Day 15 – Good bye Ubud

Ubud …

Die besten angepriesenen Sehenswürdigkeiten und schönsten Plätze in und Ubud, im Hochland von Bali in Indonesien, haben uns eher von unserer Erwartung nach Ruhe und Natur enttäuscht. Grund genug, das Zentrum von Ubud, auch als Yogahochburg bekannt, genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wir starten unseren Bummel über den touristisch hoch frequentierten Markt von Ubud und tauchen in die etwas weniger besuchten Seitenstrassen ein und kehren den Einkaufsstrassen, gesäumt von designeten Bekleidungsläden und stylish eingerichteten Restaurants, hippen aber auch traditionellen Unterkünften und Boutiquen den Rücken zu.

Wir finden Strassenzüge mit kleinen Krämerläden, Wäschereien, Autowerkstätten und von Dämonen und anderen Kreaturen bewachte Unterkünfte und Wohnstätten, umrahmt von Mauern, Schreinen und Tempeln. Die Balinesen wirken stets freundlich und zufrieden. Selbst in den engsten Gassen findet das beliebte Zweirad auf dieser Insel der Gegensätze seine Anhänger.

Unser Spaziergang führt uns an Schreinerwerkstätten und Massagestudios, Minitankstellen und Mini Markets vorbei. Die Bürgersteige indes fordern völlige Aufmerksamkeit, in ihrer Beschaffenheit und Breite sind diese nicht zu unterschätzen. Ein kurzer Blick in ein naheliegendes Schaufenster oder auf das frische Obst am Strassenrand fordert seinen Tribut. Tiefe Löcher oder aprubt endende Wege inmitten der Bürgsteige sind hier keine Seltenheit.

Nach einem langen Spaziergang gönnen wir uns, trotz dass die Zeit bis zur nächsten Verabredung drängt, eine traditionelle Massage im Hinterhof. Wir freuen uns auf die kurze Auszeit, um uns dann entspannt zum Abendessen in vegetarischen Restaurant Zenit zu treffen.

Kurzer Break ….

Kurz nach der Fussmassage werden wir jäh aus unserer kurzzeitigen Entspannung geschreckt – eine der balinesischen Masseurin hat es in ihrer Gelassenheit während der Massage regelrecht umgehauen. Sie ist direkt hinter der Liege umgekippt und wegen Platzmangel nicht mehr in der Lage gewesen, selbständig aufzustehen. Völlig erschrocken von diesem Ereignis musste sie nach der Bergung erst einmal verstehen, was mit ihr passierte und das anschliessende Lachen über ihren Sturz begleitete uns die Dauer der Massage.

Eine tolles Ambiente mit sehr leckeren vegetarischen Speisen durften wir im Anschluss im Restaurant Zenit genießen. Ob Kokosbrot mit Hummus und Koriander, Papaya und Soyasteak mit Pilzcreme oder Spinatwrap mit Cashewkernen oder Bali Bowl mit ausgesuchten Gemüsesorten, wir wurden nicht enttäuscht. Der krönende Abschluss bereitete uns der Love Cake – eine saftige und satte Schokotarte mit Kokoscreme und balinesischen Früchten garniert. Jummy und absolut empfehlenswert.

Wir sagen good bye Ubud ….