Day 20 – Gili Islands & Free Yoga around the globe
Wir sind bereit für ein neues Abenteuer und starten schon früh in den Tag. Unser shuttle zur Fähre verspätet sich zwar – bei Nichterscheinen haben wir Plan B bereits bereit – erreichen aber zum Glück das Boot pünktlich. Die Überfahrt von Nusa nach Gili Tewangan dauert knappe 3 Stunden.
Unser Reiseroute führt uns aber zunächst wieder nach Bali, um weitere Reisende mitzunehmen, um dann endlich die neue Destination zu betreten.
Die Insel, die zu Fuss in ca. 2 Stunden zu umrunden ist, ist ebenfalls mit dem Bike und per Pferdekutsche zu erkunden. Wir entscheiden uns ganz klassisch für das Laufen.

Die Insel bietet eine wunderschöne Strandpromenade neben vielen kleinen Boutiquen, die zum shoppen einladen, ebenso eine reichhaltige Auswahl an Restaurants und Bars für jeden Geschmack.
Kaum verlässt man den sandigen Weg der Hauptverkehrsstrasse am Meer und biegt in eine der zahlreichen Gassen ein, offenbart sich dem Reisenden die Einfachheit der Insel.
Ein Ochsengespann wird über den schmalen Weg gezogen und rammt eine an der Seite stehende Bank; Kinder und Hunde kühlen sich auf den Steinböden der Häuser und auf denen der kleinen Kioske und Lebensmittelläden, die teilweise frisches Obst und süsse Limos und Verpacktes anbieten.
Erschreckend ist auch hier der Anblick der Müllentsorgung und passt nicht in unser westliches Weltbild. Zwischen Appartements, Ferienanlagen, einfachen Backsteinhäusern mit Wellblechdächern der Inselbewohner und einigen wenigen freien Flächen tummelt sich der Alltagsmüll, insbesondere leere Plastikflaschen und Getränkedosen.

Wir entschließen, uns der sunny side of life zu widmen und kehren zum Hafen zurück und passieren danei einer der auf der Insel gebauten Moscheen. Mehr als 80 Prozent der Insulaner sind Muslime, die neben Hindus friedlich und glücklich miteinander leben.
Die Menschen hier sind freundlich und erscheinen open minded. Ein guter Zeitpunkt, heute mit meinem Projekt „Yoga for free around the globe“ zu starten.

Intuitiv entscheide ich mich für eine Crew, die große und schwere Wasserkanister aus einem kleinen Holzboot entladen und zum Strand bringen. Keine leichte Tätigkeit bei der Hitze.
Time for Yoga NOW:)
Ich benötigte keine ausgefeilte Überredungskunst, um die Jungs zum Yoga zu animieren und schon folgte die erste Balancehaltung auf sandigem Untergrund. Am Anfang herausfordernd und ungewohnt, gemeinsam aber ungemein powerful. Ein kurzer Moment der Gemeinsamkeit zaubert jedem von uns ein Lächeln ins Gesicht. Ein absolut kostbarer Moment der Dankbarkeit …Life is beautiful!!!

