Day 14 – Ubuds life – Reflection

Ubuds Schönheiten … Natur versus Tourismus …

Vinyasa Flow in den touristischen Reisfeldrn von Tegallalang

Reisterrassen in unberührter Natur, subtropisches Klima, die Einheimischen bei ihrer Arbeit beobachten, Abkühlen unter abgelegenen Waserfällen und Ruhe genießen – dass sind unsere Vorstellungen von Balis Reisfeldern in Tegallalang.

Die Enttäuschung ist riesig, denn wir finden weder unberührte Natur noch Ruhe sondern Tourismus pur. Die Wasserfälle und Lavasteine sind von Menschen übersäht, die hier anscheinend nur herkommen, um Selfies unter dem kühlenden Wasserstrahl zu ergattern. Die Menschen aller Natonen stehen im abgestandenden trüben Wasser und reihen sich geduldig zum anschließenden Fotoshooting auf dem Felsen an.

Kurzer Snap Shot vor einem besänftigten Dämon in Nähe des Wasserfalls von Wisata Air Terjun Kanto Lampo

Unser Aufenthalt hier ist somit nur von kurzer Dauer – eine kurze Kriegereinheit, um sich zu verwurzeln und dann brechen wir wieder auf, um Ruhe und Weite auf den Reisfeldern zu finden.

Der nächste Tourismus-Schock trifft uns in Tegallalang. Die wunderschönen Reisterrassen präsentieren sich als gestylten Tourismus-Zirkus. Buden mit balinesischen Schnickschnack, angefangen von Sarongs in billiger Qualität, Buddhas, Taschen mit Bali Print und Blinker Glitzer Accessoires empfangen den Ruhesuchenden und neugierigen Touristen. Große Schaukeln aus Holzgeflecht in Herzoptik sorgen für asiatische Jahrmarktssphäre. Pseudotouristische Attraktionen in Mitten der Reisfelder zielen auf den Geldbeutel der Touristen. Selbst Fotos einer gestellten Reispflückerin zielen auf hohes Trnkgeld. Wird dieses nicht in absurder Höhe entrichtet drohen Fluch und böse Dämonen.

Wir suchen vergeblich nach einem ruhigen Platz in diesem Spektakel und entscheiden uns, unseren Fokus und einen kurzen Vinyasa Flow zentriert auf ein grünes schmales Band zwischen den Reisfeldern zu richten.