Day 78 – Last sunny and noisy day in Nha Trang

Day 78 – Last sunny and noisy day in Nha Trang

Green Yogastudio – leider geschlossen!

An meinem letzten Tag in Nha Trang möchte ich mich noch einmal auf die Yogastudiosuche machen. Es gibt sonst nicht mehr so viel zu tun, bevor mich der Overnight-Bus nach Hue An – in Zentralvietnam – bringt.

Früh am morgen sind die Straßen von Nha Trang noch relativ sauber und wenig frequentiert; so langsam geht die Sonne auf und dann beginnt der Alltag der Vietnamesen. Das Essen für den Tag wird vorbereitet, es dampft und bruzelt bereits aus allen noch so kleinen Garküchen und die Gehwege werden gefegt und genässt.

Und dann beginnt wieder kurz vor 8 Uhr der Verkehr auf den Straßen und die ersten Mülltüten landen auf den Gehwegen.

Ich erreiche das Green Studio zur gleichen Zeit und stehe mal wieder vor geschlossenen Türen. Die bevorstehenden Festtage erlauben anscheinend keine Zeit für eine Auszeit. Sehr schade!!!

Beach von Nha Trang

Da ich mich schon in Nähe des Meeres befinde, schaue ich mir das Treiben vor Ort an.

Die ersten Sonnenanbeter sind bereits vor Ort, die ersten Schwimmer aktiv. Die Sonne ist jetzt schon kraftvoll – das Meer lädt zur Abkühlung ein.

Training am Beach

Ein junges Team einer Fußballmanschaft trainiert am Strand und gibt anscheinend nicht ihr bestes. Der anwesende Trainer scheint nach seinem Verhalten nicht besonders mit den Spielern zufrieden zu sein.

Ich kann die Mannschaft zwar nicht zum Beach Yoga überreden, aber dafür genieße ich einige sanfte Flows, bis es auch mir am Strand zu warm wird.

Es ist noch früher Vormittag und die Zeit scheint stillzustehen. Ich schlendere durch eine kleine Markthalle und decke mich mit Cashwes und Früchten für die Reise ein. Und dann geht es zurück zum Hostel, um den Rucksack zu packen und noch einige Reisevorbereitungen zu treffen.

Dan sammelt ihre ersten Erfahrungen auf dem Rooftop

Spontan kann ich die Hausherrin des schönen Dhome Hostels zu einer Runde Yoga auf der Dachterrasse begeistern. Sie unterbricht ihren Kochvorgang und freut sich – ich mich auch:) Obwohl wir keine gemeinsame Sprache zum kommunizieren finden, klappt es sehr gut mit ihrer ersten Yogaeinheit. Sie schaut sich die Bewegungen an und fließt nach kurzer Zeit wie selbstverständlich mit.
Auch für mich eine spannende Erfahrung – Lachen verbindet…

Süße, frische Kokosnuss und Mangosaft

Es bleibt noch genügend Zeit, einen walk zu unternehmen. Ich schlendere durch die Straßen. entlang der Promenade und durch Parks. Die Straßen und Bürgersteige sind bereits wieder überhäuft mit Müllsäcken, Essensreste und Plastik.

Große Hilfe:)

Zeit, mich von der Stadt zu verabschieden und Zeit, noch einmal in das Kulinarische einzutauchen.

Zu entdecken gibt es genügend. Geschirr wird auf dem Bürgersteig gespült, im Park wird trainiert und flaniert.

Schöne Bucht zugemüllt …

Leider sind zum Teil die schönen Strände zugemüllt. Achtlos werden hier Hausmüll und sonstiges entsorgt.

Alte Boote geben diesem Platz einen gewissen Charme.

Der Wind fegt über den Strand und bringt liegengebliebene Stahlschalen und Körper zum vibrieren und klingen; man könnte meinen, ein riesiger Gong ertönt.

Alter Stahl, der mystisch klingt

Entlang der Promenade überquere ich eine lange Brücke und bin sehr überrascht, dass dieser Teil der Stadt extrem sauber wirkt. Luxushotels reihen sich an Shopping Malls und Restaurants. Es wird gefegt und gekehrt, Garküchen stehen nur vereinzelt an den Straßenecken. Die Stadt teilt sich in arm und reich – getrennt durch eine Brücke.

Einladener Park an der Strandpromenade

Eine gepflegte Grünanlage, saubere Strände, bepflanzte Mittelstreifen und Ampeln. Ich bin überrascht.