

Willkommen auf Bali 🙂
Unsere Reise führt uns heute an die Nordküste von Bali. Nach einem späten Frühstück – der Jetleg lässt grüßen – erwartet uns unser Privattaxi gegen Mittag. Ein kurzer aber intensiver Zwischenstopp auf einer Kaffeplantage im Landesinneren gelegen, eröffnet uns die tropischw Vielfalt von Flora und Fauna. Neben einer anschaulichen Erklärung über die Veredelung der Kaffeebohne bis zum endgültigen Trinkgenuss tauchen wir in die faszinierende Welt der Geschmachsexplosionen von Kakao und Tee. Veredelt werden diese Getränke mit Ingwer, Vanille, Zimt, Koriander, Honig oder Pfeffer, die sozusagen griffbereit an den Bäumen zu finden sind. Der Zimt verbirgt sich in der Rinde des Baumstammes, die heilige und bittere Kakaobohne versteckt sich in einer der Mango ähnelden Hülle.
Mit Blick in die Berge kosten wir die kredenzten heissen Getränke und zum Abschluss testen wir Schokolade mit kraftvollen Chilli, Vanille, Orange und Ingwer und können uns nicht wirklich gleich entscheiden, welche Zusammensetzung wir favorisieren. Und somit werden einige Testrunden eingesetzt …. Fazit: Einfach lecker.
Unsere Fahrt führt uns über kleine und zum Teil stark und kaum befahrbare Strassen. Obwohl wir nur eine Reiestrecke von 64 km zu überwinden haben sind wir dafür knapp 2,5 Stunde unterwegs. Die gewählte Route lässt uns bereits jetzt einen spannenden Blick auf den gewaltigen Vulkan Gunung Agung im Osten der Insel gelegen, erhaschen.
Der heilige aktive Vulkan misst ca. 3100 Meter und dient den Balinesen als Wonsitz ihrer Götter. Er dominiert aufgrund seiner imposanten und symmetrischen Silhouette die gesamte Umgebung. Trotz dass er sich heute eingebettet in Nebelschwaden präsentiert wirkt er gewaltig und taucht immer wieder auf unsere Route auf.
Background-Info: Für gläubige Hindus sind Orte, die dem Himmel am nächsten sind gleichzusetzen mit Sitz der erhabensten Gottheiten. Der Ganung Agung gilt als Residenz der obersten balinesischen Gottheiten Siwa (Shiva) und dessen Manifestation Surya (Sonnengott).
Der Verkehr auf den Strassen ist für Europäer eher als katastrophal zu bezeichnen; Linksverkehr kommt dann noch hinzu, obwohl nicht immer zu erkennen ist, welches Auto auf welcher Strassenseite fährt oder ein Überholmanöver einleitet. Motorräder und Motorroller sind oft mit bis zu 4 Personen beladen und schleusen sich durch den stockenden Verkehr. Auf kleinen Seitenstrassen ist ebenso Vorsicht geboten. Ein Motoroller, gefahren von einem Kind, taucht plötzlich auf und steuert schnurstracks auf uns zu. Unser Fahrer bleibt völlig gelassen, während unsere Sitze vermutlich bereits klatschnass sind.
Wir erreichen nach wenigen Sackgassen das wunderschöne Ressort Bali Mandala, gelegen im grössten Palmenhain auf Bali, direkt an einem Riff gelegen.
Wir werden herzlich empfangen und stärken uns anschliessend mit einer liebevoll dekorierten Kokosnuss bevor wir unsere Bungalows beziehen. Ankommen wird uns leicht gemacht. Mit Blumen dekorierte Zimmer, Aussenduschen unter Palmen und ein atemberaubender Blick in den tropischen Garten und auf das Meer.
Time for Yoga: Ich freue mich so sehr, an einem unbekannten, energiegeladenen Ort Yoga zu praktizieren. Yin ist die beste Variation heute, um anzukommen im Hier und Jetzt.
Namasté
