne angelegte Promenaden mit Restaurants, Cafes, Spielplätzen, Kunst, einem angrenzenden Park und viele Sitzmöglichkeiten.

Dobbie Skulptur

17 Skulpturen von Neuseeländischen und Künstlern aus der ganten Welt gliedern sich harmonisch entlang der Promenade in das Gesamtbild ein.

Weitere 11 beeindruckende Gemälde schmücken die tristen und großen Wände des angrenzenden Industriegebietes.

Fazit: Eine Stadt mit vielen Freizeitmöglichkeiten am Land und auf See.