Day 77 – Looking for Yoga in Nha Trang

Mein Tagesprogramm für heute: Yoga in Vietnam und anschließend möchte ich die Stadt und die Umgebung von Nha Trang erkunden.
Nach einem leckeren Frühstück begebe ich mich zum ausgewählten Yogastudio – leider gibt es dies nicht mehr, dafür ein weiteres in unmittelbarer Nähe. Die Verständigung mit den Einheimischen ist schwierig, da nur sehr wenige Englisch sprechen, und somit dauert es auch einige Zeit, bis ich das angeblich nächste Studio in einem Bekleidungsgeschäft finde. Auch hier gibt es kein Yoga – geschlossen wegen den anstehenden Feiertagen, jedoch gibt es die Möglichkeit. dort einzukaufen.

Da ich keinen Platz in meinem Rucksack habe und auch nichts benötige, kaufe ich auch nichts und begebe mich zum nächsten Tempel.

Vor den Türen der hinduistischen Tempelanlage Thap Ba stehen vor allem schon die asiatischen Touristen Schlange.
Die Anlage mit mehreren kleinen Tempeln, einer gemütlichen Anlage mit Palmen und genügend Plätze zum Entspannen, bietet einen schönen Blick auf den naheliegenden Fluß, aber auch viel touristischen Rummel.

Interessante Reliefs können bei genauerer Betrachtung in den Mauerwerken der Tempel entdeckt werden.
Besonders schön empfand ich die Gottheit Indra reitend auf dem heiligen Elefanten Airavata. Indra ist eine vedische Gottheit und bedeutet übersetzt aus dem Sanskrit: der Mächtige. Er hat im heutigen Hinduismus keine große Bedeutung mehr. Bekannter sind hierfür eher die Götter Shiva und Vishnu.

Buddhistische Mönche in traditionellen orangen Gewänder, welches für Weisheit und höchste Erleuchtung steht, sind ebenfalls hier anzutreffen. Bei den Vietnamesen ist diese Farbe das Symbol für Freude.

Den Nachmittag verbringe ich in einem Resort mit Schlamm-und heißen Mineralbäder, Wasserfällen, Whirlpools und Hydromassage.
Ich bade in meiner eigen Schlamm-Wanne unter freiem Himmel, lasse die Masse einwirken und anschließend trocknen, um sie dann wieder vom Körper zu schrubben. Danach geht es in das 40 Grad heiße Mineralbad. Es blubbert und dampft aus jeder Wanne. Der Gedanke an den langen Heimweg, lässt mich noch etwas in der Wanne sitzen und noch eine Massage anschließen.
Wie der Zufall es so will, lädt gerade vor dem Resorteingang ein Grab Zweiradfahrer ein Mitfahrer ab. Somit ist der schnelle Heimweg schon einmal gesichert.
Der Fahrer rast hupend durch die schmalen und nassen Gassen – ich bereue es direkt, nicht gelaufen zu sein und bin froh, dass wir das Ziel unbeschadet erreichen.

Allerlei Spezialitäten findet man an den Straßenständen…

…und dann gibt es immer noch den Abwasch per Hand.

…und dann wird es auch wieder Zeit, den Tag Revue passieren zu lassen.

