Day 45 – Maoris & more

Invercargill, eine große aber nicht wirklich attraktive Stadt an der Südküste, lädt uns nicht zum längeren Verweilen ein. Ein Night-Over und schon geht es weiter auf Entdeckungsreise…


Wir verlassen den Bereich The Catlins, der sich ca. von Balcutha bis nach Invercargill zieht und an Western Southland grenzt.

Der Süden der Südinsel wurde von den Maoris vor etwa 1000 Jahren besetzt; Riverton und Colac Bay/Oraka dauerhaft von ihnen besiedelt.

Riverton, eine wirklich kleine Stadt am Meer besticht durch ihren Charme ihrer Läden und ihrer Freundlichkeit. Wir frühstücken köstlich in einem originellen Café, welches nicht nur die Musik der 60er sondern auch das Interior aus dieser Zeit aufleben lässt und schauen dabei den Einheimischen beim Alltag zu.

Gestärkt verlassen wir die bezaubernde Stadt und erreichen Cola Bay/Oraka. Gleich am Ortseingang begrüßt uns eine auf einer Welle reitende große Surfer Statue.

Zeit genug, um einen Blick auf die Küste zu richten. Der Himmel ist bewölkt, der Wind pfeift um die Häuser und das Meer ist in Bewegung. Ein langer und nasser Strand, der aufgrund des Wetters nicht zum spazieren gehen einlädt. Kein Problem, es gibt noch so viel zu sehen… auf nach Cosy Nook.

Cosy Nook, eine steinige Bucht mit nur noch wenigen Fischerbooten und zerfallenen, kleinen Ferienhäusern. Vor vielen Jahren standen an dieser einsamen aber idyllischen Bucht noch um die 40 Häuser.



Jeder Küstenabschnitt hat auch bei schlechtem Wetter auf Neuseeland ihren Charme. Während die Schafe und Lämmer mit Meerblick in Ruhe auf dem saftigen Hügel grasen, bietet sich von unten ein kraftvoller Ausblick auf Felsen, zum Teil begrünte Flächen und angrenzendem Meer. Gerne würden wir über den saftig grünen Hügel zur nächsten Bucht laufen – leider kein Zugang!

Dann fahren wir eben mal auf die andere Seite und beobachten auf demWeg das bisher meist gesehene Weidetier.

Weitere Impressionen einer beeindruckenden Küstenlandschaft:



Der nächste Halt: Monkey Island/Te Puka O Takitimu.
Diese Miniinsel ist nur bei Ebbe über Steine und einer Holztreppe zu betreten. Auf der Rückseite der Insel bzw. der Meer zugewandten Seite bilden riesige und glatt gewaschene graue Steine scheinbar einen Schutzwall für die Insel und einen wunderbaren Ausblick auf das offene Meer Richtung Antarktis.

Noch mehr Küste …

Unser letzter Stopp bevor wir in Te Anau übernachten ist die im Jahre 1898 gebaute Clifden Bridge aus Holz, die parallel zur befahrbaren Brücke der Autoroute 95 führt.

Die am Lake Manapouri gelegene Stadt Te Anau erwartet uns mit viel Regen, Blitz und Donner, welches nach Aussagen der Neuseeländer nicht wirklich so selten vorkommt.
Es ist Sommer auf Neuseeland … 10 Grad ….
