Day 73 – Welcome Hi Chi Minh City – Welcome South Vietnam

Kulturschock oder doch nur Schlafmangel?

Nach 1,5 Tagen Aufenthalt in der Großstadt Auckland lande ich nach 36 Stunden Anreise endlich in der nächsten Großstadt, und zwar in Vietnam.
Eine gigantische Menschenmasse an Besuchern wartet bereits am Flughafen gegen Vormittag auf die nächsten Ankömmlinge. Viele Reisende kommen – wie ich auch, da ich in Guangzhou (Südchina) einen Zwischenstopp hatte, aus China und haben ihre Koffertrolleys mit riesigen Paketen und Koffern beladen. Der Ausgang gleicht eher einer Fanmeile und es ist kein Fortkommen in Sicht.
Der nächste Stadtbus schlängelt sich bemüht und hupend durch die Straßen und benötigt für knappe 10 km ca. eine Stunde Fahrtzeit. Ich sitze zum Glück im Bus und habe sogar noch einen Platz bekommen.

Die Motorräder schaffen sich ihren eigenen Weg durch das Großstadtgetümmel und nutzen auch gerne dafür den Gehweg der Fußgänger. Der Helm der Zweiradfahrer gleicht eher einer Eierschale und ist wohl Alibi als Schutzbegleitung.

Die sogenannte Schutzbegleitung oder Eierschale ist an jeder Straßenecke zu erstehen und wird zeitgleich mit diversen Hüten und Bällen angeboten. Sehr praktisch und vielleicht enorm hilfreich.

Der Lärm der Motorengeräusche und der Hupen sowie die Menschenmassen sind sehr anstrengend. Das Überschreiten einer Straße mit oder ohne Zebrastreifen ist nur etwas für lebensmūde Touristen oder Vietnamesen geeignet.
Sicherheitshalber folge ich einfach den Einheimischen, die es schaffen, sich durch das hupende Getümmel, erfolgreich auf die andere Straßenseite zu schaffen.


Mein Ziel wird heute voraussichtlich nur der Food Market von Ben Thanh sein. Gegen Nachmittag ist das verlockende Angebot an vietnamesischen Gegartem und Gegrilltem noch frisch und überschaubar, erst am Abend sollen sich hier viele Touristen und Einheimische zum leckeren Essen und Drink bei netter Musik treffen. Bis dahin bin ich aber bereits wieder im Hostel, um den verlorenen Schaf nachzuholen.

Die Straßenzüge bieten neben Designer-Läden, Reise- und Touristen Agenturen, Hotels und Restaurants ebenso kleine Supermärkte, Parks und Straßenstände mit frisch gepressten Säften oder Gegrilltem an.

Die Stadt lebt und scheint in ihrem Flow zu sein.
Good nighr Vietnam!
