Day 80 – Day OFF

Good morning Hoi An…

Heute bin ich mit dem Bike unterwegs und plane einen Abstecher an die Küste. Zuvor nutze ich noch den Morgen, um Hoi An beim morgendlichen Trubel zuzuschauen.
So langsam erwacht das Städtchen, welches am River mit ockerfarbenen Häusern im mediterranen Stil beeindruckt und für Urlaubsfeeling sorgt.
Die gemütlichen Straßen am Fluß laden zum Spazierengehen ein. Etliche Cafés bieten traditionelles und europäisches Frühstück. Frisch gepresste Säfte von Mangos, Papayas, Ananas und Passionfruits oder Kokosnüsse sorgen für den Energie-Kick in den Tag

Die größte Herausforderung besteht heute, mich in den Flow des Straßenverkehrs zu integrerem. Leichte gesagt als getan. Wer stoppt hat verloren und bleibt für länger stehen.

Unglaublich aber wahr – die motorisierten Zweiräder drängen sich durch die engen Straßen (
eher als Wege zu bezeichnen), zwischen den Marktständen hindurch, beladen mit Kind, Kegel und Anhänger.

Kunstgeschäfte bieten Kohlezeichnungen mit traditionellen Motiven an, kunstvoll gestaltete Postkarten und Notizbücher. Zwischen den Straßen begrüßt eine überlebensgroße Puppe die Touristen. Das Städtchen füllt sich und somit wird es Zeit, das weitere Umfeld zu erkunden.

Pagoden, Zitadellen und Paläste prägen auch den Stadtkern von Hoi An und dann sind auch wieder die Schuhkarton ähnlichen Gebäude in den Straßenzügen zu sehen.

Dekorierte Landstraßen mit Fähnchen führen an die Küste, der Verkehr verdichtet sich und ich fädele mich mit dem quietschenden Bike hinein und hoffe, am Beach anzukommen. An Reisfeldern und Fischfanggebieten vorbei, erreiche ich lebendig und ohne Schrammen die Küste.

Ich bin überrascht – saubere Strände und tolle Lokale mit Blick durch Palmen auf das Meer empfangen mich.
Der Strand lädt zum Yoga und relaxen ein. Die Brandung ist sehr stark und die Wellen hoch. Im Gegensatz zu allen bisher besuchten Location besteht hier der Hauptteil des Publikum am Strand eher nicht aus asiatischen Ländern.

Bambushütten laden zum Verweilen ein, Restaurants bieten fangfrischen Fisch, Drinks und andere Köstlichkeiten.

Tiger, Saigon, 333 oder Heineken? Die Biere sind relativ leicht …

Rush hour erwartet mich auf dem Rückweg. Scooter mit und ohne Anhänger, Busse, Pkws und Rikschas fädeln sich durch die Straßen.



Ein Vietnamese erklärt mir, dass die so gesund erscheinende grüne Ware in den Bamvuskörben ‚Cau‘ und ‚Trãu‘ sehr scharf sind und mit der Zeit, Zähne und Zunge schwarz verfärben. Das Genussmittel ist mit dem Genuss von Zigaretten zu vergleichen.

Praktisch aber umweltbelastend – der Müll wird vor dem Laden einfach verbrannt anstelle diesen zu recyclen.
Ein aufregender Tag geht langsam zu Ende. Die Restaurants und die Straßen des Night Market füllen sich mit Menschen aus der ganzen Welt und die traditionellen mit Lampions geschmückten Boote schippern verliebte Paare den Fluß hinab während Scooter und Bikes noch lange keine Ruhe finden…
